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Bochum vs. Wolfsburg – Stimmen: „Habe vom Trainer viel Vertrauen gespürt“

Bochum-Fans

2. Bundesliga heute: Punkteteilung an der Castroper Straße! Am 9. Spieltag trennten sich der VfL Bochum und der VfL Wolfsburg 1:1. Uwe Rösler und Tobias Strobl äußerten sich auf der Pressekonferenz, Sean Klaiber und Berkan Taz in der Mixed Zone. Hier findest du die Stimmen zum Duell Bochum gegen Wolfsburg.

Bochum vs. Wolfsburg Stimmen – Rösler: „Das war heute ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung“

Uwe Rösler (Cheftrainer VfL Bochum) auf der Pressekonferenz: „Das Spiel hätte für uns nicht ungünstiger beginnen können. Man hat in den ersten Minuten schon gemerkt, dass wir Anpassungsprobleme hatten. Wolfsburg ist oft in die Halbräume gekommen und sie konnten ihre Qualität ausspielen.“

Schon nach zwei Minuten traf Fabian Reese zur Führung der Gäste – auch diesen Treffer würdigte der Bochumer Coach: „Das Tor war natürlich super, den trifft er so wahrscheinlich nicht oft per Volley. Unsere Reaktion darauf war unglaublich positiv. Die Mannschaft musste in den letzten Tagen vieles lesen und viel Negatives erfahren. Wie geschlossen wir dann aufgetreten sind, hat mich beeindruckt.“

Lediglich bei der Chancenverwertung sieht er Luft nach oben: „Wir haben sehr gut agiert, immer wieder Steckpässe gespielt. Wir hatten 19 Schüsse, aber nur fünf aufs Tor. Da müssen wir den Hebel weiterhin ansetzen, weiterarbeiten und effizienter werden.“

Nach dem Ausgleich durch Sean Klaiber in der 63. Minute nahm der Videoassistent in der Nachspielzeit einen Wolfsburger Treffer wegen Handspiels zurück: „In der zweiten Halbzeit hat uns die Einwechslung von Maximilian Arnold wehgetan. Wir mussten frischen Wind reinbringen. Und in der Nachspielzeit war der VAR mal auf unserer Seite, da hatten wir mal etwas Glück.“

Zum Abschluss richtete Rösler warme Worte an Team und Anhang: „Ich muss mich heute bei der Mannschaft und den Fans bedanken, wie wir in dieser Situation agiert haben. Wir haben heute die Antwort auf dem Platz gegeben. Das war heute ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung.“

Stimmen zum Spiel vom VfL Bochum – Klaiber: „Wir sind glücklich“

Der Torschütze zum 1:1 zeigte sich erleichtert.

Sean Klaiber (VfL Bochum, Torschütze zum 1:1) in der Mixed Zone: „Ich freue mich sehr, dass ich der Mannschaft heute mit dem Tor helfen konnte. Das war letztlich auch wichtig, denn den Punkt haben wir uns heute verdient. Wir sind glücklich.“

Zugleich forderte er Konstanz für die kommenden Aufgaben: „Wir haben in den letzten Wochen in Ansätzen gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Wir haben auch gezeigt, dass wir hart arbeiten können. Aber die Resultate waren nicht da. Heute haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Diese Leistung muss der Standard für die nächsten Wochen sein. Unsere Reaktion auf das Gegentor war sehr gut, wir haben nicht aufgesteckt, sondern sind weiter drangeblieben. Wir haben auch viele Chancen kreiert.“

Ähnlich gestimmt war Berkan Taz.

Berkan Taz (VfL Bochum) in der Mixed Zone: „Wir hatten heute sehr viele Torchancen, ich hatte selbst auch ein paar. Aber das Quäntchen Glück hat beim Abschluss das ein oder andere Mal gefehlt. Aber letztlich haben wir einen Punkt geholt, damit sind wir auf jeden Fall zufrieden.“

Persönlich profitierte er vom Rückhalt des Trainers: „Ich habe vom Trainer viel Vertrauen gespürt. Er hat gesagt, ich soll so spielen wie im vergangenen Jahr. Das hat mir sehr geholfen, dadurch konnte ich frei aufspielen und habe versucht zu zeigen, was mich ausmacht. Wir wussten, wie viel Qualität Wolfsburg hat. Das hat man speziell bei der ersten Aktion, dem Tor, gesehen. Aber wir haben weitergemacht und alles gegeben.“

Stimmen zum Spiel vom VfL Wolfsburg – Strobl: „Mit dem 1:1 können wir gut leben“

Bei den Niedersachsen fiel das Fazit selbstkritisch aus.

Tobias Strobl (Cheftrainer VfL Wolfsburg) auf der Pressekonferenz: „Wir kamen richtig gut ins Spiel. Die ersten Minuten waren extrem gut, wir haben zweite Bälle festgemacht und das 1:0 war natürlich ein Traumtor. Das hätte uns Sicherheit geben müssen.“

Danach übernahmen die Gastgeber aus seiner Sicht das Kommando: „Doch Bochum hat im Anschluss extrem gut gespielt. Sie hatten viele gute Momente, sie müssen in der ersten Hälfte das ein oder andere Tor schießen. Doch wir hatten einen sehr guten Keeper und viel Glück.“

Auch nach dem Seitenwechsel fehlte seiner Elf die Durchschlagskraft: „Die zweite Halbzeit hat sich etwas kontrollierter angefühlt, wir waren aber auch nicht zielstrebig genug. Unser vorletzter bzw. letzter Pass war nicht gut, wir hatten fast keine Torchance mehr.“

Den zurückgenommenen Treffer in der Schlussphase ordnete er nüchtern ein: „Durch den Ballverlust fangen wir das 1:1, das macht Bochum im Umschaltspiel überragend. Das 2:1, das wir dann geschossen haben, wäre wahrscheinlich am Ende zu viel gewesen. Das hätten wir letztlich auch nicht verdient gehabt. Mit dem 1:1 können wir gut leben.“

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