Nach 23 Spieltagen thront der FC Schalke an der Spitze der 2. Bundesliga – und die Stimmung in Gelsenkirchen erinnert wieder an bessere Zeiten. Zwei Siege in Folge – ein 2:1 gegen Holstein Kiel und ein furioses 5:3 gegen den 1. FC Magdeburg – haben die Königsblauen zurück in einen echten Rhythmus gebracht. Nun soll im Topspiel des 24. Spieltags beim Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth der dritte Dreier in Serie her.
S04-Coach Muslic: „Werden alles mobilisieren, um zum dritten Mal hintereinander erfolgreich zu sein“
Trainer Miron Muslic ließ auf der Abschluss-Pressekonferenz keinen Zweifel daran, dass der Fokus nach dem Magdeburg-Spiel sofort auf die nächste Aufgabe gerichtet war: „Noch am selben Abend habe ich Fürth im Kopf gehabt und meine Konzentration auf dieses Spiel gerichtet. Wir wollen nach der Durststrecke nun die Siegesserie fortsetzen und werden alles mobilisieren, um zum dritten Mal hintereinander erfolgreich zu sein.“
Dabei blickt der 43-Jährige durchaus selbstkritisch auf die jüngsten Auftritte. Neun eigene Treffer in drei Spielen sind beeindruckend – doch die drei kassierten Gegentore gegen Magdeburg sind ein Wermutstropfen, den Muslic klar benennt: „Drei Gegentore waren das Haar in der Suppe nach einer überragenden offensiven Leistung. In diesen Momenten hatten wir keine defensive Stabilität, das haben wir klar analysiert. Trotzdem haben wir in den vergangenen Wochen große Schritte mit dem neuen Spielstil gemacht: Vorne sieht man den Output bereits deutlich, und auch hinten wird man ihn bald wieder erkennen.“
FC Schalke: „Uns war bewusst, dass es einige Spiele brauchen wird“
Hinter diesen Worten steckt eine bewusste Systementscheidung. Die Verantwortlichen hatten sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, das Spielsystem zugunsten verbesserter Offensivabläufe anzupassen – und nahmen dabei vorübergehende Anfälligkeiten in der Defensive in Kauf. Muslic erklärt die Philosophie dahinter: „Uns war bewusst, dass es einige Spiele brauchen wird. Aber sobald wir diesen offensiven Flow entwickelt haben, entsteht eine Wucht, die für jeden Gegner schwer zu verteidigen ist. Dass das zunächst zulasten der Defensive geht, wussten wir, aber wir arbeiten mit aller Beharrlichkeit weiter daran, die richtige Balance zu finden.“
Zur Wucht, von der Muslic spricht, trägt maßgeblich ein Mann bei, der im Januar für Aufsehen sorgte: Edin Dzeko. Der 39-jährige Stürmer, der ablösefrei aus Florenz nach Gelsenkirchen gewechselt war, hat die Kritik an der vermeintlich schwachen Schalker Offensive mit einem Schlag verstummen lassen. Vier Tore und drei Vorlagen in fünf Spielen – eine Bilanz, die deutlich für sich spricht. Zur Winterpause wurden die Königsblauen noch für mangelnde Durchschlagskraft im Angriff gescholten. Heute sprechen die Zahlen eine andere Sprache.
Nun gilt es, diesen Schwung mit in die Partie nach Fürth zu nehmen. Muslic gibt die Marschroute klar vor: „Jedes Spiel in dieser Liga ist eng und ausgeglichen. Deshalb sind wir gut beraten, mit demselben Spirit und derselben Spannung zu starten, wie wir es zuletzt in Kiel und gegen Magdeburg getan haben. Dann haben wir alle Möglichkeiten, um erfolgreich zu sein.“ Der Aufstiegstraum lebt – und Schalke hat gerade beste Argumente, ihn zu verwirklichen.
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