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Rauhe spürt Rückenwind: IOC sendet Signale an München

Sport-Staatsminister Ronald Rauhe sieht positive Signale für Münchens Olympia-Bewerbung. (Archivbild)

Sport-Staatsminister Ronald Rauhe spürt für die Münchner Olympia-Bewerbung Rückenwind von IOC-Chefin Kirsty Coventry. „Sie war sehr dankbar, dass wir den Bewerbungsweg mit München weitergehen und sieht uns als Treiber für Europa. Das waren sehr positive Signale“, sagte der 45-Jährige dem „Spiegel“ nach einem Gespräch mit der Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees und Bundeskanzler Friedrich Merz.

Olympia-Bewerbung: Rauhe plant Treffen mit IOC-Spitze

Bei einem Treffen mit der IOC-Spitze in Berlin oder Lausanne will Rauhe gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und der bayerischen Landeshauptstadt noch intensiver für den deutschen Kandidaten werben. Dabei ist sich der Kanu-Olympiasieger auch der Unterstützung von CDU-Chef Merz sicher. „Man merkt ihm an, dass er die Spiele unbedingt nach Hause bringen will“, versicherte Rauhe.

München: Sechs Rivalen kämpfen um Olympia 2036

Der DOSB hatte sich in einem nationalen Auswahlverfahren für München als Bewerber um Olympia und Paralympics 2036, 2040 oder 2044 entschieden. Als Konkurrenten um die Sommerspiele 2036 nannte das IOC zuletzt Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, die Türkei und Südafrika. Noch bis Ende Oktober können weitere Bewerber für 2036 ins Rennen einsteigen, danach wird die Liste geschlossen.

Voraussichtlich im März entscheidet das IOC, welcher der Kandidaten in die nächste Verfahrensphase vorrückt, den sogenannten „Strategischen Dialog“. Im Dezember 2028 wählt der Dachverband dann einen oder mehrere bevorzugte Gastgeber für den „Zielgerichteten Dialog“ aus, ehe Mitte 2029 bei einer Generalversammlung der Ausrichter für 2036 bestimmt wird. Sollte Europa nicht zum Zuge kommen, würde München für 2040 oder 2044 erneut antreten.

(dpa)

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