Freiburg – Bremen Stimmen zur Bundesliga heute: Der SC Freiburg ist auch in die Bundesliga-Saison positiv gestartet und hat den SV Werder Bremen mit 4:1 besiegt. Wir haben die Stimmen nach dem Spiel bei Dazn gesammelt.
SC Freiburg Stimmen: „Eine Ansage“
Julian Schuster (Trainer, SC Freiburg): „Ich mag es grundsätzlich nicht, wenn ein Trainer nach einem 4:1 Sieg inhaltlich wird. Teilweise war es aber ein Stück weit zu ungeduldig, zu viele Ballverluste die den Gegner eingeladen haben zu Umschaltmomenten. Man merkt, dass immer mehr Abläufe greifen und das hilft dann in Situationen, wie beim 4:0. Yuito ist so ein höflicher Junge mit tollen Werten, es geht noch darum die richtige Balance zu finden und Fehler zu minimieren.“
Yuito Suzuki (SC Freiburg): „Ich fühle mich großartig und bin sehr glücklich, einen Hattrick erzielt und damit dem Team geholfen zu haben. Ich kann das gar nicht glauben. Ich möchte einfach danke an das Team sagen. Igor und ich haben eine Menge gesprochen, wie wir zusammen spielen wollen.“
Igor Matanovic (SC Freiburg): „Für das erste Spiel in der Bundesliga sind wir natürlich mega zufrieden. Zuhause gegen Bremen zu gewinnen ist eine Ansage. Natürlich haben wir jetzt den Schwung mitgenommen von den letzten Spielen. Wir hatten jetzt schon drei Spiele gehabt und alle gewonnen. Genauso wollten wir weitermachen und jetzt auch wieder mit einer ordentlichen Anzahl an Toren. Natürlich auch dank Suzuki. Er ist ein enorm guter Spieler und es harmoniert wirklich gut. Trotzdem müssen wir uns schon ankreiden lassen, dass wir in den letzten 20 Minuten einen Gang runtergeschaltet haben. Dadurch haben wir auch verdient ein Tor kassiert und das ist schon etwas, was uns stört. Das müssen wir auf jeden Fall ansprechen.“
SV Werder Bremen Stimmen: „35 Minuten haben uns das Genick gebrochen“
Daniel Thioune (Werder Bremen): „Ich glaube wir sind eigentlich sehr aktiv und positiv in die Partie gekommen. Die erste Viertelstunde hatten wir vielleicht sogar bessere Ballbesitzphasen. Aus dieser Aktivität wurde aber irgendwann Passivität. Wir haben uns reindrücken lassen und dann haben sie sich Möglichkeiten erspielt. Mit dem Gegentor haben wir dann den Faden verloren. Nach der Pause war dann Tiefschlaf und davon haben wir uns nicht mehr erholt.“
Marco Friedl (Werder Bremen): „Das war ein Start, den wir uns anders vorstellen. Ich glaube, dass wir die ersten 15,20 Minuten eigentlich ordentlich im Spiel sind. Die Freiburger hatten mehr vom Spiel, aber speziell in der ersten Halbzeit darfst du so nicht 2:0 in Rückstand gehen. Das erste ist ein Standardtor, wo der kleinste Spieler im Fünfer frei zum Kopfball kommt und das zweite ist viel zu einfach. Dann reichen zehn Minuten in der zweiten Halbzeit, um das Spiel komplett zu entscheiden. Insgesamt haben uns 35 Minuten das Genick gebrochen.“
Niclas Füllkrug (Werder Bremen): „Ich glaube, dass wir besonders in unserer Konstellation in den letzten zwei Wochen auch durch gestern, ein bisschen im Dunkeln standen. Wie weit sind wir? Wie gut sind wir? Es war glaube ich klar, dass wir eine Mannschaft mit einer gewissen Qualität, aber ohne Automatismen auf den Platz bringen. Das bringt es mit sich, wenn ein Verein Jahr für Jahr Spieler entwickelt. Deswegen sehe ich das nicht so negativ. Wir haben gestern einen ganz großen Verlust gehabt und haben ihn heute auf dem Platz auch vermisst. Wir müssen jetzt an den Dingen arbeiten, die Automatismen auf den Platz bringen und dann werden die Ergebnisse auf dem Platz auch kommen.“
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Bundesliga: Tipps & Quoten
SC Freiburg - Werder Bremen
30.08.2026, 15:30 Uhr - Europa-Park-StadionFC Augsburg - FC Schalke 04
30.08.2026, 17:30 Uhr - WWK Arena

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