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Werder Bremen: Bester Schütze bleibt trotz TSG-Interesse

Werder-Bremen-Fans

Fußball heute: Werder Bremen stoppt kurz vor Fensterschluss einen möglichen Wechsel von Jens Stage. Geschäftsführer Clemens Fritz stellt gegenüber Bild und DeichStube klar: „Jens wird definitiv bei uns bleiben.“

Werder Bremen: Keine neue Baustelle vor Fensterschluss

„Wir sind jetzt kurz vor Schließung des Transferfensters, und die Nachfolge-Suche würde bei einem Verkauf nicht einfacher werden. Deshalb machen wir diese Baustelle nicht auf“, ergänzt Fritz. Wochenlang war ein möglicher Abgang bei den Grün-Weißen ein zentrales Thema – am weitesten fortgeschritten schienen zwischenzeitlich Gespräche mit der TSG Hoffenheim.

Wie Transfermarkt berichtet, kam es zu einem Abschluss zwischen den Klubs letztlich aber nicht: Das Hoffenheimer Angebot soll rund fünf Millionen unter dem Marktwert gelegen haben, neun statt 14 Millionen Euro. Man reagierte in Bremen auf diese Offerte demnach „irritiert“ – auch ein zweites Angebot reichte den Verantwortlichen letztlich nicht aus.

Bester Werder-Schütze bleibt an der Weser

Zusätzlich kursierten Gerüchte um Panathinaikos Athen sowie den FC Kopenhagen. Sein Vertrag an der Weser läuft regulär noch bis 2028. Mit zehn Saisontoren in 29 Spielen war er zuletzt bester Werder-Schütze und gilt inzwischen als wertvollster Spieler im gesamten Kader. “

Diese Klarheit ist uns wichtig. Er ist ein extrem wichtiger Spieler. Wir haben viele Veränderungen im Kader“, betont Fritz. „Daher ist die Stabilität, die Jens uns geben kann, umso wichtiger“, fügt er hinzu.

Elf Neuzugänge, sechs Abgänge

Bislang kamen elf Neuzugänge für insgesamt 7,1 Millionen Euro nach Bremen – zuletzt etwa Füllkrug, Dinkci und Reis. Im Gegenzug verließen sechs Spieler für rund 40,5 Millionen Euro den Klub. Anders als früher besteht daher aktuell kein akuter Verkaufsdruck mehr. Laut 90min werden im Team von Daniel Thioune vor allem noch ein flexibler Verteidiger sowie ein zusätzlicher Mittelfeldspieler gesucht.

Möglich bleiben laut Bericht noch Abgänge von Skelly Alvero und Dawid Kownacki – beide sollen den Klub wie geplant noch verlassen. Bei Mick Schmetgens und Patrice Covic gilt ein Abgang dagegen inzwischen als ausgeschlossen. Fritz betont: „Bei Patrice und Mick ist ein Leih-Wechsel kein Thema mehr.“

Schmetgens empfahl sich zuletzt eindrucksvoll

Gerade Schmetgens empfahl sich zuletzt durch starke Vorbereitungsleistungen sowie einen Startelf-Einsatz im Pokal. Bei Neuzugang Kenny Quetant bleibt eine Leihe dagegen weiterhin denkbar.

Fritz erläutert: „Kenny würden wir nur verleihen, wenn die Konstellation perfekt wäre.“ Aktuell spreche aber mehr für einen Verbleib des Stürmers in Bremen. „Kenny wollen wir hier weiterentwickeln. Das kann auch über Einsätze in der U23 passieren“, sagt Fritz dazu.

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