Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Das erste große Highlight-Spiel für Albert Riera als Trainer von Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern München ist absolviert (2:3). Während die Fachwelt noch über die taktische Ausrichtung des Spaniers gegen den Rekordmeister debattiert, erhalten die Worte seines Entdeckers Adam Delius eine neue Relevanz. Der Präsident von Olimpija Ljubljana, der Riera einst den Weg ins Trainergeschäft ebnete, zeichnete bereits im Vorfeld ein ebenso faszinierendes wie kritisches Bild des exzentrischen SGE-Coaches.
Eintracht Frankfurt News: Besessenheit und Arroganz – die zwei Seiten des Albert Riera
Adam Delius kennt den Mann an der Frankfurter Seitenlinie aus gemeinsamen Zeiten in Slowenien, wo Riedra das Double holte, sehr genau. In einem aktuellen Rückblick beschreibt er den 43-Jährigen als eine Persönlichkeit, die zwischen fanatischer Arbeitswut und einer problematischen Selbstwahrnehmung schwankt. Riera sei besessen von seinem Tun, neige jedoch dazu, den Respekt gegenüber Kontrahenten vermissen zu lassen, wenn das Ergebnis nicht seinen Erwartungen entspricht.
Besonders eine bildhafte Beschreibung von Delius sorgt seither für Schlagzeilen: „Er ist leider so sehr von sich selbst überzeugt, dass er selbst Gott fragen würde: ‚Ich bin jetzt hier, wo sitzt denn Du?’“. Diese extreme Selbstüberzeugung führe dazu, dass Riera die Überlegenheit eines Gegners nur selten anerkennen könne. Laut Delius bestehe eine dauerhafte Gefahr für die Karriere des Spaniers: „Er wird, wenn er keinen Psychologen und Medienberater an die Seite bekommt, an sich selbst scheitern“.
SGE-Trainer Riera der „beste Motivator, den es gibt“?
Trotz der deutlichen Kritik an seinem Charakter sieht Delius in Riera fachlich einen der profiliertesten Trainer der aktuellen Generation. Er bezeichnete ihn als den „besten Motivator, den es gibt“. Diese Gabe habe Riera auch vor dem Gastspiel in der Allianz Arena genutzt, um seinen Profis ein extremes Selbstvertrauen einzimpfen. Die Fähigkeit, eine tiefgreifende Bindung zu seinen Spielern aufzubauen, sei die große Stärke, die ihn von vielen seiner Kollegen unterscheide.
Dennoch mahnte Delius bereits vor dem Spiel zur Bodenhaftung und zog einen Vergleich zu anderen Größen der Branche: „Persönlich glaube ich, dass der Schritt in die Bundesliga etwas früh kam. Er ist kein Xabi Alonso“. Während Trainer wie Pep Guardiola oder Mikel Arteta auch abseits des Platzes als Vorbilder fungierten, sei Riera von diesem Status noch weit entfernt. Seine bisherige Laufbahn, die ihn über Slowenien und Frankreich nach Frankfurt führte, sei zwar lehrreich, aber auch von zwischenmenschlichen Konflikten geprägt gewesen.
Ein Geschenk für die deutsche Medienlandschaft
Unabhängig vom sportlichen Ausgang der Partien steht fest, dass Albert Riera die Bundesliga bereichert – zumindest aus Sicht der Berichterstattung. Für Delius ist der Spanier ein wahres „Geschenk“ für die Medien, da er polarisiert und keine Standardantworten liefert. In Frankfurt muss man sich nun darauf einstellen, dass der Trainer auch künftig durch markante Sprüche und eine unerschütterliche Meinung über die eigene Leistungsstärke auffallen wird.
Die Warnung seines Entdeckers bleibt als Mahnmal im Raum stehen: Sollte Riera nicht lernen, Siege und Niederlagen mit mehr Demut einzuordnen, könnte er trotz seines unbestreitbaren Talents an seiner eigenen Persönlichkeit hürden. Die kommenden Aufgaben werden zeigen, ob der Trainer die notwendige Balance zwischen seinem enormen Siegeswillen und dem nötigen Respekt vor der Konkurrenz findet.
Am Sonntag empfängt Eintracht Frankfurt den SC Freiburg. Hinsichtlich deiner Sportwetten Tipps findest du unsere detaillierten Bundesliga Tipps und passende Bundesliga Wetten bei Tipico. Übrigens: Hast du schon von Tipico Million gehört? Weitere Eintracht Frankfurt News gibt es bei unseren Sport News, unseren Content mit Sportwetten-Bezug liefern wir dir bei den Sportwetten News.