Fußball heute: Borussia Mönchengladbach schwimmt nach dem fulminanten 4:0-Erfolg gegen den FC Augsburg auf einer Erfolgswelle. Doch für Trainer Eugen Polanski beginnt nun das große Knobeln. Wie die BILD berichtet, verfügt der Coach derzeit über einen derart tief besetzten Kader, dass selbst etablierte Nationalspieler um ihre Minuten kämpfen müssen. Vor dem intensiven Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim am Mittwoch (20:30 Uhr) stehen dem Trainer gleich neun hochkarätige Optionen für lediglich drei offensive Positionen zur Verfügung.
Borussia Mönchengladbach: Stöger und Co. in der Warteschleife
Gegen Augsburg erhielten Florian Neuhaus, Franck Honorat und Doppelpacker Haris Tabakovic den Vorzug. Doch die Liste derer, die von der Bank drängen, ist lang und prominent: Mit Gio Reyna, Shuto Machino und Jens Castrop stehen drei potenzielle WM-Teilnehmer bereit, die ihre Stammplatzansprüche untermauern wollen. Selbst Routinier Kevin Stöger fand sich zuletzt 90 Minuten auf der Ersatzbank wieder – ein Beleg für das aktuelle Überangebot im Gladbacher Angriff.
Polanski kündigte bereits an, die Belastung in der Englischen Woche steuern zu wollen: „Wir benötigen frische Beine, da Hoffenheim eine extrem hohe Intensität mit und gegen den Ball an den Tag legt“, so der 39-Jährige. Die Situation könnte sich in Kürze sogar noch verschärfen, wenn die Rekonvaleszenten Tim Kleindienst, Robin Hack und Nathan Ngoumou in den Kader zurückkehren.
Luca Netz: Vom Defensiv-Spezialisten zum Vorlagen-Monster
Während im Sturm rotiert wird, scheint die Position auf der linken Außenbahn derzeit fest vergeben. Luca Netz lieferte gegen Augsburg seine wohl beste Saisonleistung ab und glänzte mit zwei Torvorlagen sowie weiteren drei Torschussvorlagen. Polanski sieht in der Leistungssteigerung des 22-Jährigen einen direkten Zusammenhang mit dem internen Konkurrenzdruck durch Lukas Ullrich, der kürzlich seinen Vertrag langfristig bis 2029 verlängert hat.
„Luca macht gerade durch diesen Druck entscheidende Schritte nach vorne, besonders im Offensivbereich“, lobte der Fohlen-Coach. Auch Sportdirektor Rouven Schröder zeigt sich erfreut über das „stürmische“ Erwachen von Netz, betonte jedoch gleichzeitig, dass auch Herausforderer Ullrich in den kommenden Wochen seine Einsatzzeiten erhalten werde. Die vertikale Spielweise von Netz, der fast die Hälfte seiner Pässe nach vorne spielte, ist aktuell ein zentraler Baustein in Polanskis Taktik.
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