Borussia Mönchengladbach News beim Fußball heute: Mit null Punkten aus fünf Spielen ist Borussia Mönchengladbach so schlecht wie nie zuvor in eine Saison gestartet. Nach dem 1:2 im Derby gegen den 1. FC Köln gibt sich Sportdirektor Rouven Schröder (50) trotzdem kämpferisch: „Wir werden wiederkommen.“ Das berichten gladbachlive.de, 90min.de und die Rheinische Post, auch frühes-tor.de greift das Thema via onefootball.com auf.
Borussia Mönchengladbach: Schröder „felsenfest“ von der Wende überzeugt
„Da bin ich felsenfest von überzeugt“, schob Schröder hinterher. Dabei könnte die Ausgangslage kaum düsterer sein. Als einziges Bundesliga-Team steht die Borussia noch ohne Punkt und ohne Sieg da. Der Schwung, den der Trainerwechsel von Eugen Polanski zu Alexander Blessin bringen sollte, ist vorerst verpufft.
Schröder selbst nennt die Lage „eine ganz, ganz schwierige Situation und die Challenge im Leben“. Es klinge zwar pathetisch, aber man müsse da rauskommen, ergänzte er. Fünf Pleiten zum Auftakt bedeuten den schlechtesten Start der Vereinsgeschichte. Für den Klub gilt es nun, diesen Negativrekord so schnell wie möglich hinter sich zu lassen.
BMG-Sportdirektor Schröder: „Jetzt wissen wir genau, wer mitmachen will“
Wer aus dieser Krise herauskommen will, muss laut Schröder „aus dem Holz geschnitzt sein“. Zwar glaube er weiterhin an die Qualität des Kaders, entscheidend sei nun aber die Einstellung, wie frühes-tor.de berichtet. „Wenn die Sonne scheint, macht es super Spaß, im Fußball unterwegs zu sein. Sich beschimpfen lassen und selbstkritisch zu sein, ist das andere“, sagte der Sportdirektor.
Dann folgte ein Satz, der aufhorchen lässt: „Und jetzt wissen wir genau, wer mitmachen will.“ Namen nannte der 50-Jährige nicht. Nach Informationen von gladbachlive.de sind gegen Hoffenheim aber Änderungen in der Startelf wahrscheinlich, nachdem Daiki Hashioka, Florian Neuhaus und Isac Lidberg im Derby Probleme hatten. Für das Trio geht es damit plötzlich um seinen Stammplatz.
Alexander Blessin: Schröder stärkt dem neuen Trainer den Rücken
Rückendeckung erhält dagegen Coach Blessin. „Alex ist sehr klar und weiß, was besser werden muss“, betonte Schröder. Besonders das Coaching während der Partien imponiert ihm: „Und was wichtig ist: Er scheut sich nicht vor Entscheidungen.“ Dabei spiele es keine Rolle, „welcher Name auf dem Trikot steht“. Für den Nachfolger von Polanski ist das ein wichtiges Signal in schwierigen Wochen.
Einen Beleg für diesen Mut lieferte Blessin im Derby. In der Schlussphase schenkte er dem 19-jährigen Fritz Fleck sein Bundesliga-Debüt. Neben dem Youngster gehörten auch die eingewechselten Zento Uno und Wael Mohya zu den wenigen Lichtblicken. „Natürlich würde man solche Entscheidungen am liebsten mit einem Punkt oder sogar mehr belohnen“, sagte Schröder.
Derby gegen Köln: Schröder sieht trotz Pleite auch Positives
Positives entdeckte der Sportdirektor trotz der Niederlage durchaus. „In der ersten Halbzeit haben wir es ordentlich gemacht“, sagte er laut der Rheinischen Post. Es seien Dinge dabei gewesen, die sich Blessin vorstelle, etwa das aggressive Verteidigen nach vorne. Bis zur Pause sei es ein Spiel auf Augenhöhe gewesen – ein Lichtblick für eine Mannschaft, die zuvor viermal leer ausgegangen war.
Weniger gut fiel sein Urteil über die Phase nach dem Seitenwechsel aus. „Wir müssen allerdings auch die 15 Minuten nach der Halbzeit ansprechen, in denen wir stark unter Druck geraten sind“, räumte er ein. In dieser Phase verhinderte Jan Leszczynski mit zwei wichtigen Eingriffen zunächst Schlimmeres, ehe Said El Mala zum 2:1 für Köln traf. Es blieb die fünfte Niederlage im fünften Spiel.
Tim Kleindienst und Co.: Gladbach hofft auf Rückkehrer
Hoffnung macht Schröder die Personallage, die sich bald entspannen soll. „Mit einem fitten Tim Kleindienst haben wir mehr Möglichkeiten“, erklärte er. „Auch Jens Castrop kommt zurück, Nicolas Kühn ist ebenfalls bald wieder dabei.“ Gerade im Angriff würde die Rückkehr von Kleindienst der Borussia neue Optionen eröffnen.
Ein Alibi will der Sportdirektor aus den Ausfällen aber nicht ableiten. „Wir arbeiten mit den Spielern, die zur Verfügung stehen“, stellte er klar. Und weiter: „Wir müssen uns steigern, noch besser werden und dürfen keine Ausreden suchen.“ Die positiven Ansätze aus dem Derby müssen nun möglichst schnell in Punkte umgemünzt werden.
Gladbach-Krise: Schlimmer als unter Favre 2015
Historisch ist der aktuelle Fehlstart sogar noch drastischer als jener unter Lucien Favre im Jahr 2015. Damals kassierte Gladbach in den ersten fünf Spielen zwölf Gegentore, nun sind es bereits 18. Favre trat seinerzeit zurück, André Schubert führte die Mannschaft anschließend zu einer unglaublichen Aufholjagd bis in die Champions League.
Zeit zum Durchatmen bleibt kaum. Am Sonntag (17:30 Uhr) kommt die TSG Hoffenheim, danach folgen der VfB Stuttgart (23. Oktober), der Karlsruher SC im DFB-Pokal (27. Oktober) und der SC Paderborn (31. Oktober). Laut 90min.de droht eine noch härtere Saison als die vergangene, in der Gladbach bis kurz vor Schluss im Abstiegskampf steckte – umso wichtiger wäre ein erster Dreier gegen Hoffenheim.
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Bundesliga: Tipps & Quoten
Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln
16.10.2026, 20:30 Uhr - Deutsche Bank ParkFC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05
17.10.2026, 15:30 Uhr - Veltins-ArenaHamburger SV - VfB Stuttgart
17.10.2026, 15:30 Uhr - VolksparkstadionSV Elversberg - FC Augsburg
17.10.2026, 15:30 Uhr - URSAPHARM-Arena an der KaiserlindeUnion Berlin - Borussia Dortmund
17.10.2026, 15:30 Uhr - Stadion An der Alten FörstereiWerder Bremen - SC Paderborn
17.10.2026, 15:30 Uhr - Wohninvest WeserstadionFC Bayern - RB Leipzig
17.10.2026, 18:30 Uhr - Allianz ArenaBayer Leverkusen - SC Freiburg
18.10.2026, 15:30 Uhr - BayArenaBorussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim
18.10.2026, 17:30 Uhr - Stadion im Borussia-Park

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