Deutschland vs. Norwegen live bei der Handball-EM: Das Spiel gegen Norwegen scheint sich leider zu einem echten Stresstest für die deutschen Nerven zu entwickeln. Nach dem mühsamen Sieg gegen Portugal setzt sich die Fehlerkette in der Anfangsphase nahtlos fort.
Deutschland vs. Norwegen live: Wolff verhindert klaren Rückstand
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft erlebt zum Auftakt der EM-Hauptrunde einen ernüchternden Start. In der Anfangsphase gegen Norwegen läuft beim Team von Bundestrainer Alfred Gíslason nur wenig zusammen. Nach nur zwölf Minuten blickt die deutschen Fans bereits auf einen deutlichen 3:7-Rückstand.
Frühe Auszeit und taktische Ratlosigkeit
Angesichts der massiven Probleme sah sich Gíslason gezwungen, ungewöhnlich früh die erste Auszeit zu nehmen. Auffällig war dabei, dass der Bundestrainer in der Unterbrechung kaum taktische Anweisungen gab, sondern vielmehr versuchte, die sichtlich nervöse Mannschaft zu beruhigen. Die Verunsicherung ist greifbar: Technische Fehler und Abstimmungsprobleme prägen das deutsche Offensivspiel.
Deutschland mit Chancenwucher
Besonders die Chancenverwertung entwickelte sich früh zum Knackpunkt. Die deutschen Angreifer scheiterten reihenweise völlig frei vor dem norwegischen Torhüter. Selbst vom Siebenmeterstrich blieb das Pech treu: Nils Lichtlein scheiterte mit dem ersten Strafwurf, konnte den Abpraller im Nachwurf aber zumindest zum zwischenzeitlichen Anschluss im Tor unterbringen.
Andreas Wolff als einziger Lichtblick
Dass der Rückstand nach einer Viertelstunde nicht noch deutlicher ausfiel, ist allein Andreas Wolff zu verdanken. Der deutsche Schlussmann hielt sein Team mit mehreren spektakulären Paraden im Spiel und verhinderte, dass die kampfstarken Norweger bereits in der Anfangsphase uneinholbar davonrannten. Während Wolff Weltklasse-Format bewies, suchten seine Vorderleute vergeblich nach ihrer Form aus der Vorrunde.