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US Open 2026: Termine und Modus in New York

US-Open-Arthur-Ashe

US Open 2026 Termine & Modus: Vom 30. August bis 13. September 2026 steigt in New York das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison. Damit du beim Tennis heute den Überblick behältst, liefern wir dir hier alle Infos zu den US Open Terminen und zum Modus – von der Qualifikation über die Setzliste bis zum Entscheidungssatz.

US Open 2026 Termine: Wann wird in New York gespielt?

Die 146. Auflage der US Open findet im USTA Billie Jean King National Tennis Center im Flushing-Meadows-Corona-Park im Stadtteil Queens statt. Als Gesamtveranstaltung beginnt das Event bereits am 23. August mit der Fan Week, ab dem 24. August laufen die drei Qualifikationsrunden. Das Einzel-Hauptfeld startet am Sonntag, den 30. August – zum zweiten Mal nach 2025 beginnt das Turnier damit an einem Sonntag und erstreckt sich über 15 Tage. Die Auslosung steigt am Donnerstag, den 27. August.

Der komplette Turnierverlauf im Überblick:

  • 1. Runde: 30. August bis 1. September
  • 2. Runde: 2. und 3. September
  • 3. Runde: 4. und 5. September
  • Achtelfinale: 6. und 7. September
  • Viertelfinale: 8. und 9. September
  • Halbfinale Damen: 10. September
  • Halbfinale Herren: 11. September
  • Damenfinale: Samstag, 12. September
  • Herrenfinale: Sonntag, 13. September, 14 Uhr Ortszeit

Auffällig ist die Verteilung der ersten Runde auf gleich drei Tage – die Topstars treten also nicht alle bereits am Eröffnungssonntag an. Wer wann spielt, steht erst mit der täglichen Ansetzung nach der Auslosung fest.

Für deutsche Fans ist die Zeitverschiebung entscheidend: New York liegt sechs Stunden zurück. Die Tages-Sessions beginnen vor Ort um 11 Uhr, in Deutschland also um 17 Uhr. Die Abendsessions starten um 19 Uhr Ortszeit – hierzulande erst um 1 Uhr nachts. Das Herrenfinale läuft entsprechend um 20 Uhr deutscher Zeit.

US Open Modus: Wie viele Gewinnsätze werden gespielt?

Bei den Herren gilt das Best-of-Five-Format: Wer drei Gewinnsätze holt, zieht in die nächste Runde ein. Bei den Damen reichen zwei Gewinnsätze, gespielt wird über maximal drei Durchgänge. In allen Sätzen mit Ausnahme des Entscheidungssatzes greift beim Stand von 6:6 der reguläre Tiebreak bis sieben Punkte.

Entscheidungssatz: Der 10-Punkte-Tiebreak

Anders sieht es im letzten Satz aus – also im fünften bei den Herren und im dritten bei den Damen. Dort wird bei 6:6 ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte gespielt, wobei zwei Punkte Vorsprung nötig sind. Wer zuerst diese Marke erreicht, gewinnt Satz und Match.

Diese Regel gilt seit dem 1. Januar 2022 einheitlich bei allen vier Grand Slams. Zuvor herrschte laut tennisnet ein regelrechtes Durcheinander: Wimbledon ließ ab 2019 einen normalen Tiebreak erst bei 12:12 spielen, die Australian Open hatten den Super-Tiebreak bereits eingeführt, die US Open nutzten seit 1970 einen regulären Tiebreak bei 6:6, und in Roland Garros wurde der Entscheidungssatz komplett ausgespielt. Das Grand Slam Board begründete die Vereinheitlichung nach Beratungen mit ATP, WTA und ITF mit dem Wunsch nach mehr Konsistenz.

Auslöser waren Marathonpartien wie das legendäre Duell zwischen John Isner und Nicolas Mahut in Wimbledon 2010, das über elf Stunden ging und im fünften Satz mit 70:68 endete. Die neue Regel gilt laut tennisfinale.com für sämtliche Wettbewerbe – Einzel, Doppel und Mixed.

US Open Modus: Wie setzt sich das Teilnehmerfeld zusammen?

Jeder Einzelwettbewerb umfasst 128 Spielerinnen beziehungsweise Spieler. Davon qualifizieren sich 104 direkt über die Weltrangliste, acht erhalten eine Wildcard, und 16 setzen sich im Qualifikationsturnier durch – dort sind jeweils drei Siege in Folge nötig.

32 Spielerinnen und Spieler werden gesetzt. Die Setzung folgt mechanisch der Weltrangliste, es gibt weder eine Kommission noch eine Anpassung an den Belag. In den ersten beiden Runden trifft jeder Gesetzte auf einen ungesetzten Gegner, untereinander können sie frühestens in Runde drei aufeinandertreffen. Die acht höchsten Setzplätze sind sogar bis zum Viertelfinale voneinander getrennt, die vier höchsten bis zum Halbfinale.

Ein Beispiel aus diesem Jahr zeigt, wie unmittelbar sich das auswirkt: Durch die Absage von Weltranglistenprimus Jannik Sinner rückten alle dahinter platzierten Spieler um einen Rang nach vorn – Alexander Zverev übernahm den ersten Setzplatz, Carlos Alcaraz den zweiten.

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