Fußball heute: Normalerweise hütet Werder-Trainer Horst Steffen seine Startformation wie ein Staatsgeheimnis. Doch vor der schweren Auswärtsaufgabe bei Bayer Leverkusen am Samstag (15:30 Uhr) macht der 56-Jährige eine bemerkenswerte Ausnahme. Wie die BILD berichtet, sicherte Steffen seinem Kreativspieler Romano Schmid öffentlich einen Platz in der ersten Elf zu – ein ungewöhnlicher Vertrauensbeweis für den aktuell formschwachen Österreicher.
Werder Bremen: Steffen setzt auf Schmids Impulse
Rein statistisch ist die laufende Saison 2025/26 bisher nicht das Jahr des Romano Schmid. In 17 Partien gelang dem Nationalspieler noch kein einziger Treffer aus dem Spiel heraus, lediglich fünf Vorlagen stehen zu Buche. Dennoch ist Steffen von der Wichtigkeit des 25-Jährigen überzeugt: „Ich fand ihn immer wieder so aktiv und so gut mit seinen letzten und vorletzten Pässen. Er sollte auf dem Feld sein“, begründete der Coach sein Festhalten an Schmid.
Gleichzeitig wies Steffen Gerüchte über einen möglichen Winter-Abgang zu Leeds United zurück und hofft auf einen Verbleib seines Strategen. Dass Schmid zuletzt bei Standardsituationen schwächelte, soll durch einen internen Konkurrenzkampf mit Samuel Mbangula behoben werden, der gegen Frankfurt bereits eine punktgenaue Vorlage lieferte.
Der Sturm-Plan: Winkt Milosevic das erste Startelf-Mandat?
Neben der Personalie Schmid sorgt ein potenzielles Startelf-Debüt für Aufsehen. Jovan Milosevic, der beim 3:3 gegen Frankfurt sein Premierentor in der Bundesliga feierte, ist laut Steffen ein ernsthafter Kandidat für die erste Elf. Der Leihstürmer aus Stuttgart könnte gemeinsam mit dem pfeilschnellen Justin Njinmah eine gefährliche Doppelspitze bilden, um die Leverkusener Defensive unter Druck zu setzen.
Personal-Check: Rückkehrer und Sorgenkinder
Die personelle Lage bei den Grün-Weißen entspannt sich pünktlich zum Wochenende. So herrscht bei Yukinari Sugawara (Sprunggelenk) und Amos Pieper (muskuläre Probleme) Entwarnung. Sie sind ebenso wieder einsatzbereit wie Jens Stage und Romano Schmid. Verzichten muss Steffen allerdings weiterhin auf die Verteidiger Niklas Stark (Hüfte) und Maximilian Wöber (Oberschenkel) sowie die Langzeitverletzten Mitchell Weiser und Victor Boniface. Dazu steht hinter dem Einsatz von Leonardo Bittencourt aufgrund muskulärer Probleme weiterhin ein Fragezeichen.
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