Fußball heute: Alexander Blessin ist der neue Trainer von Borussia Mönchengladbach – Vertrag bis 2028. Um 12.33 Uhr hielt er laut *Bild* eine erste Ansprache vor der Mannschaft, abends folgte bereits ein Testspiel bei den Sportfreunden Siegen. Der 53-Jährige ist damit bereits der sechste Gladbach-Cheftrainer seit dem Champions-League-Achtelfinal-Einzug im März 2021.
Borussia Mönchengladbach: Blessin mit klaren Ansagen – „Eisernes Gesetz“ von Tag eins
Blessin ließ keinen Zweifel daran, was er erwartet. Die Mannschaft müsse aus der Opferrolle heraus – „Mein eisernes Gesetz lautet, dass gegen den Ball jeder mitzuarbeiten hat.“ Pünktlichkeit und gegenseitiger Respekt seien ebenso selbstverständlich. Reibung im Training sei ausdrücklich erwünscht – danach aber sofort die Hand geben. Ein Führungsstil, der Grenzen zieht und gleichzeitig Zusammenhalt fordert.
Sportchef Rouven Schröder betonte gegenüber *Sky*, dass kein „Feuerwehrmann“ gesucht worden sei – man plane langfristig mit dem neuen Coach. Blessin selbst schilderte, dass er beim ersten Anruf sofort gebrannt habe: „Der Verein hat eine unglaubliche Stahlkraft.“ Trotz null Punkten und 16 Gegentoren nach vier Spieltagen sieht er Entwicklungspotenzial im Kader: „Ich sehe die Mannschaft so, dass man da mehr rauskitzeln kann.“ Gleichzeitig räumte er ein, es gebe „ein paar Probleme, die man nicht wegdiskutieren kann.“
BMG-Coach Blessin: Derby in Köln als erstes Pflichtspiel – „Freue mich wahnsinnig“
Das erste Pflichtspiel unter dem neuen Trainer ist gleich ein Gradmesser der besonderen Art: das Derby beim 1. FC Köln am 11. Oktober. Blessin formulierte das sportliche Minimalziel klar – den letzten Tabellenplatz nach diesem Spiel verlassen. Seine Vorfreude auf das Rhein-Derby verhehlte er dabei nicht: „Die Bedeutung des Spiels ist mir klar. Ich freue mich wahnsinnig darauf.“
