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Deutschland vs. Griechenland – Klopp zum 0:1: „Es ist Teil des Prozesses“

Deutschland - Griechenland

In der Zusammenfassung der Deutschland vs. Griechenland Stimmen beim Fußball heute kommen der Nationaltrainer, wichtige Spieler und Experten zu Wort. Wie schon gegen Holland trat die DFB-Elf mit viel Power und direktem Spiel nach vorne auf. Dennoch ging das Match mit einem 0:0 in die Pause. Ein Tor fiel erst im zweiten Durchgang. Allerdings trafen die Griechen, nachdem Vagnoman, Nmecha und Kimmich jeweils unglücklich agierten. Zum Start war bei Deutschland insbesondere Karim Adeyemi auffällig. Eine Top-Leistung zeigte aber niemand. Doch jetzt lassen wir den Verantwortlichen und Experten die Bühne. Hier findest du die Stimmen zum Duell Deutschland gegen Griechenland.

Deutschland vs. Griechenland Stimmen – Tah: „Der Mut sollte uns in jedem Fall nicht fehlen“

Jonathan Tah (Deutschland bei der ARD): „War kein einfaches Spiel. Um ehrlich zu sein haben wir es einfach nicht gut genug gemacht. Wir hatten ein paar Möglichkeiten, wo wir gefährlich werden. Wenn wir die nutzen, dann geht das Spiel vielleicht anders aus. Aber wir haben das was sie uns gegeben haben, dass sie nicht immer hoch gepresst haben und wir dominanter hätten am Ball sein können, haben wir nicht gut genug genutzt. Am Ende haben sie ihre Umschaltmomente für sich genutzt und das gut gemacht. Den einen machen sie dann rein. Der Mut sollte uns in jedem Fall nicht fehlen. Es war am Ende genau das – wir haben nicht genutzt, was sie uns gegeben haben. Wir haben nicht genug Räume gezogen, die Box bedroht, das Tor bedroht, auch mal aus der zweiten Reihe abzuschließen, ein bisschen mehr zu Flanken. Und dann ist es einfach eine Mannschaft, die es im Umschalten gut macht.“

Alexander Nübel (Deutschland-bei der ARD): „Wir erarbeiten uns ein bis zwei Chancen. Ich glaube allesamt außerhalb der Box. Wenn man das jetzt so als Manko sehen will. Innerhalb der Box kamen wir fast gar nicht zum Abschluss heute. Dann kontern die Griechen zwei bis drei Mal, davon der Abgefälschte. Der geht dann rein. Dann gab es noch eine relativ gute Chance. Am Ende schießen wir zu wenig auf das Tor, wenn der Gegner tiefsteht. Dass wir jetzt viel gearbeitet haben unter der Woche ist auch klar. Kam viel auf uns ein – ein neues Konzept vom Trainer. Trotz alledem haben wir mit dieser Qualität in der Mannschaft Räume zu finden.“

Jürgen Klopp (Deutschland-Trainer bei der ARD): „Es ist Teil des Prozesses – absolut. Die Aufstellung, die Zusammensetzung, die vielen Wechsel geht alles zu 100 % auf meine Kappe. Das war so die Idee. Dass wir hier gegen einen tiefstehenden griechischen Gegner nicht komplett auseinandernehmen […] war klar. Das Spiel heute nicht hoch zu gewinnen, damit hätte ich leicht leben können. Verlieren darfst du es aber nicht. Wenn so ein Ergebnis da ist, dann braucht der Gegner einen Angriff und dann machen sie den Ball rein.“ Beim Gegentor nahm er Adeyemi (nicht gedoppelt), Vagnoman und Nmecha mit in die Verantwortung. „Das Tor ist unglücklich, aber es passt ein bisschen zu diesen Szenen, die sie hatten. Sie hatten eigentlich nur lang gespielt. Wir haben diese ersten Bälle in den meisten Momenten okay verteidigt, aber nicht so dominant wie wir das mit der physischen Qualität unserer Spieler hätten machen können.“

Stimmen zum Spiel der deutschen Nationalmannschaft – Schweinsteiger: „Nicht genügend Druck erzeugt!“

Bastian Schweinsteiger (Experte bei ARD): „Wir haben es nicht geschafft den Gegner uns so hinzulegen, dass da was passiert. In der zweiten Halbzeit sind wir rausgekommen und hatten zwei gute Möglichkeiten, um hier 1:0 in Führung zu gehen. Wir haben das nicht gemacht. Insgesamt haben wir nicht genügend Druck erzeugt, um dem Gegner so Probleme zu bereiten, dass sie nicht mehr rauskommen. Das haben wir gegen die Niederlande besser gemacht – in der ersten Halbzeit. Wir sind keine Top-Mannschaft mehr. Wir sind im Mittelmaß angekommen. Davon müssen wir wegkommen.“ Weiterhin sieht Schweinsteiger Kimmich als einzigen Spieler, der von hinten heraus das Spiel vernünftig aufbauen kann.

Christoph Tziolis (Griechenland bei der ARD): „Der Sieg fühlt sich großartig an für uns. Es war ein schwieriges Spiel für uns. Es ist das erste Mal, dass Griechenland gegen Deutschland gewinnt. Besonders die erste Halbzeit war hart. Die hatten viel den Ball. Wir haben versucht gut zu verteidigen und viel zu laufen. Wir hatten ein paar Chancen. Beim Tor hatten wir etwas Glück. Das nehmen wir aber mit. Die drei Punkte sind das wichtigste am heutigen Tag.“

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