live
News
Calendar-today
Wett Tipps
Fußball
bonus
Bonus

Bad Bunny – Super Bowl: Alle Infos zum Headliner der Halbzeitshow

NFL

In der Nacht auf Montag (09.02.2026 – 00.30 Uhr MEZ) steht der Super Bowl zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks auf dem Programm. Mit dabei: Bad Bunny. Doch wer ist Bad Bunny überhaupt? Er ist der König des Latin Trap, ein mehrfach ausgezeichneter Grammy-Gewinner und nun auch der Headliner der Super-Bowl-Halbzeitshow 2026. Der Künstler aus Puerto Rico steht vor dem größten Auftritt seiner bisherigen Karriere.

Für Football- und NFL-Fans, die seinen Namen bisher eher am Rande wahrgenommen haben, ist er vielleicht noch ein unbeschriebenes Blatt. In der globalen Popkultur gehört er jedoch seit Jahren zu den dominierenden Figuren – vergleichbar mit Stars, die zuvor schon die Super-Bowl-Bühne erobert haben.

Super Bowl – Bad Bunny: Alter, Herkunft und Karriereweg

Bad Bunny heißt mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio und wurde am 10. März 1994 im puerto-ricanischen Vega Baja geboren. Er ist aktuell 31 Jahre alt – ein Alter, in dem viele NFL-Profis bereits über ihren Rückzug nachdenken, während er gerade seinen globalen Höhepunkt erlebt.

Aufgewachsen in einem Vorort von San Juan, arbeitete er zunächst als Supermarkthelfer und lud seine ersten Songs nebenbei auf SoundCloud hoch. Über diesen Umweg wurden Produzenten und Labels auf ihn aufmerksam, seine frühen Latin-Trap- und Reggaeton-Singles verbreiteten sich rasant und brachten ihn in die großen Studios der Szene.

Sein Künstlername geht auf ein Kindheitsfoto im Hasenkostüm zurück, das er später als Profilbild nutzte. Aus dem scherzhaften „Bad Bunny“ wurde schnell ein unverwechselbarer Künstlername, der heute für eine ganze Ära im Latin-Urban-Sound steht.

Super Bowl 2026: Was die Halbzeitshow von Bad Bunny besonders macht

Beim diesjährigen Super Bowl in Santa Clara bestreitet Bad Bunny die Halbzeitshow als erster Latino-Künstler, der das komplette Set alleine als Headliner trägt. In weniger als 15 Minuten muss er einen Querschnitt durch eine Karriere liefern, die von düsterem Trap bis zu sommerlich-leichten Pop-Hymnen reicht – und dabei ein Publikum abholen, das nicht automatisch spanischsprachige Musik hört.

Besonders spannend ist, dass er Elemente seiner Leidenschaft für professionelles Wrestling in die Show einbauen soll. Das passt zum Super Bowl, der längst nicht nur ein Sportereignis, sondern auch ein Spektakel ist, in dem Inszenierung, Showeffekte und große Gesten genauso wichtig sind wie das Spiel selbst.

Damit reiht sich Bad Bunny in die Riege der ganz großen Popnamen ein, die in der Halbzeitpause des Super Bowl aufgetreten sind. Für viele Zuschauer wird die Show zur ersten bewussten Begegnung mit ihm – und damit zur Visitenkarte für einen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart.

Wer ist Bad Bunny? Grammys, Rekorde und Auszeichnungen

Wenige Tage vor dem Super Bowl sorgte Bad Bunny bei den Grammy Awards für einen historischen Moment: Sein Album „Debí Tirar Más Fotos“ gewann als erstes komplett spanischsprachiges Werk überhaupt den Preis für das „Album des Jahres“. Dieser Triumph gilt vielen als endgültige Anerkennung dafür, dass Popmusik auf Spanisch im internationalen Mainstream angekommen ist.

Schon zuvor hatte er mehrere Grammys und Latin Grammys gewonnen und sich damit als feste Größe im Musikgeschäft etabliert. „Debí Tirar Más Fotos“ knüpft an diesen Erfolg an und wurde sowohl von Kritikern als auch von Fans gefeiert, weil es die Bandbreite seines Sounds von introspektiven Trap-Tracks bis zu großen, stadiontauglichen Hooks zeigt.

Auch im Streaming-Bereich ist Bad Bunny eine Ausnahmeerscheinung. Er war in mehreren Jahren der weltweit meistgestreamte Künstler auf Spotify und führte auch 2025 die globale Jahresauswertung an – mit knapp 20 Milliarden Streams allein in diesem Jahr. Damit bewegt er sich auf Augenhöhe mit Superstars aus dem englischsprachigen Pop und Rap, obwohl er überwiegend auf Spanisch singt.

Super-Bowl-Halbzeitshow: Wie viele Alben hat Bad Bunny – und welche?

Wer sich einen schnellen Überblick über seine Diskografie verschaffen möchte: Bad Bunny hat bisher sieben Studioalben veröffentlicht, darunter sechs Soloalben und ein gemeinsames Album mit einem weiteren Latin-Superstar. Zusammen ergeben sie einen Katalog, der sich über nur wenige Jahre erstreckt, aber eine enorme stilistische Spannweite abdeckt.

Den Anfang machte 2018 das Album „X 100pre“, mit dem er seinen Status als neuer Star des Latin Trap festigte. 2019 folgte „Oasis“, ein gemeinsames Projekt mit dem bekannten Reggaeton-Künstler J Balvin, das die Brücke zwischen ihren Fanbasen schlug und den Sound weiter internationalisierte.

