Bambasé Conté – vielen Fans ist dieser Name kein Begriff. Dabei hat der Spieler, der mit 23 Jahren für einen Fußballer spät durchstartet, in Deutschland Karriere gemacht. Seine Reise führte ihn über Saarbrücken und Hoffenheim, in die 2. Bundesliga, zum SV Elversberg und anschließend zurück zur TSG 1899. Jetzt ist er sogar in der Deutschen Nationalmannschaft angekommen. Gegen Griechenland steht sein erster Einsatz in der Ära Jürgen Klopp bevor. Was es beim Fußball heute zu Conté zu wissen gibt, dass haben wir zusammengefasst.
Bambasé Conté: Wo kommt er her? Wo spielt er jetzt?
Am 7. Juli 2003 wurde Bambasé Conté in Saarbrücken geboren, wo er auch seine ersten Schritte als Fußballer gegangen ist. Der Linksfuß spielte also zunächst für den 1. FC Saarbrücken. Danach ging es zum 1. FC Kaiserslautern und im Anschluss zur TSG 1899 Hoffenheim. Dort war er mit gerade einmal 15 Jahren im Nachwuchsleistungszentrum angekommen.
Er durchlief die U17 und U19. Im Jahr 2022 durfte er dann in der zweiten Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim antreten. Diese spielte in der Regionalliga Südwest. 2023 war er dann bei den Profis angekommen. Er spielte unter anderen gegen Dortmund und Leverkusen. Dennoch reichte es 23/24 nur zu sieben Einsätzen.
Für mehr Spielpraxis ging es dann zum Karlsruher SC, wo er seine Leistung steigerte. Der Durchbruch gelang beim SV Elversberg. Denn in 25 Spielen gelangen ihm neun Torbeteiligungen. Im Sommer 2026 kehrte er nach Hoffenheim zurück, wo er bereits vier Einsätze und zwei Tore sammelte.
Rolle von Conté im Verein und in der Nationalelf
Bambasé Conté kann auf mehreren Positionen spielen. Als Linksfuß ist er auf der linken Seite für Flanken gut. Von Rechts zieht er ins Zentrum. Weiterhin kann er hinter den Spitzen, wie vermutlich gegen Griechenland und sogar als zweite Sturmspitze spielen.
Conté ist körperlich stabil, was seine Ballsicherheit unterstreicht. Er verbindet eine gute Technik mit gewünschter Zweikampfhärte. Damit ist er ein natürlicher Kandidat für Jürgen Klopp. Dennoch war der Spieler beim Anruf des Nationaltrainers überrascht gewesen sein. Er hat wohl viel gelacht. Tatsächlich kam er vor seiner Berufung nur auf 252 Bundesligaminuten.
Persönliches zu Conté
Tatsächlich sind, mit Ausnahme seiner Verbindung ins Saarland, nur wenig Tatsachen zu seinem Privatleben bekannt. Conté verfügt über eine deutsche und guineische Staatsangehörigkeit. Als er bei Elversberg anheuerte und damit seiner alten Heimat Saarbrücken nahe war, konnte er wieder bei seiner Mutter wohnen.
Weiterhin sollen Aktien und Börsenhandel ein Hobby von ihm sein, weshalb er schon einmal als „Wolf of Elversberg Street“ bezeichnet worden sein.
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