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Transfer-Idee bei Hertha BSC: Köln-Star als Lösung für die Offensive

Hertha-Fans

Fußball heute: Nach dem geglückten Saisonstart will Hertha BSC seinen dünnen Kader verstärken – und schaut dabei ausgerechnet beim 1. FC Köln vorbei. Mit Luca Waldschmidt ist ein erfahrener Offensivspieler ins Visier geraten. Ein Wechsel hängt allerdings an einer entscheidenden Bedingung.

Hertha BSC: Erkundigung nach Waldschmidt

Wie die Bild berichtet, haben sich die Berliner nach dem 1:0 in Bochum nach Waldschmidt erkundigt; zwischen den Klubs soll es zuletzt einen Austausch gegeben haben. Für Hertha spräche die Vielseitigkeit des 30-Jährigen, der als Spielmacher, im Sturmzentrum, als hängende Spitze oder auf dem Flügel einsetzbar ist – und dem in Berlin eine tragende Rolle zugedacht wäre.

In Köln besitzt der siebenfache Nationalspieler dagegen kaum noch Perspektive. Nach nur sieben Startelfeinsätzen in der Vorsaison hat sich die Konkurrenz weiter verschärft: Mit Reigan Heskey ist bereits ein neuer Flügelstürmer da, zudem steht die Leihe von Tottenham-Talent Mikey Moore vor dem Abschluss. Waldschmidts Vertrag läuft ohnehin nur noch bis 2027, weshalb der FC laut Bild zu einem Verkauf unter dem auf zwei Millionen Euro taxierten Marktwert bereit wäre.

Das Gehalt als Knackpunkt

Der eigentliche Haken liegt woanders. Sein Kölner Jahresgehalt von rund zwei Millionen Euro macht Waldschmidt zu einem der Topverdiener des FC – und lässt sich bei den finanziell angespannten Berlinern kaum abbilden. Ein Wechsel ins Unterhaus käme daher nur infrage, wenn der Standard-Spezialist auf Gehalt verzichtet.

Dass Handlungsbedarf besteht, steht außer Frage: Der Sommer brachte bei Hertha einen erheblichen Aderlass. Mit Fabian Reese (zum VfL Wolfsburg) und Kennet Eichhorn (zu Bayer Leverkusen) gingen zwei prägende Spieler, ebenso verabschiedeten sich Tjark Ernst, Michaël Cuisance und Michal Karbownik. Auf der Zugangsseite steht bislang nur die Leihe von Oluwaseun Adewumi. Neben Waldschmidt wird deshalb auch Angreifer Marvin Ducksch als möglicher Neuzugang gehandelt.

1. FC Köln: Waldschmidt bleibt betont gelassen

Der Spieler selbst gibt sich zurückhaltend. Schon im Trainingslager wollte er von einem Abschied nichts wissen: „Weder der Verein noch ich haben signalisiert, dass es einen Cut geben soll. Deshalb gab es für mich keinen Anlass, mich intensiv mit einem Wechsel zu beschäftigen“, sagte er der Bild. Gegenüber Sky betonte er zudem, sich in Mannschaft und Verein „extrem wohl“ zu fühlen – Köln sei für ihn „nicht irgendein Verein“.

Auch den 2027 auslaufenden Vertrag nimmt der Linksfuß gelassen und verweist lieber auf seine Bilanz: In der vergangenen Saison gelangen ihm trotz nur 666 Einsatzminuten fünf Tore und vier Vorlagen. „Ich hatte alle 75 Minuten eine Torbeteiligung. Vor mir lagen in der Wertung Harry Kane und Michael Olise und nach mir kamen Deniz Undav und Luis Diaz“, rechnete er zuletzt selbst vor. Mit der nahenden Verpflichtung von Mikey Moore dürfte sein Kampf um Einsatzzeit jedoch noch schwerer werden – Bewegung in die Personalie ist also durchaus möglich.

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