Fußball heute: Der sportliche Höhenflug des VfB Stuttgart in drei Wettbewerben sorgt bei den Spielplan-Gestaltern für zunehmende Kopfschmerzen. Nach dem deutlichen 4:1-Erfolg gegen Celtic Glasgow steht der Einzug ins Achtelfinale der Europa League kurz bevor – doch genau dieser Erfolg könnte im April zu einem organisatorischen Dilemma führen.
Bundesliga: Die „Zwei-Tage-Regel“ als Knackpunkt
Das Problem kristallisiert sich rund um die Woche ab dem 16. April 2026 heraus. Sollte der VfB das Viertelfinale der Europa League erreichen, findet das Rückspiel an jenem Donnerstag statt. Gemäß den Statuten der DFL müssen zwischen zwei Pflichtspielen mindestens zwei freie Kalendertage zur Regeneration liegen. Dies hätte folgende Kettenreaktion zur Folge:
Bundesliga: Das Duell des 30. Spieltags zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart müsste zwingend auf Sonntag (19. April) gelegt werden.
DFB-Pokal: Da beide Klubs im Halbfinale stehen (Stuttgart gegen Freiburg, Bayern gegen Leverkusen), entstünde ein Konflikt mit den Pokal-Terminen am 21. und 22. April.
Ein Pokal-Halbfinale am Dienstag (21. April) wäre für beide Teams unmöglich, da die vorgeschriebene Regenerationszeit nach dem Sonntagsspiel in der Bundesliga nicht eingehalten werden könnte.
Gefangen in der Zwickmühle: Der DFB unter Zugzwang
Besonders brisant: Auch der SC Freiburg ist noch in der Europa League vertreten. Sollten sowohl Stuttgart als auch Freiburg ihre internationalen Viertelfinals am Donnerstag bestreiten, bliebe für ihr direktes Duell im Pokal-Halbfinale kaum Spielraum. Laut ran müsste der DFB in diesem Szenario beide Halbfinal-Partien zeitgleich am Mittwoch (22. April) austragen – ein Bruch mit der Tradition, die Spiele an zwei separaten Tagen zu zeigen.
Mögliche Lösungswege
Wie sich der Verband aus dieser Lage befreien will, ist derzeit noch offen. Laut ran werden drei Optionen diskutiert:
Abwarten: Der DFB zögert die Terminierung hinaus, bis feststeht, ob Stuttgart tatsächlich das Viertelfinale erreicht (Entscheidung in ca. drei Wochen).
Sonderantrag bei der UEFA: Ein Vorziehen des Europa-League-Spiels auf Mittwoch, um den Terminkalender zu entzerren.
Doppel-Mittwoch: Die Austragung beider Halbfinals am Mittwochabend, was jedoch mediale und vermarktungstechnische Nachteile hätte.
Fest steht: Der Erfolg der vier Halbfinalisten – die alle auch noch international vertreten sind – wird für die Verbände zur echten Belastungsprobe.
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