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Sportwetten Tipps

Nächster Boxkampf: Termine & Tipps

Titelkämpfe, Weltmeister und Wettarten im Überblick

Nächster Boxkampf: Die Termine im Überblick

Wann ist der nächste Boxkampf? Hier findest du die Termine der großen Titelkämpfe der kommenden Wochen – mit Gewichtsklasse, Austragungsort und Übertragung. Auf ausgewählte Kämpfe bietet Tipico Boxen Wetten an, die aktuellen Paarungen findest du direkt im Wettprogramm.

Auf dieser Seite: Termine | Wettarten | Regeln | Verbände & Gewichtsklassen | Deutsche Weltmeister | TV & Stream

Die nächsten großen Box-Kämpfe

Für deutsche Box-Fans steht der 28. November im Mittelpunkt: In der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf verteidigt Agit Kabayel erstmals seinen WBC-Titel im Schwergewicht. Gegner ist der Albaner Nelson Hysa, der wie Kabayel noch ohne Niederlage als Profi ist. Knapp zwei Wochen danach stehen sich Tyson Fury und Anthony Joshua in Cardiff zum ersten Mal als Profis gegenüber. Den Auftakt macht Saúl „Canelo“ Álvarez, der am 31. Oktober in Riad gegen Christian Mbilli um den WBC-Gürtel im Super-Mittelgewicht boxt.

  • 31.10.2026 – Super-Mittelgewicht (WBC-Titel): Canelo vs. Mbilli – Riad – DAZN
  • 07.11.2026 – Halbschwergewicht (WBC-Interimstitel): Buatsi vs. Hutchinson – Manchester – DAZN
  • 28.11.2026 – Schwergewicht (WBC-Titel): Kabayel vs. Hysa – Düsseldorf – DAZN
  • 11.12.2026 – Schwergewicht: Fury vs. Joshua – Cardiff – Netflix
  • 12.12.2026 – Halbschwergewicht (WBA-, IBF- und WBO-Titel): Bivol vs. Smith – Jekaterinburg – Übertragung offen
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Welche Wettarten gibt es beim Boxen?

Bei den Wettarten beim Boxen ist die Auswahl kleiner als etwa beim Fußball. Für ausgewählte Kämpfe stehen bei Tipico in der Regel zwei Möglichkeiten zur Wahl: der klassische Tipp auf den Kampfausgang und die Doppelte Chance. Bei einzelnen Großkämpfen können weitere Märkte hinzukommen.

Tipp: Sieg, Unentschieden oder Niederlage

Beim Tipp handelt es sich um eine Dreiweg-Wette: Die 1 steht für einen Sieg des erstgenannten Boxers, die 2 für einen Sieg des zweitgenannten und das X für ein Unentschieden. Auf welche Weise der Kampf entschieden wird – durch K.o., Aufgabe oder nach Punkten -, spielt für diese Wette keine Rolle.

Ein Unentschieden kommt beim Boxen selten vor. In den meisten Fällen setzt es voraus, dass der Kampf über die volle Distanz geht und die Punktrichter am Ende keinen Sieger sehen. In Ausnahmefällen endet ein Kampf als technisches Unentschieden, etwa wenn er nach einem unabsichtlichen Foul in den ersten Runden abgebrochen werden muss. Wie Punktrichter werten, erklärt der Abschnitt Wie wird ein Boxkampf entschieden?. Weil dieser Ausgang als wenig wahrscheinlich gilt, liegt die Quote auf das X in der Regel deutlich über den Quoten auf die beiden Boxer.

Doppelte Chance: zwei Ausgänge in einem Tipp

Mit der Doppelten Chance deckst du zwei der drei möglichen Ausgänge gleichzeitig ab. Bei 1X gewinnt die Wette, wenn der erstgenannte Boxer siegt oder der Kampf unentschieden endet. Bei X2 gilt das für ein Unentschieden oder einen Sieg des zweitgenannten Boxers. Die Variante 12, also ein Sieger ohne Unentschieden, steht nicht bei jedem Kampf zur Verfügung. Da zwei Ausgänge abgedeckt sind, fallen die Quoten niedriger aus als beim einfachen Tipp.

