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Niko Kovac verrät seinen Plan gegen Olise: „auch mal trippeln“

Bundesliga-Fans

Fußball heute: Beinahe wäre Michael Olise (24) im Sommer 2024 bei Borussia Dortmund gelandet. Am Ende scheiterte der Transfer an der Ablöse, stattdessen schlug der FC Bayern zu. Das berichtet sportbild.bild.de unter Berufung auf den neuen Bild-Podcast Dortmund Insider, auch frühes-tor.de greift das Thema via onefootball.com auf.

Borussia Dortmund: Olise stand 2024 auf der Wunschliste

Damals stand der Franzose noch bei Crystal Palace unter Vertrag. Die BVB-Bosse hatten ihn auf ihrer Liste und erkundigten sich laut frühes-tor.de ganz konkret nach ihm. Für Dortmund wäre es ein Coup gewesen, schließlich galt Olise wegen seines Profils und seines Entwicklungspotenzials als perfekte Ergänzung für den Kader.

Während man in Dortmund aber noch über eine mögliche Ablösesumme nachdachte, schaltete sich der FC Bayern ein. Damit mischte plötzlich ein Bundesliga-Konkurrent mit. Die aufgerufenen 53 Millionen Euro konnte sich der BVB demnach nicht leisten – der Weg des Offensivspielers führte stattdessen nach München.

Michael Olise: Beim FCB zum Weltstar gereift

Rund zwei Jahre später zeigt sich, welche Chance Dortmund damals verpasst hat. Beim FCB ist Olise zum Weltstar gereift, sein Marktwert wird inzwischen auf 180 Millionen Euro beziffert. Das ist mehr als das Dreifache der Summe, an der der BVB im Sommer 2024 gescheitert war – eine Wertsteigerung, von der nun ausgerechnet der Rivale profitiert.

Die individuelle Anerkennung blieb ebenfalls nicht aus. Bei der jüngsten Wahl zum Ballon d’Or landete Olise auf dem neunten Platz. Aus dem Dortmunder Kader schaffte es dagegen kein einziger Feldspieler überhaupt unter die Nominierten, wie sportbild.bild.de betont. Bitter für den BVB, der genau diesen Sprung einst im eigenen Trikot erhofft hatte.

Bundesliga: Olise ist vor dem Topspiel die größte BVB-Gefahr

Pikant wird die Geschichte durch den Zeitpunkt. Am Samstag (18:30 Uhr, Sky) steigt in München das Topspiel zwischen dem FCB und dem BVB. Nach sieben Spieltagen sind beide Mannschaften punktgleich – wer das Duell gewinnt, setzt sich in der Tabelle vom direkten Konkurrenten ab. Ausgerechnet der verpasste Wunschspieler könnte dabei den Unterschied machen.

Mit sechs Bundesliga-Toren ist der 24-Jährige der beste Torschütze der Bayern in dieser Saison – rechnerisch fast ein Treffer pro Spieltag. Für die Dortmunder Abwehr ist er damit die größte Gefahr des Abends. Entsprechend intensiv dürfte sich der BVB auf den Franzosen vorbereitet haben, wie die Aussagen des Trainers zeigen.

BVB-Trainer Kovac: „Wir müssen doppeln“

Besonders gefordert ist Daniel Svensson (24), der sich mit dem Offensivstar duellieren dürfte. Trainer Niko Kovac (55) sprach seinem Verteidiger vor dem Duell das Vertrauen aus: „Daniel hat es in den letzten Spielen gegen Olise sehr gut gemacht. Wir wissen, welche Qualitäten Michael Olise hat, dementsprechend müssen wir versuchen, ihn auszuschalten.“

Svensson allein wird diese Aufgabe aber nicht lösen können. Kovac fordert deshalb eine Teamleistung gegen den Ex-Kandidaten: „Wir müssen uns unterstützen, wir müssen doppeln, mit Sicherheit auch mal trippeln. Wir müssen viel laufen, wir müssen bereit sein, uns zu quälen.“ Am Samstagabend zeigt sich, ob der Plan gegen den Bayern-Star aufgeht.

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