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Bundesliga live: BVB-Traumtor aberkannt, Füllkrug scheitert an Kobel

Werder-Bremen-Fans

Im Freitagsspiel des 5. Spieltags zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen steht es auch nach gut einer Stunde 0:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der BVB die Schlagzahl merklich, biss sich aber an Bremens Torhüter Hein die Zähne aus – und musste in der 62. Minute zudem einen aberkannten Treffer hinnehmen.

Dortmund – Bremen live: Nwaneris Traumtor zählt nicht

Für den größten Diskussionsstoff sorgte Nwaneri in der 62. Minute mit einem Fallrückzieher, der im Netz landete. Zuvor hatte Deman einen Kopfball von Guirassy, dem eine Ecke vorausgegangen war, noch auf der Torlinie abgewehrt. Anerkannt wurde der Treffer jedoch nicht, weil Schiedsrichter Christian Dingert zuvor ein Stürmerfoul gepfiffen hatte: Anton hatte Füllkrug minimal berührt.

Hein lässt den BVB verzweifeln

Nach der Pause trat der BVB spürbar zielgerichteter auf als vor dem Wechsel. Einen Distanzschuss von Bellingham fing Deman ab (47.), und Hein brauchte in der 48. Minute zwei Versuche, um einen Schlotterbeck-Schuss zu sichern, den Dinkci abgelenkt hatte – Guirassy kam einen Schritt zu spät. Auch gegen Nwaneri, dem Guirassy den Ball mit dem Oberkörper vorgelegt hatte, parierte Bremens Keeper in der 49. Minute, Friedl veränderte die Flugbahn dabei noch minimal.

Friedl stellte sich in der 53. Minute einem Abschluss von Beier in den Weg, der zuvor mit Sabitzer kombiniert hatte. Kurz darauf strich ein Schuss von Nwaneri haarscharf vorbei, den er nach Svenssons Zuspiel ohne Zögern abgegeben hatte. Deutlich zu hoch geriet in der 56. Minute ein Distanzschuss, den Schlotterbeck mit seinem rechten, nicht bevorzugten Fuß abgab – zuvor hatte er Reis und Füllkrug mit einer schnellen Körperbewegung stehen lassen.

Guirassy köpfte in der 59. Minute aus Nahdistanz drüber, war dabei aber in verbotener Position – Reis hatte einen Schuss von Anton unglücklich in seine Richtung gelenkt. Und auch in der 61. Minute blieb Hein Sieger, als er einen Schuss von Nwaneri von der linken Seite per Fußabwehr entschärfte. Vorbereitet hatte Beier mit einem Hackenpass.

Füllkrug scheitert an Kobel

Bremen blieb über schnelle Gegenstöße gefährlich. Kobel bewahrte den BVB in der 54. Minute vor einem Rückstand, als er Füllkrug aus kurzer Entfernung stoppte. Der Bremer Angreifer hatte zuvor Anton abgeschüttelt, Gadou störte ihn dabei mit einem Rempler – ausgelöst hatte den Konter ein weiter Abschlag von Hein. Kurz zuvor hatte Füllkrug nach einem Kopfballduell mit Schlotterbeck, bei dem sich beide am Kopf trafen, an der Seitenlinie versorgt werden müssen, ehe er in der 53. Minute zurückkehrte.

Erste Halbzeit: Ballbesitz für den BVB, Chancen auf beiden Seiten

In den ersten 45 Minuten hatte Dortmund deutlich mehr vom Spiel – nach 30 Minuten lag der Ballbesitzanteil bei 74 Prozent –, zwingend wurde es aber erst kurz vor der Pause. Sabitzer verfehlte mit einem direkten Freistoß aus etwa 30 Metern den linken Pfosten um Haaresbreite (39.). Allein vor Hein stand Beier in der 43. Minute, nachdem ihn Nwaneri per Lupfer in Szene gesetzt hatte – doch der Bremer Keeper lenkte den Abschluss mit dem Arm ab. Die beste Bremer Gelegenheit vergab Reis, dessen Abschluss von halbrechts das Tor nur hauchdünn verfehlte (37.). Bereits in der 19. Minute hatte Werder den angeschlagenen Amos Pieper durch Oskar Wojcik ersetzen müssen.

Zwischenstand: 0:0 nach 62 Minuten

Die Partie ist nach dem Seitenwechsel deutlich lebhafter geworden. Wir halten dich zum weiteren Verlauf auf dem Laufenden.