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Borussia Dortmund: Steht dieser Verteidiger vor dem Abschied?

Bundesliga-Fans

Fußball heute: Ramy Bensebaini (31) könnte Borussia Dortmund im kommenden Sommer verlassen. Wie DerWesten unter Berufung auf die Ruhr Nachrichten berichtet, bemüht sich der Klub derzeit nicht konkret um eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags. Laut Absolut Fußball soll auch der Verteidiger selbst unschlüssig sein, ob er ein neues Angebot annehmen würde.

Borussia Dortmund: Keine Bemühungen um eine Verlängerung

Der Kontrakt des Algeriers endet mit Ablauf der Saison. Ob der BVB auf eine Verlängerung verzichtet oder Bensebaini von sich aus geht, ist demnach noch offen. In den kommenden Monaten muss der Klub eine Entscheidung über die Zukunft des Linksfußes treffen. Vieles deutet derzeit allerdings eher auf einen Abschied hin.

Sportlich hat sich seine Rolle deutlich verändert. In der vergangenen Saison war Bensebaini noch gesetzt, nun muss er sich häufig mit der Bank begnügen. In der Innenverteidigung setzt Trainer Niko Kovac derzeit auf Kapitän Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Neuzugang Joane Gadou. Für Bensebaini bleibt in dieser Hierarchie vorerst nur Platz vier.

Ramy Bensebaini: Nur 111 Bundesliga-Minuten in dieser Saison

Die Zahlen spiegeln das wider. Laut Absolut Fußball kommt Bensebaini bislang auf rund 111 Minuten in der Bundesliga und 162 in der Champions League. Zum Saisonstart hatte ihn zudem eine Rippenprellung ausgebremst, was den Rückstand auf die Konkurrenz vergrößerte. Für einen Spieler, der zuvor zum Stammpersonal zählte, ist das eine magere Ausbeute.

Wenn er spielt, liefert er allerdings meist ab. Beim 1:0 gegen Eintracht Frankfurt überzeugte der Verteidiger mit harten Zweikämpfen und warf sich immer wieder in Schüsse. „Bei Ramy merkt man einfach, dass er ein erfahrener Spieler ist“, lobte Sportdirektor Lars Ricken laut DerWesten. Gerade in dieser Partie zeigte sich, welchen Wert Bensebaini weiterhin hat.

Lars Ricken: Lob für Bensebaini nach dem Frankfurt-Spiel

Zu Beginn der Saison habe er nicht so viel gespielt, sei dann aber hereingekommen und habe die Partie souverän zu Ende gespielt, führte Ricken aus. „Außerdem hatte er zwei, drei gute Vorstöße und großen Anteil daran, dass wir wieder zu Null gespielt haben.“ Für den Sportdirektor ist Bensebaini damit trotz weniger Einsätze ein verlässlicher Faktor.

Erfahrung bringt der 31-Jährige reichlich mit. Für Algerien bestritt er bereits 88 Länderspiele, 2023 kam er ablösefrei von Borussia Mönchengladbach nach Dortmund. Seitdem absolvierte er 112 Pflichtspiele für den BVB. Gerade diese Routine dürfte bei der Entscheidung über seine Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

BVB News: Bensebaini fehlt im Pokal gegen Werder

Zunächst muss Bensebaini allerdings zuschauen. Nach seiner Roten Karte im Supercup gegen den FC Bayern München ist er für das Pokalspiel der zweiten Runde gegen Werder Bremen noch gesperrt. Ob er im anschließenden Klassiker gegen die Münchner zum Einsatz kommt, ist offen. Die Sperre kostet ihn damit eine weitere Gelegenheit, sich zu empfehlen.

Gegen Bayern könnte er sich wieder ins Gespräch bringen, sofern Kovac ihm das Vertrauen schenkt. Bis zu einer Entscheidung über den Vertrag bleiben dem Algerier noch einige Monate, um mit Leistungen wie gegen Frankfurt zu überzeugen. Nutzt er diese Chancen, könnte ein Abschied im Sommer doch noch abgewendet werden.

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