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DFB-Elf: Weidenfeller verrät seinen Verdacht zum Adeyemi-Aus

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Fußball heute: Ohne Karim Adeyemi geht die DFB-Elf in die Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande. Bundestrainer Jürgen Klopp verzichtet auf den 24-Jährigen, und Weltmeister Roman Weidenfeller hat einen konkreten Verdacht, woran das liegen könnte. Das berichtet bild.de unter Berufung auf die Sky-Sendung „Triple – Der Hagedorn-Fußballtalk“.

DFB-Elf ohne Adeyemi: Weidenfeller vermutet einen Denkzettel

Konkret bezieht sich der frühere Dortmunder Torhüter auf das 0:1 gegen Griechenland, das er live in Augsburg verfolgte. „Karim hat zu spät reagiert, immer wieder den Rückwärtsgang einzuschalten. Und das passt Jürgen Klopp gar nicht“, sagte der 46-Jährige. Ausgerechnet die Defensivarbeit könnte dem Offensivspieler damit zum Verhängnis geworden sein.

Freiheiten habe man bei Klopp nach vorne zwar immer, nach hinten müsse man aber stets mitarbeiten, erklärte Weidenfeller. „Ich glaube, das sind so die kleinen Dinge, die dann hinterher Jürgen stören, wo es vielleicht eventuell auch sein kann, dass er deswegen nicht eingeladen wurde. Als kleinen Denkzettel vielleicht.“ Er kennt den Coach aus sieben gemeinsamen BVB-Jahren.

Karim Adeyemi: Hamann verweist auf das fehlende Tempo

Weniger Verständnis für die Entscheidung zeigt Dietmar Hamann. Adeyemi sei zuletzt „relativ stabil“ gewesen, sagte der Sky-Experte, wie sport1.de berichtet. „Wir wissen: Im modernen Fußball ist Tempo eine unheimliche Waffe. Wenn man sich den Kader anschaut, sind nicht viele Spieler dabei, die dieses Tempo haben“, fügte der 53-Jährige an.

Für die offensiven Außenbahnen setzt Klopp in seinem 24-köpfigen Aufgebot stattdessen unter anderem auf Said El Mala, Brajan Gruda, Lennart Karl und Derry Scherhant. Der Kader fällt damit deutlich kleiner aus als das XXL-Aufgebot zu Beginn seiner Amtszeit. Für Adeyemi bedeutet das, dass er im engeren Kreis gegen junge Konkurrenz den Kürzeren gezogen hat.

FC Barcelona: Adeyemi fehlt die Spielpraxis

Ohnehin läuft es für den Flügelspieler beim FC Barcelona nicht rund. Nach starkem Start unter Hansi Flick sitzt er meist auf der Bank und blieb seit der letzten Länderspielpause ohne Scorerpunkt. „Er hat wichtige und schöne Tore geschossen und sich auch ein Stück weit untergeordnet“, verteidigte Hamann den Ex-Dortmunder dennoch.

Der Start unter dem neuen Bundestrainer war dabei vielversprechend, in den ersten beiden seiner vier Spiele setzte Adeyemi offensiv Akzente. „Er hat gegen die Niederlande sehr gut begonnen. Hat aber noch eine Großchance leider drüber geknallt“, erinnerte sich Weidenfeller laut bild.de. Gegen Serbien (13.11.2026) und Oranje (16.11.2026) muss er nun zuschauen.

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