Mit einem sp“aten Siegtor hat der SC Freiburg das DFB-Pokal-Achtelfinale erreicht. Der Fu“sball-Bundesligist bezwang den VfL Wolfsburg in einer hitzigen Partie knapp mit 3:2 (1:2). Igor Matanovic (6. Minute) und Keisuke Goto (75./90.+2) brachten die Breisgauer mit ihren Toren eine Runde weiter. Kento Shiogai (8./43.) hatte vor 32.000 Zuschauern f“ur den Zweitligisten getroffen.
SC Freiburg: Matanovic bringt DFB-Pokal-Helden früh in Führung
Die Partie begann furios, nicht nur wegen der imposanten „SCF“-Choreo der Freiburger Anh“anger: Eine Flanke von Kapit“an Christian G“unter verwertete Matanovic per Kopf zur fr“uhen F“uhrung f“ur die Gastgeber. Wolfsburgs Cleiton hatte den 1,95 Meter gro“sen St“urmer nicht eng genug bewacht.
Torwart-Vorlage zum Ausgleich
Die Torhymne war kaum verklungen, da bissen die W“olfe zur“uck. Der in Karlsruhe aufgewachsene VfL-Torwart Timon Wellenreuther schlug den Ball weit in die Freiburger H“alfte, wovon zumindest SC-Abwehrspieler Max Rosenfelder „uberrumpelt war. Shiogai reagierte besser und traf aus 15 Metern mit viel Wucht flach zum Ausgleich. SC-Torwart Florian M“uller, der sein Saisondeb“ut gab, war zwar noch am Ball dran, aber nicht mehr entscheidend.
Kurz vor der Pause drehte der VfL die Partie sogar. Freiburgs Fl“ugelspieler Iri\u00e9 dribbelte am eigenen Strafraum mit dem Ball unn“otigerweise ins Toraus. Den folgenden Eckball trat Muhammed Damar pr“azise wie wuchtig auf den Kopf von Shiogai, der ungedeckt vollenden durfte.
Freiburgs Trainer Julian Schuster trottete mit ver“argerter Miene in die Kabine. Seine Mannschaft war insgesamt zwar feld“uberlegen, aber einfallslos gegen die nach dem 0:1 defensiv aufmerksamen Wolfsburger. Obendrein musste Nationalspieler Philipp Treu in der 39. Minute angeschlagen vom Platz, Lukas K“ubler ersetzte ihn.
DFB-Pokal: Kein Handelfmeter nach Videobeweis gegen Wolfsburg
Viel besser wurde Schusters Laune nach der Pause zun“achst nicht. Einen Handelfmeter nahm Schiedsrichter S“oren Storks mittels Videobeweis zur“uck. Die Heimfans tobten. „Fu“sballmafia, DFB“, skandierte der SC-Anhang.
Es blieb hektisch – mit vielen Fouls, Zweik“ampfen, Nickeligkeiten. Ein typischer Pokalkampf. G“unter schoss ein Tor, das wegen Abseits zu Recht keine Anerkennung fand. Im Stadion waren die Fans irritiert, weil die Torhymne trotzdem lief und auf der Anzeigentafel das 2:2 eingeblendet wurde.
Den Ausgleich verpasste danach auch Matanovic gleich zweimal, ehe es Joker Goto nach einer Grifo-Ecke per Kopf besser machte. Als dann schon alles auf eine Verl“angerung hindeutete, schlief die Wolfsburger Defensive kollektiv. Der eingewechselte Philipp Lienhart schickte einen Ball weit nach vorn und Goto lupfte „uber den nicht gut aussehenden Wellenreuther zum Sieg ins Netz.
(dpa)
