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FCN live: Erencan Yardimci schießt die Roten Teufel in Nürnberg in Front

Nürnberg-Fans

2. Bundesliga News beim Fußball heute: Tabellenführer Hertha BSC hatte am Samstag schon einmal drei Punkte vorgelegt. In der Nachspielzeit traf die Alte Dame zum 1:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld. Jetzt liegt es am 1. FC Nürnberg, den Rückstand auf Berlin wieder auf vier Zähler zu verkürzen. Aber der 1. FC Kaiserslautern sollte etwas dagegen haben. Die Roten Teufel könnten – einen Dreier beim Club vorausgesetzt – nach Punkten mit dem FCN gleichziehen.

Starke Torwart-Paraden: 1. FC Kaiserlautern und 1. FC Nürnberg schnuppern am 1:0

Tatsächlich waren es die Betze-Buben, die dem Topspiel in der 2. Liga am Samstag Abend zunächst ihren Stempel aufdrückten. Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig den Spielern aus der Pfalz. Skyttä besaß schon nach drei Minuten die erste Chance im Max-Morlock-Stadion, die FCN-Keeper Reichert parierte (3.). Kurz darauf bugsierte Kanate mit seiner Volley-Annahme das Leder direkt in die Arme des Nürnberger Schlussmanns.

Jan Reichert stand auch in der 14. Minute im Blickpunkt. Sein Abwurf missriet völlig. Der Schnapper musste den Ball also klären, um danach die dicke Chance von Sauer wiederum richtig stark zu vereiteln (14.). Wo war eigentlich der 1. FC Nürnberg? In der 19. Minute beantwortete um ein Haar Porstner mit seinem Kopfball diese Frage, doch die Kugel klatschte an die Querlatte. Kurz danach prüfte Ghrieb FCK-Schlussmann Julian Krahl, der spektakulär flog und das 1:0 vereitelte (23.). Und so waren am Ende nach einer halben Stunde noch keine Treffer gefallen.

Scobel verpasst das 1:0, Tazemeta trifft den Pfosten

In der Schlussviertelstunde übernahm die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose zusehends die Kontrolle über die Partie. Die allerdings verlor jetzt auch etwas an Tempo. Bis Ghrieb schon wieder Anlauf nahm, um abermals in Julian Krahl seinen Meister zu finden (45.+1). Also ging es ohne Treffer in die Halbzeit. Danach startete die Partie mit einem Kracher. Denn dieses Mal traf der 1. FC Kaiserslautern ans Aluminium. Der eingewechselte Thierry Tazemeta zielte etwas zu genau und traf den Pfosten (47.). Davor hingegen hatte der Club durch Scobel selbst noch das 1:0 auf dem Fuß gehabt. Diese Anfangsphase der zweiten Hälfte hätte packender nicht beginnen können.

Gefühlt blieb der 1. FC Nürnberg der Führung einen Deut näher. Das Tor aber machte Kaiserslautern. Genau genommen Erencan Yardimci. Der hatte sich nach einer knappen Stunden davongestohlen und nickte in der 58. Minute nach einer Flanke recht unbedrängt zum 0:1 ein. Es dauerte in der Folge, bis der Club sich gefangen hatte. Als die letzte Viertelstunde allerdings angebrochen war, landete das Leder urplötzlich, weil auch abgefälscht, bei Lubach. Der wiederum schloss zu überhastet ab. Der Ball ging am Tor der Lauterer vorbei (75.).

Im Gegenzug verhinderte dann Jan Reichert die Vorentscheidung. Der Kapitän im Kasten der Franken parierte den Schuss von Joly bärenstark (77.). Damit blieb die Partie weiterhin offen. Worauf die Club-Fans jetzt noch bauten? Auf die Tatsache, dass ihr Team bislang ja noch kein Match verloren hat. Und natürlich an die wilde Schlussphase gegen den VfL Wolfsburg.