Champions League News beim Fußball heute: Die beiden türkischen Vereine holten in der Ligaphase der europäischen Königsklasse erst einen Zähler. Galatasaray verlor gleich beide Matches zum Auftakt. Für den Stadtrivalen Fenerbahce reichte es immerhin schon zu einem Zähler – beim respektablen 1:1 gegen AS Rom, ehe Fener danach mit 0:6 bei Aston Villa unterging. Nun bahnt sich nach einem Traumstart gegen Slavia Prag der erste Dreier an.
Doppelschlag sorgt für den perfekten Start für Fenerbahce im Ülker
In einer ereignisreichen Anfangs-Viertelstunde brachte Oguz Aydin das Team aus der Süper Lig schon nach vier Minuten im Ülker in Führung. Markovic streckte und reckte sich, kam tatsächlich beim Linksschuss noch mit den Fingerspitzen an den Ball – doch konnte den nicht mehr entscheidend ablenken (4.).
Die lautstarken Fenerbahce-Fans waren jetzt natürlich prächtiger Laune. Und sie sollten noch mehr auf Betriebstemperatur kommen, weil ihre Mannschaft direkt nachlegte. Mason Greenwood erhöhte auf 2:0, nachdem sich die Türken stark durchs Mittelfeld kombiniert hatten und Nelson Semedo den Torschützen perfekt bedient hatte (11.).
Die Gäste aus Tschechien reagierten dank freundlicher Unterstützung des Gastgeber. Guendouzi leistete sich einen katastrophalen Fehlpass mit Folgen: Statt seinen Keeper zu finden, spielte der Franzose Lukas Provod das Leder zu. Der wiederum ließ sich nicht zwei Mal bitten und verkürzte auf 1:2 (15.). Doch von diesem Gegentor ließ sich Fenerbahce nicht wirklich aus dem Konzept bringen. Erst scheiterte Guendouzi per Schlenzer knapp (28.), dann verpasste Nelson Semedo den gegnerischen Kasten knapp (31.). Kurzum: Der türkische Vertreter war dem dritten Treffer deutlich näher als Slavia dem 2:2-Ausgleich.
Dass es mit einem knappen 2:1-Vorsprung für Fenerbahce in die Pause ging, lag auch daran, dass Danijel Sturm etwas zu genau gezielt hatte. Sein Freistoß für Slavia Prag landete haarscharf neben dem Istanbuler Kasten, ansonsten wären die Hausherren für ihren Chancen-Wucher bitter bestraft worden.
Die Joker Lukaku und Nene verpassen das 3:1 aber knapp
In der zweiten Hälfte lief ein weiterer Patzer von Guendouzi dann deutlich glimpflicher aus. Erneut wäre um ein Haar Provod Nutznießer gewesen, aber dieses Mal strich der Ball knapp am gegnerischen Kasten vorbei (55.). Auf der Gegenseite verpasste Fenerbahce dann die Vorentscheidung. Romelu Lukaku stand gerade erst auf dem Feld, da spielte der Joker den ebenfalls eingewechselten Dorgeles Nene mustergültig frei. Aber der fand in Torwart Jakub Markovic seinen Meister (64).