2020 wurde zu einem Schlüsseljahr mit „YHLQMDLG“, einem Album, das für viele Hörer zum Soundtrack der Lockdown-Zeit wurde, und „El Último Tour del Mundo“, das als erstes komplett spanischsprachiges Album überhaupt die Spitze der US-Albumcharts erreichte. 2022 kam „Un Verano Sin Ti“, ein sommerliches, zugleich melancholisches Werk, das ihn endgültig zum globalen Superstar machte.

Mit „Nadie Sabe Lo Que Va a Pasar Mañana“ schlug er 2023 eine etwas dunklere, experimentellere Trap-Richtung ein. 2025 folgte schließlich „Debí Tirar Más Fotos“, das die bisherigen Linien seiner Karriere bündelt – und ihm den wichtigsten Preis der Grammys einbrachte.

Die größten Hits von Bad Bunny: Was NFL-Fans kennen könnten

Nur ein kleiner Teil seines Repertoires wird es in das eng getaktete Halbzeit-Medley schaffen. Einige Songs sind aber so groß, dass sie als heiße Kandidaten gelten und vielen NFL-Fans zumindest aus Playlists, Stadien oder Social Media ein Begriff sein dürften.

Da ist zum einen „I Like It“, seine gemeinsame Single mit der US-Rapperin Cardi B und dem Latin-Star J Balvin, die zur Nummer 1 in den US-Charts wurde. Auch „Mía“, sein Crossover-Hit mit dem kanadischen Rap- und Popstar Drake, dürfte vielen vertraut vorkommen – nicht zuletzt, weil dessen englischsprachiges Publikum hier plötzlich eine Hook auf Spanisch mitsingt.

Hinzu kommen Songs wie „Dakiti“, ein düsterer, clubtauglicher Track, der weltweit in den Charts auftauchte, sowie Stücke wie „Tití Me Preguntó“, „Me Porto Bonito“ oder „Ojitos Lindos“ von „Un Verano Sin Ti“. Diese Songs waren in den vergangenen Jahren in unzähligen Playlists vertreten und liefen von Strandbars bis zu Fitnessstudios rauf und runter.

Neuere Titel von „Debí Tirar Más Fotos“ haben innerhalb kürzester Zeit Streamingzahlen im Milliardenbereich erreicht. Für die Super-Bowl-Halbzeitshow bietet sich daher eine Mischung aus älteren Crossover-Hits und aktuelleren Singles an – ein Best-of, das auch ohne tiefes Vorwissen funktioniert.

Bad Bunny beim Super Bowl: Der Sound von Puerto Rico

Musikalisch verbindet Bad Bunny modernen Reggaeton und Latin Trap mit Einflüssen aus Salsa, Pop, Rock und afrokaribischen Stilen wie Bomba und Plena. Dadurch entsteht ein Sound, der fest in der Kultur Puerto Ricos verwurzelt ist, aber trotzdem global anschlussfähig bleibt.

Er singt konsequent auf Spanisch und verwendet den karibischen Dialekt seiner Heimat. Gerade das verleiht seinen Liedern eine besondere Authentizität und schafft eine direkte Verbindung zu seinem Publikum in Puerto Rico und der weltweiten Diaspora.

Viele Hörer, denen klassischer Reggaeton zu schematisch erscheint, finden über ihn den Zugang zur Szene. Seine Songs arbeiten mit eingängigen Hooks, großen Melodien und modernen Produktionen – wer den Text nicht vollständig versteht, kann trotzdem sofort mitnicken.

Bad Bunny: Schauspiel, Wrestling und Mode

Bad Bunny hat sich längst auch außerhalb der Musik einen Namen gemacht. Er stand für „Narcos: Mexico“ vor der Kamera und spielte in „Bullet Train“ an der Seite von Hollywood-Superstar Brad Pitt.

Seine Begeisterung für Wrestling begleitet ihn seit der Kindheit. Anders als viele prominente Gäste in Wrestling-Ligen tritt er dort nicht nur zum Showauftritt an, sondern absolviert vollwertige Matches und riskante Aktionen – was ihm Respekt bei Fans und Profis eingebracht hat.

In der Modewelt gilt Bad Bunny als Stilikone, die mit schillernden Outfits, lackierten Fingernägeln und auffälligen Looks spielt. Sein Privatleben und seine Beziehungen sorgen zusätzlich für Schlagzeilen und halten ihn dauerhaft im Gespräch, ohne dass er auf Skandale angewiesen wäre. Unter anderem war er mit Kendall Jenner zusammen, der Schwester von Kim Kardashian.

Die unglaublichen Spotify-Rekorde von Bad Bunny

Die Dimension seines Erfolgs lässt sich besonders gut an den Streaming-Zahlen ablesen. Bad Bunny war in mehreren Jahren der weltweit meistgestreamte Künstler auf Spotify und führte 2025 erneut die Jahresauswertung an – mit rund 20 Milliarden Streams in nur zwölf Monaten.

Viele seiner Songs haben die Marke von einer Milliarde Streams deutlich überschritten. Das bedeutet: Selbst wer nie bewusst ein Album von ihm angewählt hat, ist mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal über seine Musik gestolpert – im Radio, in Playlists oder als Soundtrack von Clips in sozialen Netzwerken.

Für NFL-Fans ist das die eigentliche Botschaft vor der Halbzeitshow: In der Pause steht ein Künstler auf der Bühne, der den globalen Pop-Sound der letzten Jahre maßgeblich geprägt hat. Selbst wenn man bisher keinen Bezug zu Latin Trap oder Reggaeton hatte, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass seine Hooks schon längst irgendwo im Hintergrund gelaufen sind.