Fußball heute: Der 1. FC Köln steuert auf ein personelles Dilemma zu. Während Trainer Lukas Kwasniok nach dem 2:2 gegen die TSG Hoffenheim sichtlich zufrieden mit seiner neu formierten Innenverteidigung ist, gleicht der restliche Kader vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Freitag, 27. Februar, 20.30 Uhr) einem Lazarett. Laut EXPRESS und BILD muss der FC gleich fünf potenzielle Ausfälle verkraften.
Das neue „Fels-Duo“: Van den Berg und die „Maschine“ Özkacar
Trotz der jüngsten Ergebniskrise scheint Kwasniok sein defensives Fundament gefunden zu haben. Rav van den Berg ist nach einer längeren Phase der Rehabilitation und des Schutzes durch den Trainer nun in der Abwehrzentrale gesetzt. „Das ist unser Fels in der Brandung“, schwärmte Kwasniok laut EXPRESS. Der Niederländer überzeugte zuletzt durch Stabilität und die vom Trainer geforderte Körpersprache.
An seiner Seite agiert Cenk Özkacar, den Kwasniok liebevoll als „Cenk-Abi“ bezeichnet. Der türkische Nationalspieler wird als Vorbild für Einsatz und „Vollgas-Mentalität“ (Tam gaz) gelobt. Schmunzelnd verriet der Coach ein Kabinengeheimnis: Özkacar sei körperlich in einer so beeindruckenden Verfassung, dass seine Mitspieler beim Umziehen regelmäßig neidisch würden. „Cenk ist eine Maschine vor dem Herrn, ein einziger Muskel“, so Kwasniok im EXPRESS.
Muskel-Alarm: Der 1. FC Köln geht am Stock
Die Freude über die stabile Defensive wird jedoch von einer massiven Verletzungswelle überschattet. Laut BILD fallen mit Sebastian Sebulonsen, Joel Schmied und Jan Thielmann drei Leistungsträger zeitgleich mit muskulären Verletzungen aus. Zudem verzögert sich das Comeback von Linton Maina krankheitsbedingt.
Besonders bitter: Auch Top-Torjäger Said El Mala droht für Freitag auszufallen. Der 19-Jährige musste das Training am Dienstag wegen einer Muskelverhärtung abbrechen. Sollte er fehlen, stünde der FC in Augsburg ohne seinen gefährlichsten Offensivspieler da.
Kwasniok zeigt sich angesichts der Häufung alarmiert. Es ist bereits die neunte Muskelverletzung der laufenden Saison – ein Negativwert in der Liga. „Die Jungs sind am Anschlag“, analysierte der Coach in der BILD. Als mögliche Ursachen nannte er die hohe Intensität der Bundesliga und den kraftraubenden Spielstil des FC, nahm die medizinische Abteilung des Klubs jedoch explizit in Schutz.
Experimente auf der rechten Seite
Durch die Ausfälle von Sebulonsen und Thielmann klafft vor allem auf der rechten Schienenspieler-Position eine große Lücke. Kwasniok, der oft für seine Rotationsfreude kritisiert wurde, ist nun gezwungen, erneut zu experimentieren. Ob der wieder fitte Jahmai Simpson-Pusey eine Rolle in den Umbauplänen spielt oder ob der FC mit einer „Rumpftruppe“ in Augsburg bestehen kann, bleibt die große Preisfrage für den Freitagabend.
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