Favorit und Außenseiter beim Boxen

Die Boxen Quoten zeigen, wie wahrscheinlich die einzelnen Ausgänge eingeschätzt werden. Eine niedrige Quote kennzeichnet den Favoriten, eine höhere den Außenseiter. In die Einschätzung fließen unter anderem die Kampfbilanz beider Boxer ein, die Stärke ihrer bisherigen Gegner, die Zeit seit dem letzten Kampf sowie Kampfstil und Reichweite. Gerade bei Titelkämpfen zwischen einem Weltmeister und seinem Herausforderer liegen die Quoten oft weit auseinander. Bis zum Kampfabend können sie sich noch verändern, etwa nach dem offiziellen Wiegen oder wenn kurzfristig ein Gegner ausgetauscht wird.

Weitere Märkte bei Großkämpfen

Bei besonders gefragten Kämpfen können zusätzliche Wettarten ins Programm kommen, zum Beispiel eine Handicap-Wette oder Wetten auf die Rundenzahl. Welche Märkte zu einem Kampf angeboten werden, siehst du direkt im Wettprogramm. Einen Überblick über alle Wettarten bei Tipico findest du in der Wettarten-Übersicht.

Boxen Quoten

Wie wird ein Boxkampf entschieden?

Ein Profiboxkampf ist in Runden eingeteilt. Bei den Männern dauert eine Runde drei Minuten, zwischen den Runden gibt es jeweils eine Minute Pause. WM-Kämpfe der Männer sind auf zwölf Runden angesetzt, andere Profikämpfe je nach Erfahrung der Boxer auf vier bis zwölf Runden. Bei den Frauen sind es meist zehn Runden à zwei Minuten. Im Ring achtet der Ringrichter auf die Einhaltung der Regeln, am Ring bewerten drei Punktrichter den Kampf.

Vorzeitiges Ende: K.o., technischer K.o. und Aufgabe

Ein Kampf kann jederzeit vor dem letzten Gong enden. Beim K.o. (Knockout) geht ein Boxer zu Boden und steht nicht wieder kampfbereit auf, bevor der Ringrichter bis zehn gezählt hat. Von einem technischen K.o. (TKO) spricht man, wenn der Ringrichter den Kampf abbricht, weil sich ein Boxer nicht mehr ausreichend verteidigen kann. Auch der Ringarzt kann einen Abbruch veranlassen, etwa bei einer schweren Cut-Verletzung. Eine Aufgabe liegt vor, wenn ein Boxer in der Rundenpause in seiner Ecke bleibt oder sein Team das Handtuch wirft.

Wer wiederholt oder schwer gegen die Regeln verstößt, riskiert die Disqualifikation. Typische Fouls sind Schläge unter die Gürtellinie, Treffer auf Hinterkopf oder Rücken, Kopfstöße und dauerhaftes Halten. Bei kleineren Vergehen verwarnt der Ringrichter zunächst und zieht im Wiederholungsfall Punkte ab.

Punktentscheidung: das Zehn-Punkte-System

Geht ein Kampf über die volle Distanz, entscheiden die Punktrichter. Jeder von ihnen bewertet jede Runde einzeln nach dem Zehn-Punkte-System: Der Boxer, der die Runde für sich entscheidet, bekommt zehn Punkte, sein Gegner neun. Muss ein Boxer zu Boden, erhält er in dieser Runde nur acht oder weniger Punkte. Hinzu kommen mögliche Punktabzüge wegen Fouls. Am Ende werden die Wertungen jedes Punktrichters zusammengezählt.

Aus den drei Wertungen ergibt sich das Urteil:

  • Einstimmige Entscheidung: Alle drei Punktrichter sehen denselben Boxer vorn.
  • Geteilte Entscheidung: Zwei Punktrichter werten für den einen Boxer, einer für den anderen.
  • Mehrheitsentscheidung: Zwei Punktrichter sehen denselben Boxer vorn, der dritte wertet unentschieden.

Ein Unentschieden gibt es, wenn sich auf diese Weise kein Sieger ergibt, etwa wenn zwei Punktrichter remis werten oder je einer für jeden Boxer und einer unentschieden. Bei einem Titelkampf bleibt der Weltmeister dann im Besitz seines Gürtels.

