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BVB-Star Nmecha: Diese Klausel-Details spielen Dortmund in die Karten

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BVB News beim Fußball heute: Die Ausstiegsklausel von Felix Nmecha bei Borussia Dortmund gilt nur bis Ende Juni 2027. Das berichtet die Sport Bild, worauf sich spox.com, fussballtransfers.com, 90min.de und fussballdaten.de berufen. Für den BVB könnte sich diese Frist als echter Vorteil erweisen.

Borussia Dortmund: Nmecha-Klausel mit Frist

Bis zu diesem Stichtag kann der 26-Jährige den Klub für festgeschriebene 80 Millionen Euro verlassen, wie spox.com schreibt. Ein Interessent müsste die Klausel also bis kurz nach Saisonende ziehen, andernfalls verfällt sie. Danach ist die Ablöse wieder frei verhandelbar.

Genau hier liegt der Vorteil für die Dortmunder. Kommt ein europäischer Topklub erst im Juli oder August, kann der BVB den Preis selbst festlegen und würde laut fussballdaten.de rund 100 Millionen Euro verlangen. Ebenso könnte der Klub jedes Angebot ablehnen und auf den Vertrag pochen.

BVB-Vorteil: Zeit für einen Nachfolger

Der zeitliche Faktor kommt hinzu. Zieht ein Verein die Klausel bis Ende Juni, blieben dem BVB noch mindestens zwei Monate, um auf der Sechserposition einen Nachfolger zu finden. Die komplette Sommer-Transferperiode stünde dann zur Verfügung, ausgestattet mit den 80 Millionen Euro aus dem Verkauf.

Laut 90min.de sinkt durch die Frist zudem die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs. Bis zum Stichtag müsste ein Klub nicht nur die Zahlung beschließen, sondern sich auch mit Nmecha einig sein. Eine solche Summe ist demnach weniger spektakulär als noch vor einigen Jahren, würde aber weitere Investitionen ermöglichen.

Felix Nmecha: Klausel sinkt 2028 auf 70 Millionen

Interessant ist auch die Staffelung der Klausel. Wie fussballtransfers.com berichtet, sinkt die Ablösesumme im Sommer 2028 auf 70 Millionen Euro. Ob auch dieser Betrag nur bis zu einem bestimmten Datum gilt, ist allerdings nicht bekannt. Bis dahin bleiben die 80 Millionen Euro die feste Summe für einen Wechsel im kommenden Sommer.

Erst im vergangenen März hatte Nmecha seinen Vertrag bis 2030 verlängert, ein wichtiger Erfolg für den Klub. Zuvor war er immer wieder mit Premier-League-Vereinen wie Manchester City in Verbindung gebracht worden. Die Verlängerung schloss einen Abgang im Sommer 2026 aus, obwohl Newcastle United das größte Interesse zeigte.

Nmecha unter Kovac: Gesetzt auf der Sechs

Unter Niko Kovac ist der Mittelfeldmann auf der Sechs gesetzt. Im übrigen zentralen Mittelfeld rotieren in der Regel Jobe Bellingham, Joey Veerman und Marcel Sabitzer. Für den Trainer zählt Nmecha zu den Schlüsselspielern, ein Abgang würde den BVB entsprechend hart treffen.

Zwar hat der Nationalspieler in dieser Saison noch nicht ganz an seine starke Form aus der Vorsaison angeknüpft. Sein Potenzial ist aber unbestritten, seine Stellung im Team ebenso. Findet er zu alter Stärke zurück, dürften sich im kommenden Sommer erneut Interessenten melden.

DFB-Team: Nmecha als WM-Stammspieler

Im DFB-Team hat Nmecha ebenfalls seinen Platz gefunden. In 14 Länderspielen erzielte er drei Tore und stand im Sommer bei der WM unter Julian Nagelsmann in der Startelf. Gut möglich, dass er sich dauerhaft zum Stammspieler in der Nationalmannschaft entwickelt.

Die Verpflichtung hat sich für den BVB schon jetzt gelohnt. Im Sommer 2023 kam Nmecha für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg, nach einem durchwachsenen Start mit mehreren Verletzungen etablierte er sich unter Kovac. Mit der befristeten Klausel befindet sich Dortmund nun in einer komfortablen Verhandlungsposition.

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