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DFB-Star Schade vor Wechsel im Winter? Brentford ruft Mega-Ablöse auf

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Fußball heute: Mehr als 70 Millionen Euro soll der FC Brentford für Kevin Schade verlangen, falls der Nationalspieler im Winter wechselt. Ein Transfer im Januar ist demnach grundsätzlich möglich, aber nur zu den Bedingungen des Klubs. Darüber berichten sky.de, spox.com, sport.de und fussballdaten.de.

Kevin Schade: Brentford fordert über 70 Millionen Euro

Wie sky.de berichtet, ist ein Abgang des 24-Jährigen „möglich, wenn der Preis stimmt“. Mehrere Topklubs verfolgen seine Entwicklung genau. Für Brentford wäre ein Verkauf in dieser Größenordnung ein enormer Gewinn, schließlich hatte der Klub Schade für rund 25 Millionen Euro vom SC Freiburg geholt.

Unter Druck steht Brentford demnach nicht. Der Klub hat keine finanziellen Probleme, Schades Vertrag läuft noch bis 2028. Genau deshalb fällt die Forderung so hoch aus, ob im Januar etwas passiert, hängt vor allem davon ab, ob ein Interessent bereit ist, diese Summe zu zahlen.

Premier League: Topklubs beobachten den DFB-Flügelspieler

Der FC Liverpool war laut spox.com Ende September interessiert. Zudem sollen der FC Arsenal, der FC Chelsea und Tottenham den Flügelspieler im Blick haben. Auch Manchester City hatte sich in der Vergangenheit offenbar mit dem Nationalspieler beschäftigt.

Im Sky-Bericht selbst ist allerdings nur von mehreren Klubs aus der Premier League die Rede, konkrete Namen fehlen. Darauf weist sport.de hin. Das Interesse befeuert haben vor allem Schades starker Saisonstart und seine jüngste Berufung in die Nationalmannschaft.

Brentford-Rekord: Schade könnte Mbeumo nahekommen

Eine Ablöse von mehr als 70 Millionen Euro käme dem Brentford-Rekord gefährlich nahe. Bislang hält ihn Bryan Mbeumo, der 2025 für rund 75 Millionen Euro zu Manchester United wechselte. Das schreibt fussballdaten.de, ob ein Klub diese Summe tatsächlich zahlt, sei allerdings fraglich.

Sportlich hat sich der Wechsel nach England für Schade gelohnt. Seit Sommer 2023 erzielte er in 120 Pflichtspielen 25 Tore für Brentford, in dieser Saison traf er dreimal in den ersten sechs Premier-League-Partien. Brentford ist mit zwei Siegen und vier Remis noch ungeschlagen und steht auf Rang vier.

Nationalmannschaft: Schade hofft auf die November-Nominierung

Im DFB-Team hat sich der gebürtige Potsdamer ebenfalls zurückgemeldet. Bundestrainer Jürgen Klopp berief ihn in seinen 44er-Kader und ließ ihn beim 1:1 in den Niederlanden und beim 0:1 gegen Griechenland auf links beginnen. Es waren sein sechstes und siebtes Länderspiel seit dem Debüt im März 2023.

Restlos überzeugen konnte der Rechtsfuß dabei nicht, glücklos blieb er in beiden Partien. Die Konkurrenz auf den Flügeln ist groß: Karim Adeyemi ist beim FC Barcelona wieder in Form, zudem debütierten Derry Scherhant und Said El Mala zuletzt auf links. Für die Länderspiele im November hat Schade dennoch gute Chancen.

FC Brentford: Entscheidung liegt bei den Interessenten

Für Brentford ist Schade längst eine feste Größe. Der schnelle Linksaußen hat sich in der Premier League etabliert und ist Stammspieler beim Tabellenvierten. Einen Verkauf hat der Klub deshalb nicht nötig, ein Abschied im Winter ist aber eben auch nicht ausgeschlossen.

Die Entscheidung liegt damit bei den Interessenten. Legt ein Topklub die geforderte Summe auf den Tisch, könnte Schade schon im Januar weiterziehen. Bleibt ein solches Angebot aus, setzt der Nationalspieler seine Entwicklung bei Brentford fort, mit einem Vertrag bis 2028 im Rücken.

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