Fußball heute: Am Dienstagabend gastiert Eintracht Frankfurt in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Hamburger SV. Auf der Pressekonferenz bezeichnete Trainer Adi Hütter das Duell als möglichen Wendepunkt für beide Klubs. Weil die Eintracht in derselben Woche gleich zweimal auf den HSV trifft, denkt er zudem über Rotation nach.
Eintracht Frankfurt: Hütter hofft auf Rückenwind durch den Pokal
„Ein Sieg könnte uns beflügeln“, sagte Hütter mit Blick auf die Partie in Hamburg. Dass seine Mannschaft schon so früh im Wettbewerb auswärts gegen einen Bundesligisten antreten muss, ändere nichts an seinem Anspruch. Man wolle so weit wie möglich kommen. Ein Erfolg hätte zudem doppelte Wirkung, schließlich wartet derselbe Gegner wenige Tage später erneut.
Anders als in der Liga gibt es im Pokal keine zweite Gelegenheit, einen Rückschlag eine Woche später zu korrigieren. Deshalb habe er sein Team auf 90 Minuten, Verlängerung und Elfmeterschießen vorbereitet, erklärte Hütter. Das richtige Ergebnis folge meist einer starken Leistung über die volle Distanz. Am Dienstag zählt für die Eintracht damit nur das Weiterkommen, egal auf welchem Weg.
SGE News: Can Uzun ist ein Kandidat für die Startelf
Wegen der zwei Duelle innerhalb weniger Tage plant Hütter Veränderungen in der Startelf. Zu den Spielern, die er in Erwägung zieht, gehört auch Can Uzun. Die endgültige Entscheidung will der Trainer erst nach dem lockeren Abschlusstraining am Montag treffen, nachdem am Sonntag Regeneration und eine Einheit für die Reservisten anstanden. Die Belastungssteuerung rückt damit in den Fokus.
Offen ist auch die taktische Ausrichtung. Ob die Eintracht mit einem oder zwei Stürmern aufläuft, hänge von der gewählten Formation ab, über die Hütter noch nachdenkt. Neue Verletzungen waren ihm vor dem Abschlusstraining nicht bekannt, ein Austausch mit Ärzten und Physiotherapeuten stand aber noch an. Neue Sorgen kommen damit zumindest vorerst nicht hinzu.
DFB-Pokal: Hütter fordert eine Leistung wie in Dortmund
An den Auftritt in Dortmund soll seine Mannschaft nun anknüpfen. Intensität und eine höhere Aggressivität bezeichnete Hütter als Grundtugenden, über die nicht verhandelt werde. Ohne diese Basis wird es in Hamburg schwer, denn gegen einen Bundesligisten auf fremdem Platz verzeiht der Pokal kaum Nachlässigkeiten.
Unterstützung erwartet der Trainer dabei reichlich. Er rechne mit vielen mitreisenden Fans, was zeige, welchen Stellenwert der Wettbewerb für den Klub habe. Mit einem Weiterkommen am Dienstag könnte Frankfurt mit breiter Brust in das zweite Duell mit dem HSV innerhalb einer Woche gehen.
