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Kaiserslautern vs. Hertha – Stimmen: „Es ist unsere DNA“

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2. Bundesliga heute: Hertha marschiert weiter! Am 10. Spieltag unterlag der 1. FC Kaiserslautern Hertha BSC mit 0:3. Sebastian Grønning traf doppelt (17., 52.), Oluwaseun Adewumi stellte in der 59. Minute den Endstand her. Der Tabellenführer bleibt damit ohne Niederlage. Torsten Lieberknecht äußerte sich auf der Pressekonferenz, alle weiteren Aussagen fielen bei Sky. Hier findest du die Stimmen zum Duell Kaiserslautern gegen Hertha.

Kaiserslautern vs. Hertha Stimmen – Lieberknecht: „Wir hätten in Führung gehen müssen“

Zum Ende einer kräftezehrenden Woche mussten sich die Pfälzer vor eigenem Publikum geschlagen geben.

Torsten Lieberknecht (Cheftrainer 1. FC Kaiserslautern) auf der Pressekonferenz: „Die erste Halbzeit begann sehr intensiv und wir hätten in Führung gehen müssen. Danach trafen Thierry Tazemeta und Mario Sauer in den Halbräumen jedoch die falschen Entscheidungen. Im Gegensatz zu uns spielte Hertha BSC ihre Situationen heute gut aus. Zudem gelang es uns nach den Gegentoren nicht, den nötigen Druck aufzubauen.“

Rückendeckung gab es vom FCK-Coach trotzdem: „Dennoch können wir mit erhobenem Haupt aus diesem anstrengenden Monat gehen, denn ich kann den Jungs über die Art und Weise keinen Vorwurf machen. Wir waren mit Hertha BSC unter anderem bei der Laufleistung auf Augenhöhe. Jetzt wollen wir unsere Kranken und Verletzten wieder fit bekommen und anschließend wieder in die Spur finden.“

Stimmen zum Spiel vom 1. FC Kaiserslautern – Elvedi: „Es tut unfassbar weh“

Jan Elvedi trauerte den Möglichkeiten im ersten Durchgang nach.

Jan Elvedi (1. FC Kaiserslautern) bei Sky: „Ich glaube, in der ersten Halbzeit waren wir nicht die schlechtere Mannschaft, auf gar keinen Fall. Wir haben auch unsere Chancen gehabt. Ich glaube, da war die Hertha einfach kaltschnäuziger vom Tor, machen das 1:0 und wir treffen vorne nicht oder waren einfach zu zaghaft.“

Nach dem Wiederanpfiff lief es aus seiner Sicht nicht nach Plan: „In der zweiten Halbzeit, muss man schon sagen, kamen wir nicht so raus, wie wir uns das vorgestellt haben. Es tut unfassbar weh, die Niederlage, wir haben uns viel vorgenommen. Wir sind jetzt enttäuscht, aber trotzdem gilt es, das so schnell wie möglich abzuhaken. Und nächste Woche geht es dann um die nächsten drei Punkte.“

Leon Robinson vermisste die Effizienz der zurückliegenden Partien.

Leon Robinson (1. FC Kaiserslautern) bei Sky: „Klar ist die Laune jetzt nicht super-duper. Wir haben uns viel vorgenommen, wir wollten dieses Topspiel für uns entscheiden. Die erste Halbzeit, glaube ich, haben wir uns vielleicht in den ersten paar Minuten ein bisschen schwergetan und kommen dann besser rein. Hertha schießt dann mit der ersten Chance irgendwie etwas aus dem Nix das Tor. Dann haben wir den Schalter umgelegt, hatten dann auch die Chancen.“

Den Unterschied machte er an einer bestimmten Eigenschaft fest: „Und das, was uns dann, glaube ich, diesen Monat so stark gemacht hat, war dann diese Kaltschnäuzigkeit. Das hat heute ein bisschen gefehlt, so ein bisschen dieses Spielglück, dass auch bei uns mit der ersten Chance oder der zweiten Chance der Ball reingeht. Ich glaube, wenn da dann in der ersten Halbzeit der Ausgleich fällt, geht das Spiel ein bisschen anders aus.“

Mika Haas verwies auf die Belastung der vergangenen Tage.

Mika Haas (1. FC Kaiserslautern) bei Sky: „Ich glaube, es hat jeder heute noch ein bisschen in den Knochen gemerkt, dass die Woche und der gesamte Monat sehr intensiv waren. Gerade mit der englischen Woche gab es auch ein paar Spieler, die jedes Spiel 90 Minuten durchgespielt haben. Wie gesagt, es war sehr, sehr anstrengend.“

Unterm Strich zog er ein versöhnliches Fazit: „Ich glaube, wir können mit dem Weiterkommen im Pokal und dem Sieg in Nürnberg trotz allem erhobenen Hauptes aus dieser Woche gehen. Klar wäre die Krönung jetzt gewesen, heute zuhause nochmal einen Dreier zu holen. Aber ich glaube, wir müssen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen.“

Stimmen zum Spiel von Hertha BSC – Adewumi: „Das Gefühl nach so einem Sieg hier ist unbeschreiblich“

Beim Spitzenreiter stand Sebastian Grønning mit seinem Doppelschlag im Mittelpunkt.

