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Borussia Mönchengladbach: Es brodelt intern um BMG-Kapitän Kleindienst!

Gladbach-Fans Borussia Mönchengladbach

Fußball heute: Borussia Mönchengladbach steckt nicht nur sportlich in der Krise – hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Wie *Bild* berichtet, hat Kapitän Tim Kleindienst mit seinen scharfen öffentlichen Auftritten nach den Niederlagen gegen Leipzig und Elversberg für handfesten Kabinen-Knatsch gesorgt. Und der Widerspruch zu seinem Verhalten intern macht die Sache besonders brisant.

Gladbach: Kleindienst schießt gegen Mitspieler – und bezieht sich selbst nicht ein

Nach der Auftaktpleite in Leipzig hatte Kleindienst bei *Sky* noch von „Kindergarten-Fußball“ gesprochen, den man nicht spielen dürfe. Nach der Elversberg-Blamage legte er im ZDF nach: „Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält. Keine Ahnung, woran es liegt, weniger TikTok gucken oder was weiß ich.“ Harte Worte – die intern auf wenig Verständnis stoßen.

Der Kern des Problems: Kleindienst selbst steht nach zwei Spieltagen noch ohne Torbeteiligung da – und bezog sich in seiner Kritik nicht ein. Stattdessen schoss er laut *Bild* vor allem gegen jüngere Spieler wie Mathieu Nguefack (18) und Wael Mohya (17). In der Kabine sorge sein Verhalten demnach für kollektives Kopfschütteln – wer dort konstruktiv auf die Jungen einwirke, sei derzeit fast ausschließlich Mittelfeldspieler Philipp Sander.

BMG-Kapitän: Öffentlicher Lautsprecher, interner Zuschauer

Was den Unmut in der Mannschaft zusätzlich schürt, ist der Widerspruch zwischen Kleindiensts TV-Auftritten und seinem Auftreten hinter verschlossenen Türen. Vor Spielen und Trainingseinheiten werfe er in der Kabine gelangweilt einen Gummi-Football in einen kleinen Basketball-Korb und wirke dabei mitunter teilnahmslos – ein Bild, das zur Rolle des Kapitäns kaum passt.

Sportchef Rouven Schröder rügte seinen Spielführer in *Bild* öffentlich: „Die Aussagen, die Tim unmittelbar nach dem Spiel getätigt hat, waren angesichts des Spielverlaufs verständlicherweise emotionsgesteuert. Mit etwas Abstand sieht auch er ein, dass er mit einigen seiner Aussagen drüber war.“ Trainer Eugen Polanski ordnete es ähnlich ein – die Richtung stimme, die Wortwahl nicht.

Borussia Mönchengladbach: Druck auf Kleindienst vor Freiburg-Spiel wächst

Im Fußballgeschäft gehe das Muster aus ausbleibender eigener Leistung und öffentlicher Mitspieler-Kritik selten lange gut, so die Einschätzung des *Bild*-Berichts. Vor dem richtungsweisenden Auswärtsspiel am Samstag beim SC Freiburg wächst der Druck auf Kleindienst damit von zwei Seiten: sportlich und menschlich.

Für Borussia Mönchengladbach ist die Partie in Freiburg längst mehr als ein gewöhnliches Drittrundenspiel der Saison. Es geht um Punkte – aber auch darum, ob der Kapitän endlich vorangeht statt nur redet.

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