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BVB macht Konstantelias fix – diese Statistik erklärt den Transfer

Champions League

Fußball heute: Borussia Dortmund hat nach dem geplatzten Poker um Said El Mala einen neuen Offensivmann verpflichtet: Giannis Konstantelias wechselt von PAOK Thessaloniki zum BVB. Vor allem eine Reihe von Statistiken zeigt, warum der 23-Jährige die Schwarzgelben genau da verstärken könnte, wo ihnen zuletzt etwas fehlte.

Borussia Dortmund: Vertrag bis 2031

Wie der BVB am Montag offiziell mitteilte, unterschrieb der griechische Nationalspieler einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Als Ablöse werden laut Sky Sport zunächst rund 26 Millionen Euro fällig, über Boni sind bis zu sechs Millionen Euro zusätzlich möglich; obendrein sicherte sich PAOK eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Giannis einen talentierten Offensivspieler von uns begeistert haben, dessen Entwicklung wir schon seit längerer Zeit verfolgt haben“, wird Geschäftsführer Lars Ricken in der Vereinsmitteilung zitiert. Sportdirektor Ole Book ergänzte: „Wir sehen in ihm eine Menge Potenzial und sind überzeugt davon, dass er sehr gut in unsere Mannschaft passt.“

BVB: Die Statistik hinter dem Transfer

Warum der Wechsel sportlich Sinn ergibt, unterstreicht eine Zahl des Statistikdienstes OptaFranz: In der Vorsaison suchte Konstantelias in der griechischen Super League 26-mal im gegnerischen Strafraum das Eins-gegen-eins – häufiger als jeder andere Spieler der Liga. Zum Vergleich: Bei keinem einzigen Dortmunder Profi standen in der Bundesliga-Vorsaison mehr als zehn solcher Aktionen zu Buche. Genau diesen Wirbel im letzten Drittel soll der beidfüßige Offensivspieler nun einbringen.

Auch die Torbeteiligungen können sich sehen lassen. In der abgelaufenen Spielzeit 2025/26 erzielte der Mittelfeldspieler acht Ligatore in 24 Einsätzen und war damit PAOKs treffsicherster Ligaspieler; inklusive seiner Vorlagen kam er auf rund zehn direkte Scorerpunkte. Das entspricht einer Torbeteiligung von etwa einem Treffer oder Assist alle zwei Spiele – ein starker Wert für einen kreativen Antreiber, der nicht als klassischer Mittelstürmer agiert.

Über die gesamte Laufbahn stehen für den Griechen 186 Pflichtspiele und 41 Tore zu Buche. Dass diese Zahlen längst über Griechenland hinaus Beachtung fanden, zeigte sich bereits vor einem Jahr: Damals biss sich der VfB Stuttgart mit einem kolportierten 18-Millionen-Euro-Angebot an PAOK die Zähne aus. Nun zahlt der BVB deutlich mehr – und bekommt dafür einen Offensivmann in der Form seines Lebens.

Ein Eigengewächs mit Länderspiel-Erfahrung

Ausgebildet wurde Konstantelias im eigenen Nachwuchs von PAOK, mit dem er 2024 die griechische Meisterschaft und 2021 den Pokal gewann; in der abgelaufenen Saison beendete der Klub die Liga auf Rang drei. Während einer halbjährigen Leihe zu KAS Eupen sammelte er Auslandserfahrung. Für die griechische A-Nationalmannschaft, für die er im März 2023 debütierte, kommt er auf 18 Einsätze und vier Tore. Beim Ex-Klub war der Publikumsliebling so beliebt, dass sein Abschied unter den PAOK-Anhängern für reichlich Unmut sorgte.

Plan B nach dem El-Mala-Aus

Der Transfer ist Teil der Dortmunder Reaktion auf das Scheitern im Werben um Said El Mala. Als sich beim Kölner Angreifer keine Einigung mehr abzeichnete, stieg der BVB aus dem Poker aus – und präsentierte mit Konstantelias die erste Alternative. Nach Konstantinos Karetsas ist er bereits der zweite junge griechische Mittelfeldspieler, den Dortmund in diesem Sommer verpflichtet. Medienberichten zufolge steht mit Joey Veerman ein weiterer Neuzugang unmittelbar bevor.

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