Bei Borussia Mönchengladbach häufen sich die Sorgenfalten. Sechs Pflichtspiele ohne Sieg – drei Niederlagen und drei Unentschieden – haben die Fohlen in der Bundesliga-Tabelle tief in die Bredouille getrieben. Mit gerade einmal drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz steht der Traditionsklub vom Niederrhein auf Rang 13 und damit bedenklich nah an der Gefahrenzone. Die Stimmung rund um den Verein ist angespannt, das Vertrauen in die eigene Stärke angekratzt.
Borussia Mönchengladbach: „Es gibt nur noch wichtige Spiele“
Die Aufgabe, die am kommenden Wochenende wartet, macht die Situation nicht leichter. Gladbach reist zum SC Freiburg – einem Gegner, der in seinen letzten vier Heimspielen keinen einzigen Punkt abgegeben hat und damit zu den formstärksten Mannschaften der Liga auf eigenem Platz zählt. Ausgerechnet dort sollen endlich wieder Zähler her. Die Auswärtsbilanz der Gladbacher gibt allerdings wenig Anlass zur Zuversicht: Aus den vergangenen fünf Gastspielen nahmen die Fohlen magere zwei Punkte mit nach Hause.
Trainer Eugen Polanski versucht, trotz der schwierigen Lage die Ruhe zu bewahren und den eingeschlagenen Kurs nicht infrage zu stellen. „Wichtig ist, dass wir uns von unserem Weg nicht abbringen lassen, dass wir Dinge, die positiv sind, auch positiv sehen. Trotzdem sprechen wir Dinge, die kritisch zu hinterfragen sind, an“, so der Übungsleiter. Worte, die den Balanceakt beschreiben, vor dem Polanski derzeit täglich steht: die Mannschaft stabilisieren, ohne die nötige Selbstkritik unter den Tisch fallen zu lassen.
Ähnlich klingt es aus der Kabine. Mittelfeldspieler Yannik Engelhardt sprach auf der Vereinswebsite klare Worte über die Schwächen, die dem Team in dieser Phase das Leben schwer machen: „Wir brauchen mehr Konsequenz in beiden Strafräumen. Wir erspielen uns immer wieder Situationen, aber am Ende zählen nur Tore. Da brauchen wir im Angriff diese letzte Gier und mehr Klarheit in unseren Entscheidungen. Und defensiv geht es darum, in den entscheidenden Momenten kompromisslos zu sein. Es gibt nur noch wichtige Spiele – ganz egal gegen wen. Wir befinden uns tabellarisch mitten in einem engen Feld und müssen jede Gelegenheit zu punkten nutzen. So ein Auswärtsspiel bietet die Chance, als Team noch enger zusammenzurücken und sich für den Aufwand zu belohnen. Jetzt geht es darum, gute Phasen auch in Punkte umzusetzen.“
Bourssia M’gladbach: Abgangs-Welle im kommenden Sommer?
Doch nicht nur auf dem Rasen brodelt es. Auch abseits des Spielfelds ziehen dunkle Wolken über dem Borussia-Park auf. Wie das Portal „fussballtransfers“ berichtet, könnte es im Sommer zu einem tiefgreifenden Kaderumbruch kommen, der den Verein vor erhebliche Herausforderungen stellen würde. Die Verträge von Routinier Tobias Sippel und Abwehrspieler Marvin Friedrich laufen aus – eine Verlängerung gilt in beiden Fällen als unwahrscheinlich. Deutlich schmerzhafter wären mögliche Abgänge weiterer Leistungsträger: Rocco Reitz soll ins Visier von RB Leipzig geraten sein, und auch Rechtsverteidiger Joe Scally könnte einen Wechsel anstreben. Darüber hinaus ist die Zukunft von Kota Takai, Haris Tabakovic, Yannik Engelhardt und Torhüter Moritz Nicolas offenbar noch völlig offen.
Eine mögliche Abgangswelle in dieser Größenordnung würde nicht nur die Kaderplanung für die kommende Saison erschweren – sie würde vor allem inmitten eines ohnehin angespannten Abstiegskampfes für zusätzliche Unruhe sorgen. Gladbach braucht jetzt Geschlossenheit, Punkte und klare Perspektiven. Beginnen muss das in Freiburg.
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