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HSV vs. Gladbach – Stimmen: „Das ist keine Durchhalteparole“

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Bundesliga heute: Weitschüsse bringen den HSV auf Kurs! Am 9. Spieltag besiegte der Hamburger SV Borussia Mönchengladbach mit 3:1. Miro Muheim (11.), Shafiq Nandja (60.) und Albert Grønbæk (70.) trafen für den HSV, Joe Scally (44.) markierte den Gladbacher Treffer. Die Gäste agierten ab der 49. Minute mit einem Mann weniger, Kō Itakura hatte die zweite Verwarnung gesehen. Merlin Polzin und Alexander Blessin äußerten sich auf der Pressekonferenz, Blessin, Daniel Batz, Kevin Diks und Rouven Schröder zudem bei Sky. Hier findest du die Stimmen zum Duell HSV gegen Gladbach.

HSV vs. Gladbach Stimmen – Polzin: „Am Ende wollen wir nicht miteinander spielen, sondern füreinander“

Miro Muheim brachte die Hausherren in der 11. Minute mit einem Schuss aus rund 30 Metern in Führung.

Merlin Polzin (Cheftrainer Hamburger SV) auf der Pressekonferenz: „Es war ein total wichtiges Spiel für uns und eine tolle Energieleistung meiner Jungs. Mir ist es wichtig, dass wir eine gemeinsame Basis und Verständnis haben. Kompliment auch an das Trainerteam, das die Stärken von Miro Muheim erkennt und auch an den Spieler, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt.“

Von der numerischen Überlegenheit profitierten die Gastgeber prompt: „Wir sind umso glücklicher, dass die Jungs nach dem Platzverweis schnell nachgelegt haben und die Überzahl genutzt haben. Am Ende wollen wir nicht miteinander spielen, sondern füreinander.“

Stimmen zum Spiel von Borussia Mönchengladbach – Blessin: „Das ist keine Durchhalteparole, sondern meine Überzeugung“

Gladbachs Coach sah im Feldverweis den Wendepunkt.

Alexander Blessin (Cheftrainer Borussia Mönchengladbach) bei Sky: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, uns durch individuelle Fehler aber selbst in Schwierigkeiten gebracht. Am Ende haben wir zwei Wahnsinns-Sonntagsschüsse bekommen und das Spiel auch dadurch verloren. Der Knackpunkt war sicher die Gelb-Rote Karte. Ich bin überzeugt, dass wir mit elf Mann hier etwas geholt hätten.“

Für die kommenden Aufgaben gibt er sich kämpferisch: „Trotzdem haben die Jungs alles reingeworfen, auch in Unterzahl noch Chancen kreiert und eine hohe Intensität gezeigt, aber wir müssen daraus lernen, solche Spiele mit elf Mann zu beenden. Wenn wir mit dieser Leidenschaft und Intensität auftreten, werden die Punkte kommen. Das ist keine Durchhalteparole, sondern meine Überzeugung.“

Auf der Pressekonferenz ergänzte er: „In der zweiten Halbzeit haben wir in Unterzahl dennoch viele gute Möglichkeiten erspielt, manchmal aber zu früh den Schuss gewählt.“

HSV vs. Gladbach Stimmen – Batz: „Am Ende überwiegt die Enttäuschung“

Daniel Batz trauerte der verpassten Wende nach.

Daniel Batz (Torwart Borussia Mönchengladbach) bei Sky: „Die Gelb-Rote Karte war natürlich der Knackpunkt. Kurz danach haben wir das 1:2 bekommen, hatten danach aber die Chance zum Ausgleich. Wenn wir da das 2:2 erzielt hätten, wäre es noch einmal unruhig geworden und das Momentum hätte auf unsere Seite kippen können. Das ist uns leider nicht gelungen.“

Den Kollegen stellte er dennoch ein gutes Zeugnis aus: „Trotzdem können wir uns nicht viel vorwerfen. Wir haben alles auf dem Platz gelassen und auch in Unterzahl alles versucht, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Die Fans haben ein gutes Gespür bewiesen und honoriert, dass wir alles reingeworfen haben. Schade, dass wir uns dafür nicht mit einem Erfolgserlebnis bedanken konnten.“

Den Blick richtete er nach vorn: „Am Ende überwiegt die Enttäuschung. Wir waren aber nicht chancenlos und müssen unseren Weg weitergehen. Wir wissen, dass wir immer an unsere 100 Prozent kommen müssen – am besten mit elf Mann – und müssen weiter an uns glauben.“

Kevin Diks haderte mit der Entstehung der Gegentreffer.

Kevin Diks (Borussia Mönchengladbach) bei Sky: „Nach der Gelb-Roten Karte wurde es in der zweiten Halbzeit natürlich schwierig. Trotzdem hatten wir die eine oder andere Chance und haben in einigen Momenten gut mitgespielt. Wenn man in einem solchen Spiel dann auch noch zwei Distanzschusstore kassiert, ist das extrem bitter. Wir müssen jetzt die richtige Reaktion zeigen und unser Momentum zurückgewinnen.“

Rouven Schröder zollte dem Gegner Respekt.

Rouven Schröder (Sportchef Borussia Mönchengladbach) bei Sky: „Am Ende war es ein verdienter Sieg für die Hamburger. Es war insgesamt ein sehr offenes und intensives Spiel, in dem wir alles abgerufen haben. Maximal bitter war natürlich die Gelb-Rote Karte unmittelbar nach der Pause. Gerade wenn man bereits Gelb gesehen hat, muss man in dieser Situation anders hingehen.“

Lob gab es dennoch für den Einsatz: „Trotz Unterzahl haben die Jungs alles reingeworfen und auch mit zehn Mann an sich geglaubt. Hätte Joe Scally die Riesenchance zum 2:2 genutzt, wäre das Spiel noch einmal komplett offen gewesen. Umso ärgerlicher ist es, dass wir am Ende ohne Punkte dastehen.“

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