Fußball heute: Nach dem Supercup-Duell mit dem BVB rückt beim FC Bayern nun der Bundesliga-Start in den Fokus – und dabei zeichnen sich gleich mehrere positive Personalentwicklungen im Offensivbereich ab. Wie fcbinside berichtet, fielen beim Auftritt in Dortmund vor allem zwei Namen durch ihr Fehlen auf: Serge Gnabry und Lennart Karl.
FC Bayern: Karls Rückkehr rückt immer näher
Der 18-Jährige laboriert an den Folgen eines Muskelbündelrisses, der sich während der WM-Vorbereitungsphase ereignete und seinen Turniereinsatz letztlich verhinderte – dabei gehörte er ursprünglich zum vorläufigen WM-Kader.
Laut kicker soll Karl in der kommenden Trainingswoche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können; die Planung sah dies schon frühzeitig spätestens zum Bundesliga-Auftakt vor.
Auch Musiala steht vor der Rückkehr
Ähnliches gilt für Jamal Musiala (23): Wegen gesundheitlicher Probleme musste er im Supercup gegen den BVB (2:1) zuschauen. Er soll demnach in den kommenden Tagen wieder ins Teamtraining einsteigen und damit seine bislang nur individuell gestalteten Einheiten hinter sich lassen.
Bislang bestand ihr Pensum darin, sich beim Warmmachen der Mannschaft anzuschließen, den Rest der Einheit aber getrennt zu bestreiten – bei Karl könnte die Vollintegration dabei aller Voraussicht nach vor jener von Gnabry gelingen.
Gnabry braucht noch deutlich mehr Geduld
Grund für Gnabrys längere Pause ist eine im Vorjahr erlittene, äußerst langwierige Blessur im Adduktorenbereich, die einen WM-Einsatz im Sommer von Beginn an ausschloss. Eine Trainingsbeteiligung mit der gesamten Mannschaft wird ihm realistischerweise erst in etwa zehn Tagen zugetraut.
Damit bliebe laut fcbinside theoretisch sogar noch Zeit, vor dem Beginn der Länderspielpause am 24. September auf einige Spielminuten zu kommen.
Stuttgart-Option für die Rückkehrer?
Sollte die Trainingswoche entsprechend verlaufen, könnten sowohl Karl als auch Musiala laut kicker schon am Freitag (20.30 Uhr) im Bundesliga-Auftaktspiel gegen den VfB Stuttgart eine Option für den Kader sein.
Wie viele der beiden Rückkehrer der Cheftrainer tatsächlich einplanen kann, wird sich erst im Verlauf der Trainingstage entscheiden. Auch Sommerzugang Ismael Saibari (25) ist laut sport.de auf einem guten Weg: Er wurde am Samstag gegen Dortmund eingewechselt.
