trending
News
TV
Fußball heute
betslip
Wett Tipps
bonus
Boost

Werder Bremen sucht Verstärkungen – doch es gibt ein massives Problem

Werder-Bremen-Fans Marvin Ducksch

Fußball heute: Werder Bremen will seinen Kader vor dem Ende der Transferperiode noch auf mehreren Positionen verstärken – finanziell sind den Hanseaten dabei allerdings enge Grenzen gesetzt. Wie Sky Sport berichtet, sind trotz der millionenschweren Verkäufe von Karim Coulibaly und Romano Schmid aktuell keine kostspieligen Transfers möglich.

Dabei nimmt Werder allein durch diese beiden Abgänge eine beträchtliche Summe ein: Für Coulibaly zahlt Racing Straßburg 20 Millionen Euro garantiert, weitere fünf Millionen Euro können durch Boni hinzukommen. Zudem sicherte sich Bremen eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Schmid brachte bei seinem Wechsel zu Frosinone Calcio rund acht Millionen Euro Ablöse ein.

Werder sucht noch auf zwei Positionen

Trotz der Einnahmen ist die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen. Nach Informationen von Sky Sport sucht Werder vor allem noch einen Außenverteidiger sowie einen Spieler für das zentrale beziehungsweise offensive Mittelfeld. Dort soll die Lücke geschlossen werden, die durch Schmids Wechsel nach Italien entstanden ist.

Einen direkten Ersatz für Coulibaly in der Innenverteidigung planen die Bremer dagegen nicht. Mit Oskar Wojcik hatte der Bundesligist bereits in diesem Sommer einen weiteren Innenverteidiger verpflichtet.

Clemens Fritz bestätigt Werders finanziellen Engpass

Das Problem bei der Suche nach weiteren Spielern ist das verfügbare Transferbudget. Geschäftsführer Clemens Fritz bestätigte, dass für Werder derzeit „keine Transfers in Millionen-Höhe möglich“ seien.

Die Verantwortlichen müssen sich deshalb vor allem nach Leihgeschäften und vergleichsweise günstigen Lösungen umsehen. Spieler, für die eine hohe Ablöse fällig wäre, kommen nach aktuellem Stand kaum infrage. Auch eine feste Verpflichtung von Cameron Puertas, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis für Bremen spielte, ist unter diesen Voraussetzungen laut Sky Sport nahezu ausgeschlossen.

Coulibaly wird zum zweitteuersten Werder-Verkauf

Gerade der Coulibaly-Deal fällt für Bremen finanziell dennoch äußerst lukrativ aus. Der 19-Jährige wechselt nach zwei Jahren an der Weser zu Racing Straßburg und wird mit seiner garantierten Ablöse von 20 Millionen Euro zum zweitteuersten Verkauf der Vereinsgeschichte. Durch die vereinbarten Boni kann die Summe noch auf 25 Millionen Euro steigen.

Schmid hatte Werder wenige Tage zuvor nach sieben Jahren verlassen. Der österreichische Nationalspieler unterschrieb beim Serie-A-Aufsteiger Frosinone einen Vierjahresvertrag und brachte den Bremern rund acht Millionen Euro ein.

Die Einnahmen bedeuten allerdings nicht, dass Werder die Summen unmittelbar wieder auf dem Transfermarkt investieren kann. Für die noch offenen Positionen müssen die Bremer deshalb Lösungen finden, die in den aktuell engen finanziellen Rahmen passen.

Folge uns auf Google