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Bayern München: Eberl verrät, warum dieser Star für 125 Mio. zu teuer war

Bayern-Fans

Fußball heute: Mehr als eine Milliarde Euro Gesamtmarktwert – Bayern München hat im Sommer kräftig investiert. Wie Transfermarkt berichtet, hat Sportvorstand Max Eberl den Transfersommer im Bild-Interview eingeordnet: Für 107 Millionen Euro wurde der Kader auf einen Gesamtwert von 1,04 Milliarden Euro aufgewertet. Den Qualitätsunterschied zur europäischen Spitzengruppe sieht Eberl als minimal an – Kleinigkeiten entschieden solche Partien.

Bayern München: Wie Kompany Saibari entdeckte – und Gordon zum Rivalen machte

Mit Brown, Saibari und Ndiaye kamen drei jüngere, flexiblere Spieler für die abgegangenen Jackson, Goretzka und Guerreiro. Eberl sieht den Kader in Sachen Tempo, Kreativität und Variabilität gestärkt. Dass es letztlich Saibari wurde und nicht Anthony Gordon, hat eine besondere Vorgeschichte: Trainer Vincent Kompany hatte den Marokkaner nach einem Champions-League-Spiel in Eindhoven persönlich kennengelernt und Eberl gefragt, ob man ihn kenne. Gordon wechselte derweil für 80 Millionen Euro zum FC Barcelona.

Ähnlich konkret war das Interesse an Bradley Barcola – Eberls Faszination für den Franzosen reicht bis zu seiner Leipziger Zeit zurück, wo er ihn bereits hatte verpflichten wollen. Der Wechsel zu Liverpool für 125 Millionen Euro war für München finanziell nicht darstellbar. Stattdessen verpflichteten die Münchner Luis Díaz – ebenfalls kostspielig, aber in einer anderen Dimension. Gegenüber Sport Bild sagte Eberl: „Díaz ist ein Spieler, für den die Menschen ins Stadion kommen. Wir sind extrem glücklich mit ihm.“

FCB-Transfersommer: Warum Bayern am Ende bei Díaz landete

Bayern hatte Barcola laut Focus auch nach Eberls Wechsel an die Säbener Straße weiter beobachtet – die Ablöseforderung von 125 Millionen Euro für den Wechsel zu Liverpool war jedoch schlicht zu hoch. Der Entschluss für Díaz fiel damit nicht nur aus Überzeugung, sondern auch aus finanzieller Vernunft. Für einen Kader im Milliarden-Bereich war das am Ende die logische Konsequenz einer klaren Prioritätensetzung.

 

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