Champions League News beim Fußball heute: Kein Matchglück hatte der Linzer ASK bereits im Hinspiel in Schottland. Dass Celtic Glasgow in den Playoffs der Champions League mit einem 3:0-Vorsprung jetzt ins Rückspiel ging, war seitens des LASK mehr als ein Dilemma. Und das setzte sich auch an diesem Dienstag nahtlos fort. Zur Pause stand es in der Raiffeisen Arena 1:1 unentschieden. Und das aus Sicht der Hausherren völlig unnötig. Aber dann führte Linz mit 3:1. Bahnt sich doch noch ein Fußball-Wunder an? Ja, denn in der Nachspielzeit köpfte Florian Flecker das 4:1. Und in der Verlängerung schafft Linz sogar den fünften Treffer.
Champions League Playoffs: LASK kurz vor dem Wunder
Die Oberösterreicher waren gewillt, sie besaßen auch gute Chancen. Aber auf der Gegenseite jubelte dann doch wieder Celtic FC. Spätestens in der 20. Minute hätte Linz das 1:0 machen müssen. Denn da wurde es nach einem Kopfball von Mbuyamba brandgefährlich. Nur Sekunden später traf Adrade aus dem Hinterhalt lediglich den Pfosten.
Als sei das nicht schon alles schlimm genug, schlug der schottische Meister auf der Gegenseite eiskalt zu. Callum McGregor, eine echte Institution bei Celtic, schoss sein Team mit 1:0 in Führung (21.), womit LASK jetzt schon 0:4 hinten lag. Immerhin: Moses Udor hielt kurz darauf mit seinem Ausgleich die Hoffnungen aufrecht. Tatsächlich wurde es spannend, so richtig spannend sogar. Denn erst sorgte Robert Ljubicic für den Blitzstart nach dem Seitenwechsel (48.). Dann erzielte Samuel Adeniran sogar das 3:1 (58.). Celtic Glasgow geriet mehr und mehr ins Schwimmen – und kassierte auch noch den vierten Gegentreffer. Florian Flecker staubte per Kopfball in der Nachspielzeit ab (90.+1). Und damit ging es in die Verlängerung.
In selbiger wurde die Raiffeisen Arena endgültig zum Tollhaus. Denn Samuel Adeniran nahm in der 109. Minute Maß. Nicht wuchtig, aber haargenau. Und jetzt führte LASK mit 5:1, hatte die Partie komplett gedreht.
Derweil sind in Norwegen zwischen FK Bodö/Glimt und NEC Nijmegen in der ersten Hälfte noch zwei später Tore gefallen. Die Wikinger hatten das Hinspiel in den Niederlanden bereits mit 3:1 gewonnen. Nun legten sie in der Nachspielzeit durch Björkan (45.+2) und Auklend (45.+5) nach. Bei NEC hatte schon in der dritten Minute Torwart Crettaz für ein Handspiel außerhalb des Strafraums Rot gesehen. Ein Eigentor von Fonville (73.) bescherte den Hausherren sogar noch das 3:0.
Und eine Entscheidung ist auch schon gefallen: Sabah FK Masazir aus Aserbaidschan setzte sich in der Verlängerung der Champions League Playoffs mit 5:2 gegen Hapoel Beer Sheva durch und spielt damit in der Ligaphase.