Fußball heute: Bittere Reise in den hohen Norden! Am 2. Spieltag der Champions-League-Ligaphase musste sich Borussia Dortmund dem FK Bodø/Glimt mit 0:1 geschlagen geben. Niko Kovač und Waldemar Anton äußerten sich nach dem Abpfiff bei DAZN. Hier findest du die Stimmen zum Duell Bodø/Glimt gegen Dortmund.
Bodø/Glimt vs. Dortmund Stimmen – Kovač: „Wir haben das Spiel zu Recht verloren“
Niko Kovač (Cheftrainer Borussia Dortmund) bei DAZN: „Wir haben bis zum Gegentreffer gar nicht stattgefunden. In der ersten Halbzeit haben wir die Leidenschaft und die Intensität nicht gehabt, den Fußball nicht gespielt, den wir brauchen, um hier zu gewinnen.“
Mit Serhou Guirassy, Ethan Nwaneri, Julian Ryerson und Felix Nmecha schickte der Coach nach dem Rückstand gleich vier frische Kräfte aufs Feld – aus seiner Sicht der Wendepunkt: „Erst nach dem Vierfachwechsel sind wir besser ins Spiel gekommen und haben dann das Heft in die Hand genommen. Aber bis zu diesem Zeitpunkt war der Gegner klar besser. Wir haben das Spiel zu Recht verloren.“
Stimmen zum Spiel von Borussia Dortmund – Anton: „Es war deutlich zu wenig“
Ähnlich schonungslos fiel die Bilanz des Defensivmanns aus, der in Bodø als Spielführer auflief.
Waldemar Anton (Abwehrspieler Borussia Dortmund, Spielführer in Bodø) bei DAZN: „Es war klar, was auf uns zukommt. Das nehmen wir nicht als Ausrede. Wir haben einfach in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, mit Ball und auch gegen den Ball, waren immer einen Schritt zu spät.“
Vor allem die fehlende Wucht seiner Elf in den Duellen prangerte er an: „Da waren wir nicht griffig genug, und die Intensität hat gefehlt. Und ohne diese Intensität kannst du kein Spiel gewinnen. Es war deutlich zu wenig.“
Für die Phase nach dem Rückstand fand der Abwehrmann zumindest etwas Positives – und benannte zugleich das zweite Manko: „Nach dem Gegentor haben wir angefangen, auch Fußball zu spielen. Und am Ende hatten wir die Möglichkeiten, das 1:1 zu machen. Da müssen wir eiskalt vorm Tor sein, vor allem auswärts in der Champions League. Das war heute auch ein Problem.“