Technische Entscheidung und No Contest

Ein Sonderfall ist der Abbruch nach einem unabsichtlichen Foul, zum Beispiel wenn beide Boxer mit den Köpfen zusammenstoßen und einer dadurch nicht weiterkämpfen kann. Ist zu diesem Zeitpunkt bereits eine festgelegte Rundenzahl absolviert, meist vier Runden, entscheiden die bisherigen Wertungen der Punktrichter. Man spricht dann von einer technischen Entscheidung oder, bei Gleichstand, von einem technischen Unentschieden. Endet der Kampf früher, wird er je nach Regelwerk als technisches Unentschieden oder als No Contest gewertet, also als Kampf ohne Ergebnis. Ein No Contest kann auch nachträglich festgelegt werden, etwa nach einem positiven Dopingtest.

Welche Rolle diese Ausgänge für den Tipp auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage spielen, erklärt der Abschnitt Welche Wettarten gibt es beim Boxen?.

Boxverbände und Gewichtsklassen

Anders als in vielen anderen Sportarten gibt es im Profiboxen nicht den einen Weltmeistertitel. Mehrere Boxverbände vergeben ihre eigenen Gürtel, und zwar getrennt für jede Gewichtsklasse. Deshalb kann es in einer Klasse gleichzeitig mehrere Weltmeister geben.

Die vier großen Weltverbände

Als maßgeblich gelten vier Organisationen:

  • WBA (World Boxing Association): der älteste der vier Verbände, seine Wurzeln reichen bis 1921 zurück.
  • WBC (World Boxing Council): 1963 gegründet, Sitz in Mexiko-Stadt, bekannt für den grün-goldenen Gürtel.
  • IBF (International Boxing Federation): 1983 in den USA gegründet.
  • WBO (World Boxing Organization): 1988 in Puerto Rico gegründet, der jüngste der vier großen Verbände.

Jeder Verband führt eine eigene Rangliste und bestimmt, wer als Pflichtherausforderer gegen den Weltmeister antreten muss. Verweigert ein Champion diesen Kampf, kann ihm der Titel aberkannt werden. Neben dem regulären Weltmeister gibt es bei einigen Verbänden weitere Titelformen: Die WBA kennt zum Beispiel einen „Super“-Champion, und ist ein Weltmeister längere Zeit verhindert, wird häufig ein Interimsweltmeister ermittelt. Daneben vergibt das US-Fachmagazin The Ring einen eigenen Titel, der jedoch kein Verbandsgürtel ist.

Was bedeutet unumstrittener Weltmeister?

Als unumstrittener Weltmeister (Undisputed Champion) gilt, wer die Gürtel aller vier großen Verbände in seiner Gewichtsklasse gleichzeitig hält. Weil dafür mehrere Titelkämpfe gegen die jeweils besten Gegner nötig sind, gelingt das nur selten. Im Schwergewicht schaffte es zuletzt Oleksandr Usyk, der im Mai 2024 in Riad mit einem Sieg über Tyson Fury alle vier Titel vereinte.

Gewichtsklassen im Profiboxen

Im Profiboxen gibt es 17 Gewichtsklassen. Die Grenzen werden traditionell in Pfund festgelegt, die folgenden Angaben sind auf Kilogramm umgerechnet. Ob ein Boxer das Limit einhält, wird beim offiziellen Wiegen geprüft, das in der Regel am Tag vor dem Kampf stattfindet.

Gewichtsklasse Gewichtsgrenze
Minifliegengewicht bis 47,6 kg
Halbfliegengewicht bis 49,0 kg
Fliegengewicht bis 50,8 kg
Super-Fliegengewicht bis 52,2 kg
Bantamgewicht bis 53,5 kg
Super-Bantamgewicht bis 55,3 kg
Federgewicht bis 57,2 kg
Super-Federgewicht bis 59,0 kg
Leichtgewicht bis 61,2 kg
Super-Leichtgewicht (Halbweltergewicht) bis 63,5 kg
Weltergewicht bis 66,7 kg
Super-Weltergewicht (Halbmittelgewicht) bis 69,9 kg
Mittelgewicht bis 72,6 kg
Super-Mittelgewicht bis 76,2 kg
Halbschwergewicht bis 79,4 kg
Cruisergewicht bis 90,7 kg
Schwergewicht ohne Obergrenze

Zwischen Cruiser- und Schwergewicht haben zwei Verbände eine zusätzliche Klasse bis 101,6 kg eingeführt: der WBC im Jahr 2020 unter dem Namen Bridgerweight, die WBA 2023 als Super-Cruisergewicht. Das Schwergewicht gilt als Königsklasse des Boxens und steht bei Fans wie im Wettprogramm meist im Mittelpunkt.

