FSV Mainz 05 News beim Fußball heute: Beim FSV Mainz 05 zeichnet sich für die kommende Transferperiode offenbar ein prominenter Abgang ab. Wie im Podcast 05 Inside der Allgemeinen Zeitung berichtet wird, verdichten sich die Anzeichen, dass Paul Nebel den Verein verlassen möchte. Der 23-jährige Offensivakteur, der im vergangenen September erstmals von Julian Nagelsmann für die Nationalmannschaft nominiert wurde, durchläuft aktuell eine sportlich komplizierte Phase und forciert laut Insider-Berichten eine neue Herausforderung.
FSV Mainz 05 News heute: Heidel-Veto verhinderte Frankfurt-Transfer von Nebel
Das Interesse an dem talentierten Techniker ist keineswegs neu. Schon im letzten Sommer sollen diverse lukrative Angebote für das Mainzer Eigengewächs vorgelegen haben. Besonders intensiv bemühte sich demnach Eintracht Frankfurt um eine Verpflichtung. Laut Informationen der Allgemeinen Zeitung unterband Sportvorstand Christian Heidel den Wechsel jedoch persönlich. Da die Mainzer im selben Zeitraum bereits Jonathan Burkardt an die SGE abgegeben hatten, wollte man keinen weiteren Leistungsträger zum regionalen Rivalen ziehen lassen.
Gegenwärtig soll die Nachfrage nach dem Offensivspieler, dessen Marktwert auf etwa 18 Millionen Euro geschätzt wird, unvermindert hoch sein. Neben der Eintracht sollen erneut mehrere Spitzenklubs aus der Bundesliga die Situation beobachten. Da Nebel im Sommer in sein letztes Vertragsjahr eintreten würde, wäre dies für die 05er die letzte Gelegenheit, eine marktübliche Ablösesumme für den Youngster zu generieren.
Mainz-Star Nebel als Opfer des Systems: Reservistenrolle unter Urs Fischer
Sportlich gesehen verläuft die aktuelle Runde für Nebel eher enttäuschend. Während er in der Vorsaison mit zehn Treffern und sechs Torvorlagen noch das Prunkstück des Mainzer Angriffsspiels war, spielt er unter dem aktuellen Trainer Urs Fischer kaum noch eine tragende Rolle. In der bisherigen Bundesliga-Saison gelang ihm lediglich ein Torerfolg in 19 Partien. Zuletzt fand sich der ehemalige Karlsruher Leihspieler mehrfach in Folge auf der Ersatzbank wieder – beim jüngsten Unentschieden gegen den HSV erfolgte seine Einwechslung erst kurz vor dem Schlusspfiff.
Beobachter bezeichnen Nebel zunehmend als Opfer des Urs-Fischer-Systems, in welchem seine kreative Spielweise offenbar nicht mehr im gewohnten Maße zur Geltung kommt. Nach dem enttäuschenden Remis gegen die Hamburger verließ ein sichtlich frustrierter Nebel das Spielfeld umgehend in Richtung Kabine. Die Einschätzung im 05 Inside-Podcast fällt daher eindeutig aus: „Die Zeichen stehen eher auf Abschied als auf Verbleib. Ein Abgang von Paul Nebel wird wahrscheinlicher“.
FSV Mainz vor schwieriger Wahl: Halten mit Risiko oder Nebel zu Geld machen?
Für die Mainzer Vereinsführung stellt die Personalie eine schwierige strategische Weichenstellung dar. Einerseits benötigt der Klub im Kampf um den Klassenerhalt eigentlich jede verfügbare Qualität, andererseits droht bei einem Verbleib über das Saisonende hinaus der Verlust des Spielers ohne finanzielle Entschädigung im Jahr 2027. Da aus dem Umfeld des Profis verlautet, dass ein Transfer im Sommer ernsthaft angestrebt wird, könnten die kommenden Wochen bereits Klarheit über den weiteren Weg des 23-Jährigen bringen.
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