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Eintracht Frankfurt: Das fordert Hütter vor dem HSV-Duell!

Eintracht-Frankfurt-Fans

Fußball heute: Nach dem Pokal-Sieg in Hamburg am Dienstag kommt es am Sonntag zum direkten Wiedersehen mit dem HSV, diesmal im Heimspiel von Eintracht Frankfurt. Trainer Adi Hütter fordert Respekt vor dem Gegner, aber eine dominante Vorstellung seiner Mannschaft. Personell sieht es dabei bestens aus, denn Lilian Brassier ist fit und verletzte Spieler gibt es derzeit keine.

Eintracht Frankfurt: Hütter fordert Dominanz gegen den HSV

Das Pokalspiel habe beide Gesichter seines Teams gezeigt, erklärte Hütter auf der Pressekonferenz. In der ersten Halbzeit sei die Eintracht sehr nachlässig gewesen und habe den Hamburgern zu viele einfache Chancen ermöglicht. Das hätte die Partie kippen lassen können. Genau solche Phasen will Frankfurt am Sonntag vor eigenem Publikum vermeiden.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die SGE dagegen wie verwandelt. Sie sei sehr aktiv gewesen, habe gut gepresst, den Ball gut eingesetzt und vor dem Tor eiskalt agiert. Besonders gefiel dem Coach, dass sein Team auswärts bei einem Bundesligisten dreimal traf und die richtige Einstellung zeigte. Nur der Gegentreffer ärgerte ihn.

SGE News: Hütter sieht sein Team auf dem richtigen Weg

Insgesamt stimmt die Richtung, findet der Trainer. In den vergangenen drei Spielen kassierte Frankfurt nur zwei Gegentore, gegen Köln gelang ein hart erkämpfter Sieg. Auch gegen Dortmund überzeugte die Eintracht, vor allem vor der Pause. Die defensive Stabilität der letzten Wochen ist damit das Fundament für die nächsten Aufgaben.

Eine Schwäche bleibt allerdings bestehen. Zwei Top-Halbzeiten innerhalb eines Spiels sind der Mannschaft bislang nicht gelungen – weder gegen Dortmund noch zuletzt in Hamburg. Gegen den HSV soll sich das ändern. Gelingt Frankfurt über 90 Minuten die Leistung aus dem zweiten Durchgang am Dienstag, wäre das die geforderte Dominanz.

Jonathan Burkardt und Can Uzun: Hütter lässt das System offen

Festgelegt hat sich Hütter beim System noch nicht. Am Dienstag funktionierte das 4-2-3-1 mit Jonathan Burkardt in der Spitze und Can Uzun als zweitem Angreifer gut. Burkardt erzielte ein Tor und bereitete ein weiteres vor, Younes Ebnoutalib traf direkt nach seiner Einwechslung. Im Angriff hat der Trainer damit gleich mehrere formstarke Optionen.

Bei zwei Stürmern müsste allerdings einer der offensiven Mittelfeldspieler weichen, etwa Ritsu Doan oder Farès Chaibi. Gerade Letzterer drängt sich jedoch auf. Hütter lobte seinen Fleiß, seinen Einsatz gegen den Ball und seine Qualität am Ball. Auch Einstellung und Körpersprache hätten sich deutlich verbessert.

Farès Chaibi und Robin Koch: Hütter lobt zwei Formspieler

Vorausgegangen war ein langes Gespräch, in dem der Coach Chaibi klarmachte, dass er für den nächsten Schritt jeden Tag gut trainieren müsse. Genau das setzt der Offensivmann seit Wochen um. Seine Standards sind zudem eine zusätzliche Waffe. Für Doan wird der Konkurrenzkampf damit spürbar härter.

In der Abwehr plant Hütter nicht mit Brassier als Linksverteidiger, dort spielt Jeremiaha Maluze eine starke Saison. Robin Koch ist in genau der Form, die sich alle gewünscht haben, und bewies mit dem wichtigen Führungstreffer in Hamburg seine Torgefahr. Rechts im Zentrum bevorzugt der Trainer einen Rechtsfuß, links einen Linksfuß. Viel Grund zum Umbauen gibt es vor dem HSV-Duell also nicht.

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