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Deutsche Box-Weltmeister im Schwergewicht

Im Schwergewicht hat Deutschland eine lange, aber kurze Liste an Weltmeistern: Zwischen dem ersten und dem bislang letzten deutschen Titelträger liegen fast 100 Jahre. Dazwischen war das Land über ein Jahrzehnt lang die wichtigste Bühne der Königsklasse, allerdings mit ukrainischen Hauptdarstellern.

Max Schmeling: der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister

Max Schmeling gewann den WM-Titel im Schwergewicht am 12. Juni 1930 im New Yorker Yankee Stadium gegen Jack Sharkey. Der Kampf endete in der vierten Runde durch Disqualifikation, nachdem Sharkey unter die Gürtellinie geschlagen hatte. Schmeling wurde damit zum ersten Boxer, der die Schwergewichts-Krone durch ein Foul seines Gegners gewann. Im Juli 1931 verteidigte er den Titel in Cleveland gegen Young Stribling, im Juni 1932 verlor er ihn im Rückkampf gegen Sharkey durch eine umstrittene geteilte Punktentscheidung.

In die Boxgeschichte ging Schmeling auch durch seine beiden Kämpfe gegen Joe Louis ein: 1936 besiegte er den späteren Weltmeister durch K.o. in der zwölften Runde, das Rückduell 1938 verlor er bereits in der ersten Runde.

Die Klitschko-Ära in Deutschland

Etwa von Mitte der 2000er- bis Mitte der 2010er-Jahre prägten die Brüder Vitali und Wladimir Klitschko das Schwergewicht. Die beiden Ukrainer lebten und trainierten lange in Deutschland, viele ihrer WM-Kämpfe fanden in deutschen Hallen und Stadien statt und liefen im Free-TV. Mehrere deutsche Schwergewichtler wie Axel Schulz boxten in diesen Jahren um WM-Titel, ohne einen Gürtel zu gewinnen.

Das Ende der Ära fiel auf den 28. November 2015: In der damaligen Esprit Arena in Düsseldorf, der heutigen Merkur Spiel-Arena, verlor Wladimir Klitschko seine WM-Titel nach Punkten an Tyson Fury. Danach fand über ein Jahrzehnt lang kein großer Schwergewichts-WM-Kampf mehr in Deutschland statt. Genau elf Jahre später wurde in derselben Arena die erste Titelverteidigung von Agit Kabayel angesetzt.

Agit Kabayel: Weltmeister seit 2026

Der Bochumer Agit Kabayel arbeitete sich mit Siegen über Arslanbek Makhmudov und Frank Sanchez an die Weltspitze heran. Am 22. Februar 2025 schlug er Zhilei Zhang in Riad in der sechsten Runde K.o. und wurde damit WBC-Interimsweltmeister. Im Januar 2026 verteidigte er diesen Titel in Oberhausen gegen den Polen Damian Knyba.

Ende Juni 2026 ernannte der WBC Kabayel zum regulären Weltmeister, nachdem Oleksandr Usyk seine verbliebenen Titel niedergelegt hatte. Damit wurde Kabayel der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling. Wann und gegen wen er als Nächstes in den Ring steigt, steht in der Übersicht Die nächsten großen Box-Kämpfe.

Wo laufen Boxkämpfe im TV und Stream?

Wer in Deutschland einen großen Boxkampf live sehen möchte, braucht in den meisten Fällen einen Streamingdienst. Die Zeiten, in denen WM-Kämpfe regelmäßig zur besten Sendezeit im Free-TV liefen, sind seit dem Ende der Klitschko-Ära vorbei. Heute zeigen frei empfangbare Sender nur noch vereinzelt Boxkämpfe, meist ohne große Titelkämpfe.