Sebastian Grønning (Hertha BSC, Torschütze zum 0:1 und 0:2) bei Sky: „Es war ein Spiel mit zwei guten Mannschaften. Deswegen bin ich sehr glücklich und stolz, wie kontrolliert wir aufgetreten sind und dass wir hier jetzt mit drei Punkten stehen. Wenn du früh in Führung gehst, hilft das immer. Wir waren sehr diszipliniert, gleichzeitig aber auch mutig. Wenn man obendrein die Tore macht, gewinnt man so ein Spiel.“

Die Herangehensweise der Berliner skizzierte er so: „Es ist unsere DNA, dass wir intensiv spielen, kämpfen und Zweikämpfe gewinnen wollen. So hat es sich auch wieder auf dem Platz angefühlt, wo ich viel Energie von meinen Mitspielern bekommen habe.“

Abheben will er trotz der Ausbeute nicht: „Wir haben nun neun von zehn Spielen gewonnen, sind also definitiv auf dem richtigen Weg. Trotzdem bleiben wir bei uns und ruhig. Es braucht einfach in jedem Spiel diese Intensität. Jetzt liegt unser Fokus auf Wolfsburg.“

Für das 0:3 sorgte Oluwaseun Adewumi.

Oluwaseun Adewumi (Hertha BSC, Torschütze zum 0:3) bei Sky: „Das Gefühl nach so einem Sieg hier ist unbeschreiblich. Wir haben gewusst, was Kaiserslautern für ein guter Gegner ist. Dass wir bei diesem Topspiel wieder die drei Punkte einfahren, ist unglaublich. Ich habe meine etwas defensivere Rolle fürs Team angenommen und mich dann noch mit dem Tor belohnt. Das ist wunderschön.“

Bevor es weitergeht, steht für ihn noch ein kulinarischer Programmpunkt an: „Jetzt gilt es, sich ausreichend vorzubereiten, um gegen Wolfsburg genauso eine Partie abzuliefern. Aber erst einmal steht die Rückreise an und dann wird sich noch ein Döner gegönnt.“

Kaiserslautern vs. Hertha Stimmen – Pedersen: „Ein geiler Sieg!“

Ähnlich sah es Mads Pedersen.

Mads Pedersen (Hertha BSC) bei Sky: „Ein geiler Sieg! Kaiserslautern hat es uns vor allem in der ersten Hälfte nicht einfach gemacht. Wir haben uns dann aber in der Pause vorgenommen, uns auf das zu konzentrieren, was wir gut können. Das ist uns auch gut gelungen.“

Die aktuelle Form erklärt er mit Selbstbewusstsein und dem Rückhalt zwischen den Pfosten: „Wir haben aktuell einfach auch Vertrauen in unsere Stärken. Nach jedem Tor sind wir auf einen weiteren Treffer gegangen. Zudem muss man sagen, dass wir einen überragenden Torwart hatten, der uns extrem geholfen hat.“

Paul Seguin hob die Geschlossenheit des Kollektivs hervor.

Paul Seguin (Hertha BSC) bei Sky: „Kaiserslautern hat hier eine große Intensität auf den Platz gebracht, aber wir haben total dagegengehalten und unsere Tugenden an den Tag gelegt. Dann wussten wir, dass in der zweiten Halbzeit die Räume größer werden, und haben dann einfach guten Fußball gespielt. Eine super Mannschaftsleistung! Es hätte auch noch deutlicher ausgehen können.“

Den Ursprung sieht er in den Übungseinheiten: „Diese beharrliche Arbeit im Training unter der Woche, bei der jeder mitzieht und alle wissen, dass wir noch nichts erreicht haben, ist genau der richtige Weg. Großes Lob an jeden Einzelnen, wie wir den Fokus immer aufrechterhalten. Ich freue mich jetzt extrem auf das Spiel gegen Wolfsburg.“

Das letzte Wort hatte Benjamin Weber.

Benjamin Weber (Sportdirektor Hertha BSC) bei Sky: „Wir haben diese Woche hier mit einer großartigen Mannschaftsleistung – von vorne bis hinten – abgerundet. Insgesamt haben wir diese Aufgabe sehr gut angenommen, zudem sind uns die Tore in den richtigen Momenten gelungen. Die Mannschaft beschäftigt sich aktuell immer nur mit dem nächsten Spiel – und genau das macht sie aus. Wir wollen in die Zweikämpfe gehen und mutig sein, was wir auch dieses Mal wieder auf den Platz bekommen haben.“

Ein Dank ging an die mitgereisten Anhänger: „Darüber hinaus haben wir uns über die erneut wahnsinnige Unterstützung von den Fans gefreut und wollten dafür etwas zurückgeben. Nun fahren wir nach Hause und freuen uns auf das Spiel gegen Wolfsburg.“

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