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1. FC Köln: Dieser Name fällt als möglicher Wagner-Nachfolger

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Fußball heute: Für René Wagner (38) könnte das heutige Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin (20:45 Uhr) richtungsweisend werden. Wie sport.de unter Berufung auf Sky berichtet, halten die Verantwortlichen zwar weiterhin am Trainer fest. Laut Express fällt mit Dino Toppmöller aber bereits der Name eines möglichen Nachfolgers.

1. FC Köln: Bosse halten vorerst an René Wagner fest

Eine Entlassung wird demnach derzeit nicht ernsthaft erwogen. Die Klubführung soll von Wagners taktischer Arbeit und der Trainingssteuerung überzeugt sein, seine Kommunikation gilt dagegen als Schwachstelle. Gleichzeitig braucht der Coach nun Ergebnisse, um eine Debatte über seine Zukunft zu vermeiden. Das Pokalspiel wird damit zum ersten Prüfstein.

Gewachsen ist der Druck nach dem 0:1 gegen Eintracht Frankfurt und dem 0:0 gegen Schalke 04. Beim Remis gegen Schalke hallten erstmals „Wagner raus“-Rufe durch das RheinEnergieStadion, einige Fans pfiffen das Team aus. Der vom Assistenten über den Interimsposten zum Cheftrainer aufgestiegene Coach tut sich ohnehin schwer, die Anhänger zu gewinnen.

FC-Trainer Wagner: Die Kritik trifft ihn persönlich

Wagner selbst räumte auf der Pressekonferenz am Montag ein, wie sehr ihm die Kritik zugesetzt hat. „Direkt nach dem Spiel und auch am Tag danach hat es einen natürlich schon persönlich getroffen“, sagte er. Am Ende gehe es aber darum, jeden Tag die eigene Arbeit zu machen. Von Resignation ist beim Coach also nichts zu spüren.

Zugleich stellte sich der Trainer vor seine Mannschaft. „Mir tut es dann auch leid für die Jungs, die nach dem Spiel mit Pfiffen begleitet werden“, erklärte Wagner. Die Spieler hätten trotzdem alles reingehauen, es aber nicht geschafft, im letzten Drittel gefährlich zu werden. Genau dort liegt das Kernproblem der Kölner.

Ragnar Ache: Rückkehr rückt näher

Vor allem fehlt dem FC ein verlässlicher Torjäger. Ragnar Ache macht nach seiner Muskelverletzung Fortschritte und könnte im Pokal bereits einige Minuten bekommen. „Wir entscheiden morgen früh, ob er schon im Kader sein kann. Ziel ist aber das Auswärtsspiel am Sonntag in Berlin“, so Wagner. Ein Comeback des Angreifers würde die Offensive spürbar beleben.

Personell kündigte der Coach für die englische Woche Veränderungen an. Man müsse versuchen, ein paar frische Spieler auf den Rasen zu bekommen. „Es wird keine riesige Rotation, aber es wird mit Sicherheit Veränderungen geben“, stellte Wagner klar. Gegen Union dürfte die Startelf damit ein etwas anderes Gesicht bekommen.

Köln News: Reporter warnen vor einem Stimmungskippen

Reporter Lars Werner hält das Pokalspiel für vorentscheidend. Im FC-Podcast „Wir waren klar besser“, den der Express mit dem Kölner Stadt-Anzeiger produziert, warnte er, nach einem Aus mit schwacher Leistung „könnte sich im Stadion gewaltig was entwickeln zum Negativen“. Viel Spielraum bleibt Wagner damit nicht.

Auch Kessler erwartet Fortschritte, obwohl er sich nach dem Schalke-Spiel öffentlich hinter den Trainer stellte. „Er sagt aber auch, ich will da spielerisch was anderes und Lösungen sehen“, berichtete Reporter Uwe Bödeker. Viel Zeit habe der FC dafür sicher nicht, er hoffe aber, dass „ein Feuerwerk mal abgebrannt wird“. Der Sportdirektor fordert also mehr als nur Kampf.

Dino Toppmöller: Ein teurer Kandidat

Brisant ist zudem die Tabellensituation. „Danach wird es haarig mit den Spielen gegen Leverkusen und bei Bayern München. In der Tabelle zwei Pünktchen vor Platz 17 – da kannst du ganz schnell durchgereicht werden“, warnte Bödeker. Die kommenden Wochen könnten für Köln damit zur Zerreißprobe werden.

Als möglicher Nachfolger wird Toppmöller gehandelt. Er habe Gerüchte gehört, wonach es schon vor der Saison Gespräche gegeben habe, so Bödeker. „Ist aber ein teurer Trainer. Ich glaube, daran ist es auch vor ein paar Monaten eher gescheitert.“ Für eine Verpflichtung müsste der Klub demnach tief in die Tasche greifen.

Steffen Baumgart: Kein Comeback in Sicht

Manche Fans wünschen sich frühere Trainer wie Peter Stöger oder Steffen Baumgart zurück. Werner, der mit Baumgart telefoniert hat, erwartet dessen Rückkehr jedoch nicht. Dieser sei am Dienstag im Stadion, am Sonntag An der Alten Försterei und am Montag bei einem Konzert in der Lanxess-Arena. „Also er ist schon in Köln.“ Ein Plan, direkt zum FC zurückzukehren, stecke dahinter aber nicht.

Wagner sei schließlich sein langjähriger Assistent, zu dem er ein richtig gutes Verhältnis habe. „Er bringt sich nullkommanull in Stellung beim FC“, betonte Werner. Langfristig sei ein Comeback nicht ausgeschlossen, offen sei nur, ob sich der Klub das vorstellen könne. Vorerst liegt es aber an Wagner, mit einem Sieg gegen Union die Diskussionen zu beenden.

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