Streamingdienste für Boxen

Die meisten internationalen Box-Events laufen in Deutschland bei DAZN. Viele Kampfabende sind dort im regulären Abo enthalten, für einzelne Großkämpfe verlangt der Anbieter zusätzlich eine einmalige Gebühr (Pay-per-View). Seit 2024 überträgt auch Netflix ausgewählte Box-Events, die im normalen Abo ohne Aufpreis enthalten sind. Daneben zeigen andere Plattformen wie Prime Video vereinzelt Kampfabende. Welcher Anbieter einen bestimmten Kampf überträgt, steht jeweils in der Übersicht Die nächsten großen Box-Kämpfe.

Wie ist ein Boxabend aufgebaut?

Ein Kampfabend besteht nicht nur aus dem Duell, für das er angekündigt wird. Alle Kämpfe eines Abends bilden zusammen die Fight Card, die von unten nach oben aufgebaut ist:

  • Vorkämpfe (Undercard): Den Auftakt machen Kämpfe von Nachwuchsboxern und weniger bekannten Profis, oft über vier bis acht Runden. Die ersten davon laufen häufig noch vor dem Beginn der eigentlichen Übertragung.
  • Co-Hauptkampf (Co-Main-Event): Der zweitwichtigste Kampf des Abends, nicht selten ebenfalls ein Titelkampf, direkt vor dem Höhepunkt.
  • Hauptkampf (Main Event): Das Duell, mit dem der Abend beworben wird. Es findet immer als letzter Kampf statt und wird von einem eigenen Einmarsch beider Boxer eingeleitet, dem sogenannten Ringwalk.

Zum Programm rund um einen Großkampf gehören außerdem die Pressekonferenzen in der Kampfwoche und das offizielle Wiegen, das meist am Tag vor dem Kampf öffentlich stattfindet. Dort wird geprüft, ob beide Boxer das Limit ihrer Gewichtsklasse einhalten. Im Schwergewicht gibt es keine Obergrenze, das Wiegen dient dort vor allem dem Vergleich der Kampfgewichte.

Uhrzeiten: Wann der Hauptkampf beginnt

Weil der Hauptkampf erst nach allen Vorkämpfen stattfindet, lässt sich sein Beginn nur ungefähr vorhersagen: Enden die Vorkämpfe früh durch K.o., rückt er nach vorn, gehen sie über die volle Distanz, verschiebt er sich nach hinten. Als Faustregel gilt:

  • Kämpfe in Europa: Hauptkampf meist am späten Abend zwischen 22 und 24 Uhr deutscher Zeit.
  • Kämpfe in Saudi-Arabien: Hauptkampf in der Regel ebenfalls am späten Abend oder kurz nach Mitternacht.
  • Kämpfe in den USA: Hauptkampf wegen der Zeitverschiebung meist in den frühen Morgenstunden, oft zwischen 4 und 6 Uhr deutscher Zeit.

Die Übertragung startet oft schon Stunden vor dem Hauptkampf mit den Vorkämpfen.

Weitere Sportarten bei Tipico

Neben dem Boxen gibt es im Tipps-Bereich von Tipico Übersichtsseiten zu weiteren Sportarten. Dort findest du Termine, Regeln und Hintergründe zu den wichtigsten Wettbewerben:

  • Darts: von der Premier League bis zur Darts-WM
  • Tennis: Grand Slams, ATP- und WTA-Turniere
  • Eishockey: DEL, NHL und Eishockey-WM
  • Handball: Handball-Bundesliga, Champions League und Turniere
  • Basketball: BBL, NBA und EuroLeague

Aktuelle Berichte rund um Kampfsport und weitere Sportarten gibt es in der Rubrik Sport heute, einen Überblick über alle Tipps-Seiten unter Sportwetten Tipps.

Boxen Wetten

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FAQ: Häufige Fragen zum Boxen

Wann ist der nächste Boxkampf?

Die Termine der nächsten großen Titelkämpfe findest du in der Übersicht Die nächsten großen Box-Kämpfe auf dieser Seite. Sie wird monatlich aktualisiert und nennt zu jedem Kampf Datum, Gewichtsklasse, Titel, Austragungsort und Übertragung.

Bietet Tipico Boxkämpfe im Wettprogramm an?

