Fußball heute: Jetzt ist es offiziell auf den Weg gebracht: Nico Elvedi verlässt Borussia Mönchengladbach und schließt sich Leeds United in der Premier League an. Laut Sky-Transferexperte Florian Plettenberg ist der Wechsel perfekt – für die Fohlen bedeutet der Abgang das Ende einer langen Ära.
Leeds United: Wechsel über rund zehn Millionen Euro perfekt
Wie Sky Sport vermeldet, ist der Transfer des Schweizer Nationalspielers fix. Als Ablöse werden rund zehn Millionen Euro genannt; obendrein handelten die Fohlen eine Beteiligung von 15 Prozent an einem künftigen Weiterverkauf aus. Für einen 29-Jährigen ist eine solche Klausel eher ungewöhnlich – für Gladbach aber ein cleverer Zusatzbaustein.
Auf persönlicher Ebene war ohnehin längst alles geklärt: Elvedi und Leeds hatten sich bereits auf einen Vertrag bis 2029 verständigt. Nachdem zuletzt nur noch letzte Formalitäten und der Medizincheck ausstanden, meldete Reporter Florian Plettenberg den Deal nun als abgeschlossen.
Borussia Mönchengladbach: Das Ende einer Ära
Für die Borussia bedeutet der Abgang eine Zäsur. Seit 2015 war Elvedi ein fester Bestandteil am Niederrhein; mit 364 Pflichtspielen, 19 Toren und 13 Vorlagen gehört er zu den einsatzstärksten Abwehrspielern der jüngeren Klubhistorie. Sein Vertrag wäre im Sommer 2027 ausgelaufen – statt ihn im nächsten Jahr für deutlich weniger oder gar ablösefrei zu verlieren, entschieden sich die Verantwortlichen dafür, jetzt Kasse zu machen.
International bringt der Innenverteidiger reichlich Erfahrung mit: 73 Länderspiele und drei Tore stehen für die Schweiz zu Buche. Bei Leeds ist ihm eine tragende Rolle in der Innenverteidigung zugedacht – der Klub will sich im englischen Oberhaus festsetzen und erhofft sich vom erfahrenen Schweizer Stabilität und Führung.
Ein bekanntes Gesicht wartet in England
In Yorkshire trifft Elvedi zudem auf einen alten Bekannten: Mit Leeds-Trainer Daniel Farke verbindet ihn die gemeinsame Zeit in Mönchengladbach, wo der Coach ihn einst schätzen lernte. Für den Verteidiger, der öffentlich mehrfach seinen Reiz an der Premier League betont hat, dürfte es mit 29 Jahren der wohl letzte ganz große Vertrag der Karriere sein. Nun steht ihm sein erstes Abenteuer im englischen Oberhaus bevor.
