Fußball heute: Das Freitagsspiel in Heidenheim (18.30 Uhr) hat Spitzenduell-Charakter: Heidenheim steht auf Tabellenplatz drei, der 1. FC Kaiserslautern auf Rang fünf mit zwei Punkten Rückstand – beide Teams sind zuhause noch ungeschlagen. Trainer Lieberknecht warnt trotz Heidenheims schwacher Defensive mit zwölf Gegentoren vor einer Offensiv-Falle, wie Bild berichtet: „Trotzdem bleibt jeder am besten in seinen Themen, wie er seine grundsätzliche Stabilität hat.“
1. FC Kaiserslautern: Prtajin vor Comeback – aber Lieberknecht lässt Kaderfrage offen
Der FCK will die eigene Defensive als Fundament nutzen und auf Effizienz vor dem Tor setzen. Eine wichtige Personalentscheidung hängt noch in der Luft: Ivan Prtajin feierte nach seiner Adduktoren-Verletzung im Testspiel sein Comeback – ob er gegen Heidenheim schon eine Kaderoption ist, ließ Lieberknecht bewusst offen. „Die Option wird immer größer. Ob das schon für Freitag so sein wird, lasse ich noch offen.“ Laut Treffpunkt Betze gibt Lieberknecht weitere Details: „Es gab viele positive, aber auch einige negative Dinge. Er hat im Spiel noch den einen oder anderen Zweikampf gescheut.“ Der bestmögliche Zeitpunkt für sein Comeback soll nicht überstürzt werden.
Dazu kommen mehrere gesicherte Ausfälle: Gibs und Müller befinden sich im Reha-Programm, Frees fehlt wegen eines Muskelfaserriss und Schramm wegen einer Sprunggelenks-OP. Tazemeta ist wegen Rückenproblemen fraglich. Mindestens 1.549 FCK-Fans begleiten die Roten Teufel dennoch in die Voith-Arena – ein Zeichen des Rückhalts trotz personeller Engpässe. Lieberknecht kündigt zudem einen intensiven Oktober an: „Uns stehen fünf Spiele bevor, was zu neuen Konstellationen führen kann. Die Spieler müssen sich darauf vorbereiten, dass es Härtefälle geben wird.“ Das Spitzenduell in Heidenheim ist dabei erst der Auftakt einer wegweisenden Phase für den FCK.