Ja. Tipico nimmt ausgewählte Boxkämpfe ins Wettprogramm auf, in der Regel große Titelkämpfe und Duelle mit deutscher Beteiligung. Zur Wahl stehen meist der Tipp auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage sowie die Doppelte Chance. Welche Kämpfe aktuell angeboten werden, siehst du direkt im Boxen-Wettprogramm.

Was passiert beim Tipp, wenn ein Boxkampf unentschieden endet?

Beim Tipp auf den Kampfausgang ist das Unentschieden ein eigener Ausgang, gekennzeichnet mit X. Endet der Kampf remis, gewinnt der Tipp auf X, während Tipps auf einen Sieg der beiden Boxer verloren sind. Bei der Doppelten Chance gewinnen in diesem Fall die Varianten 1X und X2, da beide das Unentschieden einschließen.

Wie viele Runden dauert ein Boxkampf?

WM-Kämpfe der Männer sind auf zwölf Runden zu je drei Minuten angesetzt, mit einer Minute Pause zwischen den Runden. Andere Profikämpfe gehen über vier bis zwölf Runden. Bei den Frauen dauern Titelkämpfe meist zehn Runden à zwei Minuten. Endet ein Kampf vorzeitig durch K.o., technischen K.o. oder Aufgabe, ist er entsprechend kürzer.

Was ist der Unterschied zwischen K.o. und technischem K.o.?

Ein K.o. liegt vor, wenn ein Boxer zu Boden geht und nicht kampfbereit aufsteht, bevor der Ringrichter bis zehn gezählt hat. Beim technischen K.o. (TKO) bricht der Ringrichter den Kampf ab, weil sich ein Boxer nicht mehr ausreichend verteidigen kann, oder der Ringarzt beendet ihn wegen einer Verletzung. In beiden Fällen gewinnt der Gegner vorzeitig.

Wie wird beim Boxen nach Punkten gewertet?

Drei Punktrichter bewerten jede Runde nach dem Zehn-Punkte-System: Der Rundensieger erhält zehn Punkte, sein Gegner neun, nach einem Niederschlag acht oder weniger. Nach der letzten Runde werden die Punkte jedes Punktrichters addiert. Je nachdem, wie die drei Wertungen ausfallen, gibt es eine einstimmige, geteilte oder mehrheitliche Entscheidung oder ein Unentschieden.

Welche Boxverbände gibt es?

Als die vier großen Weltverbände im Profiboxen gelten WBA (World Boxing Association), WBC (World Boxing Council), IBF (International Boxing Federation) und WBO (World Boxing Organization). Jeder Verband vergibt in jeder Gewichtsklasse seinen eigenen WM-Titel, deshalb kann es in einer Klasse gleichzeitig mehrere Weltmeister geben.

Was bedeutet unumstrittener Weltmeister?

Unumstrittener Weltmeister (Undisputed Champion) ist, wer in seiner Gewichtsklasse gleichzeitig die WM-Gürtel aller vier großen Verbände WBA, WBC, IBF und WBO hält. Im Schwergewicht gelang das zuletzt Oleksandr Usyk, der im Mai 2024 in Riad mit einem Sieg über Tyson Fury alle vier Titel vereinte.

Wer wurde als erster Deutscher seit Max Schmeling Schwergewichts-Weltmeister?

Agit Kabayel aus Bochum. Der WBC ernannte ihn Ende Juni 2026 zum Weltmeister im Schwergewicht, nachdem Oleksandr Usyk seine Titel niedergelegt hatte. Zuvor war Kabayel seit Februar 2025 WBC-Interimsweltmeister. Max Schmeling hatte den Schwergewichts-Titel von 1930 bis 1932 gehalten.

Wo kann man Boxkämpfe live sehen?

Die meisten internationalen Boxkämpfe laufen in Deutschland beim Streamingdienst DAZN, einzelne Großkämpfe dort zusätzlich per Pay-per-View. Auch Netflix überträgt ausgewählte Box-Events im regulären Abo. Im Free-TV werden große Titelkämpfe kaum noch gezeigt. Welcher Anbieter einen bestimmten Kampf überträgt, steht in der monatlich aktualisierten Terminübersicht auf dieser Seite.