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Alemannia jubelt: Schroers und da Silva Kiala treffen gegen Preußen Münster

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3. Liga News beim Fußball heute: In der Tabelle rücken die Drittligisten der Aufstiegszone immer näher zusammen. Auch weil RW Essen und der 1. FC Saarbrücken am Sonntag siegten. Am Samstag nutzte Viktoria Köln mit einem 1:0 bei der TSG Hoffenheim II den Patzer vom Ersten MSV Duisburg (3:3 gegen VfB Stuttgart II) und übernahm die Tabellenführung. Und zum Abschluss des zwölften Spieltags schickte sich Alemannia Aachen gegen Preußen Münster an, den Anschluss an dieses Führungsquartett nicht abreißen zu lassen. Und das gelang mit einem 2:1-Erfolg.

Preußen Münster nähert sich dem Kasten der Hausherren

Bereits nach einer knappen Viertelstunde schien dieser Plan aufzugehen. Denn Mika Schroers bewies einmal mehr Torjäger-Qualitäten und brachte die Hausherren nach einem starken Pass von Loune, der die gesamte Münsteraner Defensive aushebelte, in Front (14.). Die erste Chance hatte der SC Preußen Münster wenige Sekunden zuvor versemmelt. Denn Makridis scheiterte völlig frei an Aachens Keeper Riemann (14.).

Torchancen blieben im Abschluss eher Mangelware. Gefährlich wurde es meist bei ruhenden Bällen. Vor allem die Preußen gingen engagiert zu Werke, die durch Scepanik eine weitere gute Gelegenheit auf den Ausgleich vergaben (34.). Joshua Mees und Felix Higl zielten für die Domstädter danach auch nicht genau. Besser machte es allerdings Joel da Silva Kiala für die Alemannia. Nach einem tollen Solo schloss er mit rechts mustergültig zum 2:0 ab (43.). Damit ging es auch in die Pause.

Mit ordentlicher Wut im Bauch kamen die Münsteraner aus der Kabine. Vor allem Romarioa Rösch hatte sich offenbar viel vorgenommen. Seinen starken Kopfball parierte Riemann für Aachen exzellent (50.). Und es war erneut der Abwehrrecke von Preußen Münster, der zwei Minuten später die nächste Gelegenheit hatte. Mit einem sehenswerten Distanzschuss nach Brustannahme rauschte die Kugel knapp am Pfosten vorbei (52.).

Was die Adler auch anstellten: Preußen Münster erwischte schlichtweg einen gebrauchten Sonntag. Das wurde umso mehr deutlich, als sich acht Minuten vor dem Ende auch noch Tim-Justin Dietrich die Gelb-Rote Karte abholte (82.), womit die Begegnung dann endgültig gelaufen war. Besonders ärgerlich: Die Preußen trafen nämlich noch in Person von Montell Ndikom in der Schlussminute (90.). Aber zumindest ein Remis hatten sie 89 Minuten zuvor selbst verspielt.

Alemannia Aachen behauptete damit Rang fünf und reist nun am 13. Spieltag zum Dritten Rot-Weiss Essen (Anpfiff 14 Uhr). Das ist die Gelegenheit, um noch mehr Boden nach oben gutzumachen. Preußen Münster erwartet ebenfalls am Samstag (7. November 2026) den gerade erst gestürzten Spitzenreiter MSV Duisburg (Anpfiff: 16.30 Uhr).

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