Fußball heute: Der 1. FC Nürnberg hat am 6. Spieltag der 2. Bundesliga beim Karlsruher SC mit 1:0 (1:0) gewonnen. Mohamed Alì Zoma erzielte in der 31. Minute seinen sechsten Saisontreffer nach einer herausragend herausgespielten Kombination. Wir haben die KSC – Nürnberg Stimmen aus der Pressekonferenz und der Mixed Zone zusammengetragen.
Stimmen zu KSC vs. Nürnberg – das sagten Klose und Senft: „Ein sehr souveränes Spiel von uns“
Miroslav Klose (1. FC Nürnberg, Trainer): „Ich glaube schon, dass es ein verdienter Sieg ist. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir einen guten Ball gespielt, haben viel Sicherheit gehabt und waren sehr dominant und auch konsequent bei Ballverlusten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann die 50:50-Bälle häufiger verloren und mussten hinterher sprinten. Aber das haben wir gemacht. Man hatte das Gefühl, dass jeder den Ball wieder haben wollte, wir sind direkt ins Gegenpressing. Das war heute ein sehr souveränes Spiel von uns.“
Miroslav Klose über das Siegtor: „Das war ein fantastisch rausgespieltes Tor. Wir bewegen den Gegner vorher gut in der Breite und spielen dann doch durch die Mitte. Das ist schwer zu verteidigen für den Gegner. Ich schaue mir das sicher noch ein paar Mal an.“
Maximilian Senft (Karlsruher SC, Trainer): „Das Herz meiner Mannschaft war in den ersten 20 Minuten am richtigen Fleck und wir wollten besser verteidigen als gegen Cottbus. Danach treffen wir im Spiel gegen den Ball schlechte Entscheidungen und lassen dem FCN zu viel Platz, wodurch ihre immer rotierenden Sechser das Spiel an sich reißen konnten. Die Nürnberger waren dann dominant, dennoch lassen wir nur ein Tor und eine Chance zu. Mit unseren Wechseln ist es uns gelungen, das Momentum ein bisschen zu drehen und wir kommen fast zum Ausgleich. Alles in allem aber ein verdienter Sieg für Nürnberg, die heute wirklich eine sehr gute Leistung gezeigt haben.“
KSC vs. Nürnberg: „Wir nehmen die drei Punkte und ruhen uns jetzt ein wenig aus“
Tim Janisch (1. FC Nürnberg) über die ersten 60 Minuten: „Wir hatten sehr viel Spielkontrolle, lassen den Ball und den KSC gut laufen und gehen sehr verdient in Führung. Leider haben wir es nicht geschafft, dann am Ball zu bleiben und unser Spiel durchzuziehen, weil dann wäre es für den KSC noch schwieriger geworden. In den letzten 30 Minuten werden wir dann etwas passiv und lassen sie ins Spiel kommen. Dennoch haben wir über das ganze Spiel eine super Mentalität gezeigt, in der Schlussphase alles wegverteidigt und zu Null gespielt. Auch darauf können wir stolz sein. Wir nehmen die drei Punkte mit und ruhen uns jetzt ein wenig aus. Natürlich würde ich jetzt gerne nächste Woche wieder spielen, aber wir wollen diesen Flow mitnehmen.“
Mohamed Zoma (1. FC Nürnberg): „Das ist der beste Saisonstart in meiner bisherigen Karriere. Ich bin sehr glücklich darüber, aber auch über den heutigen Sieg. Wir sind einfach gut drauf. Wir gehen damit jetzt erstmal in die Pause und wollen danach genau da weitermachen. Ich will natürlich so viele Tore wie möglich machen, aber ich habe mir kein Ziel gesetzt.“
KSC-Stimmen: „Jeder aus der Mannschaft weiß, wozu wir fähig sind“
Deniz Ofli (Karlsruher SC): „Jeder aus der Mannschaft weiß, wozu wir fähig sind. Nach der Länderspielpause müssen wir das wieder zeigen und einen positiven Weg einschlagen. In der schwierigen Phase ist Zusammenhalt wichtig. Bessere Momente werden wieder kommen.“
Hans Christian Bernat (Karlsruher SC): „Die erste Halbzeit war unsere Problemphase. Das Pressing hat nicht funktioniert, zudem hat sich die Mannschaft nicht gemeinschaftlich an den Matchplan gehalten. Im zweiten Durchgang haben wir die Spielidee besser umgesetzt und mehr Energie auf den Platz gebracht. Am Ende hätten wir daher mehr verdient gehabt. Aus der Partie wollen wir Dinge ins Training mitnehmen. In der schwierigen Phase ist Zusammenhalt wichtig — zugleich muss jeder feststellen, dass bei uns mehr drin ist.“
Timon Pauls (Karlsruher SC): „Nürnberg war eine sehr gute Mannschaft, spiel- und kombinationsstark. In der ersten Hälfte haben wir große Probleme gehabt, Luft zu bekommen. Markhiyev und Zoma gehören für mich nicht in die 2. Liga — das sind Unterschiedsspieler. Bei uns hat die Duellführung nicht gepasst, wir haben zu wenige Ballgewinne erzielt und waren in Ballbesitz zu ungenau.“
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