Bundesliga News beim Fußball heute: Im Volksparkstadion hatte Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal unter der Woche mit 3:1 die Oberhand behalten. Wenige Tage später stehen sich die SGE und der HSV direkt wieder gegenüber. Dieses Mal im Deutsche Bank Park. Bis zum Pausentee gelang den Rothosen eine offene Partie, auch wenn das Match höchst unglücklich begann. Doch es setzte sich nicht minder unglücklich nach dem Seitenwechsel fort.
Ein schöner Spielzug führt zum 1:0-Eigentor durch Warmed Omari
Die Eintracht begann mit viel Ballbesitz und war die bessere Mannschaft. Dementsprechend folgte dann nach elf Minuten auch die Belohnung. Nach einem starken Pass von Uzun auf Chaibi war dieser links frei durch. Den Pass in die Mitte Richtung Ebnoutalib wollte Warmed Omari klären, traf dabei aber zum Eigentor in das Netz (10.). Der Spielstand hielt aber nicht lange an, da die Gäste die perfekte Antwort fanden. Eine Flanke von Muheim bekamen die Frankfurter nicht geklärt, und Grönbaek bediente den völlig freien Terem Moffi. Der Stürmer schob zum 1:1 ein (14.).
Und anschließend? Da neutralisierten sich beide Vereine weitestgehend und lauerten auf Fehler des Gegners. So spielte sich im letzten Match des achten Bundesliga-Spieltags viel zwischen den Strafräumen ab, aber echte Chancen waren Mangelware. Bis die Nachspielzeit im Deutsche Bank Park begann. Da wurde es für den Hamburger SV noch einmal knifflig. Bei einem Kopfball von SGE-Kapitän Robin Koch war allerdings Keeper Daniel Heuer Fernandes auf dem Posten. Somit ging es mit einem 1:1 in die Kabine.
HSV nur kurz im Glück: Erst Abseits, dann doch 3:1
Doch dieses Ergebnis hielt für den HSV nicht lange, weil die Eintracht einen noch besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischte. Raphael Onyedika behielt nach einer Ecke die Übersicht, als er nach Kopfball von Brassler in Mittelstürmer-Manier abstaubte. Heuer Fernandes hatte die Kugel zuvor nur nach vorne abwehren können (47.). Schnell lag die SGE gegen Hamburg also wieder vorne.
Und die Adler hatten jetzt Geschmack an dieser Begegnung gefunden. Als die Norddeutsche nämlich im Begriff waren, die Partie wieder etwas mehr in Richtung Frankfurter Tor zu lenken, schlug die SGE per Konter eiskalt zu. Can Uzun bediente Ansgar Knauff. Dessen Pass in den Fünfmeterraum wurde von der Hamburger Defensive nicht verteidigt. Also bedankte sich Fares Chaibi mit dem 3:1 – dachten jedenfalls alle. Aber der VAR kassierte das Tor ein. Knauff stand beim Uzun-Pass im Abseits. Kein Problem für die Hausherren. Denn nur kurz darauf war Younes Ebnoutalib nach Vorarbeit von Doan eben doch per Linksschuss mit dem 3:1 zur Stelle (69.).