Fußball heute: Mit einem 6:0-Kantersieg beim Regionalligisten Westfalia Rhynern zieht Dynamo Dresden in die zweite Runde des DFB-Pokals ein und schreibt dabei Vereinsgeschichte: Nie zuvor gewann die SGD eine Pokalpartie höher. Wie Sachsen News berichtet, zeigte sich Trainer Thomas Stamm entsprechend zufrieden.
Thomas Stamm: Zufrieden mit Höhe und Art des Sieges
Der Coach fasste zusammen: „Wir sind glücklich, dass wir eine Runde weiter sind. Ich glaube, über die ganzen 90 Minuten gesehen, sehr, sehr wenig zugelassen.“
„Deshalb jetzt nicht nur wegen der Höhe des Resultats, sondern glaube ich auch mit der Art und Weise einfach verdient. Sehr wichtig, wie wir heute auch offensiv über Standardsituationen unsere Tore gemacht haben.“
Dynamo Dresden: Respekt vor mutigem Rhynern-Auftritt
Trotz des klaren Ergebnisses betonte Stamm seinen Respekt vor dem couragierten Auftreten der Gastgeber: „Ich glaube, das hilft in so einem Spiel und ja, haben Respekt gehabt, weil wir gesehen haben, die letzten Wochen muss man schon sagen, Wochen, wie es Rhynern einfach richtig, richtig gut macht.“
„Habe das auch direkt nach dem Spiel weitergegeben. Macht Spaß, die Spiele zu schauen, sehr hohe Intensität gegen den Ball, sehr mutig mit dem Ball.“
Warum Dresden im zweiten Durchgang das Tempo drosselte
Die zweite Halbzeit ließ Stamm angesichts der komfortablen Führung und des engen Terminplans bewusst ruhiger angehen: „Natürlich dann in der zweiten Halbzeit jetzt nicht noch mal voll aufs Gaspedal gedrückt, weil wir einfach auch mit Sonntag, Samstag wieder einen eher kürzeren Rhythmus haben. Sehr souverän zu Ende gespielt.“
Auch aus den eigenen Reihen gab es zufriedene Stimmen: Bobzien, der an mehreren Toren beteiligt war, sagte laut Bild: „Wir haben den Gegner sehr ernst genommen. Dass ich an vielen Aktionen beteiligt war, darüber freue ich mich natürlich.“
Auch Wagner blickt zufrieden auf die Partie
Robert Wagner, der mit dem 6:0-Endstand sein erstes Pokaltor erzielte, resümierte: „Wir haben versucht, das Spiel so seriös wie möglich anzunehmen. Ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen.“
Bereits am kommenden Samstag wartet mit dem 1. FC Heidenheim die nächste Aufgabe – der Bundesliga-Absteiger erlebte seinerseits eine Pokal-Blamage und schied durch eine 5:2-Niederlage beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II bereits aus.
Stamms Blick auf den kommenden Gegner
Für Stamm ist das frühe Aus des kommenden Gegners eher von Nachteil: „Mir wäre lieber gewesen, sie kommen weiter, weil man eine andere Trainingsintensität diese Woche sowie Art und Weise, wie sie auf uns treffen, erwarten kann.“
Gegenüber dem MDR äußerte Stamm zudem einen klaren Wunsch für die Auslosung: „Heimspiel, Sie sagen es.“
Auslosung: Wann Dresdens nächster Gegner feststeht
Ansonsten sei ihm der Gegner egal: „Alles andere ist völlig egal. Es gibt keine Wünsche. Am Ende wollen wir die nächste Runde auch überstehen. Es kann ein Gegner sein, der vielleicht unterklassig ist, es kann ein Gegner sein, der vielleicht aus der Bundesliga oder der gleichen Liga ist. Heimspiel wäre schön, alles andere schauen wir dann.“
Wer Dynamo in der zweiten Runde erwartet, entscheidet die Auslosung am 6. September; wie schon in Runde eins wird so lange zwischen Amateur- und Profitopf gelost, bis alle Amateurvereine gezogen sind.
