Werder Bremens Trainer Daniel Thioune hat den Fußball-Profi Alexander Prass vom nächsten Gegner 1899 Hoffenheim nach dessen Gelb-Roter Karte wegen Trikotausziehens in Schutz genommen. „Ich bin kein Fan dieser Regel“, sagte Thioune. Prass, der gegen Bayer Leverkusen nach seinem Treffer zum 2:0 in der 89. Minute wegen des Jubelns ohne Trikot vom Platz gestellt worden war, habe niemanden getreten oder beleidigt.
Werder Bremen: Thioune kritisiert Regel zu Gelb-Rot für Prass
„Der Junge hat in der letzten Minute ein Tor geschossen und sich darüber gefreut. Ich finde diese Regel nicht besonders charmant“, sagte Thioune. Prass fehlt den Hoffenheimern damit am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Auswärtsspiel bei Werder Bremen. „Wenn bei uns einer in der Nachspielzeit das Siegtor schießt, dann kann er gerne sein Trikot ausziehen und Gelb dafür bekommen. Ich übernehme dann gerne die Strafe“, sagte Thioune.
(dpa)
