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Eintracht Frankfurt: Freiburg-Coach Schuster spricht über Atubolu-Poker!

Frankfurt-Fans

Fußball heute: Dass Noah Atubolu den SC Freiburg in diesem Sommer verlassen wird, gilt laut sport.de längst als ausgemachte Sache – nur bei der konkreten Umsetzung hakt es weiterhin. Als wahrscheinlichstes Ziel für den 24-Jährigen gilt mittlerweile Eintracht Frankfurt.

SC Freiburg: Schuster äußert sich zu Atubolus Zukunft

Nach dem 5:1-Erfolg seiner Mannschaft im DFB-Pokal bei Fortuna Düsseldorf deutete Trainer Julian Schuster eine mögliche Zukunft Atubolus in Frankfurt an: „Frankfurt ist natürlich ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland. Von daher kann das eine Möglichkeit sein, dann eben auch da zwischen den Pfosten zu stehen.“

Zugleich machte Schuster deutlich, dass Atubolu trotz der Gerüchte weiterhin voll ins Training eingebunden bleibt – der Keeper ist in Freiburg noch bis 2027 gebunden.

So eng arbeitet Schuster mit Atubolu zusammen

„Wir sind immer wieder im Austausch und integrieren ihn immer wieder auch bei uns dann entsprechend ins Training. Das ist unsere Aufgabe, unsere Pflicht, dann eben auch, wenn jemand unter Vertrag steht und das tut er. Wir gucken, dass wir ihn auch entsprechend belasten und trainieren und dass er da auch auf einem guten Level ist.“

Der mittlerweile 24 Jahre alte Torwart bildete über drei Spielzeiten hinweg die feste Nummer eins zwischen den Freiburger Pfosten. Er drängt schon länger auf einen Abschied und würde am liebsten ins englische Oberhaus wechseln – ein konkretes Angebot blieb bislang jedoch aus.

Bruch mit der Vermarktungsagentur

Erst vor wenigen Tagen kam es laut transfermarkt zum Bruch mit seiner bisherigen Vermarktungsagentur Epic Sports; im Hintergrund sollen wiederholt vage Zukunftsperspektiven eine Rolle gespielt haben, aus denen letztlich nie etwas Konkretes wurde.

In Frankfurt gilt der gebürtige Freiburger demnach als bevorzugter Kandidat für den Posten im Tor. Der SC hat mit der frühzeitigen Verpflichtung von Mio Backhaus (22) von Werder Bremen für zwölf Millionen Euro bereits vorgesorgt und rechnet intern nicht mehr mit Atubolu.

Eintracht Frankfurt: Atubolu hat sich offenbar entschieden

Bild hatte bereits am Freitag gemeldet, Atubolu habe sich „final dazu entschieden, unbedingt zu Eintracht Frankfurt wechseln zu wollen“, und diesen Wunsch intern beim SC bereits hinterlegt.

Laut Kicker hatten die beiden Bundesligisten bis Sonntag dennoch noch nicht einmal miteinander gesprochen, auch mit dem Spieler selbst gibt es demnach noch keine finale Einigung.

Diese Ablöse wird gehandelt

Bei der Planung seiner Zukunft setzt Atubolu Berichten zufolge auf einen im Profifußball erfahrenen Anwalt sowie ein stabiles privates Umfeld. Verschenken will der SC seinen Schlussmann trotz der Gemengelage nicht: Ein Jahr vor Vertragsende soll eine Ablöse von rund 15 Millionen Euro fließen.

Diese Summe läge zwar deutlich unter seinem Marktwert von 25 Millionen Euro – womit er der wertvollste deutsche Torhüter wäre -, für die Hessen, die bis zum Deadline Day noch etliche weitere Personalfragen klären wollen, dennoch eine erhebliche Investition.

Leihmodell als mögliche Alternative

Als Alternative kursiert daher ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufpflicht, wofür Atubolu zunächst seinen auslaufenden Vertrag im Breisgau um ein weiteres Jahr verlängern müsste.

Dem Bild-Bericht zufolge hat Frankfurt zusätzlich zu Atubolu noch einen zweiten, routinierten Torwart im Blick – Grund soll sein, dass Rückkehrer-Trainer Adi Hütter weder von Kauã Santos (23) noch von Michael Zetterer (31) uneingeschränkt überzeugt ist.

Atubolu wäre vorerst nur die Nummer drei

Mit den beiden ohnehin schon unter Vertrag stehenden Torhütern wäre Atubolu vorerst nur die Nummer drei im Team – laut Kicker müsste deshalb zunächst mindestens einer der beiden den Verein verlassen, ehe ein Wechsel überhaupt Sinn ergibt.

Ein weiterer Grund für die Hängepartie: Die SGE prüft derzeit, ob das verfügbare Transferbudget für Atubolu reicht, ohne dass andere wichtige Kaderbaustellen zu kurz kommen.

Eintracht Frankfurt: Knifflige Gemengelage vor dem Deadline Day

Die Gemengelage insgesamt gilt als „knifflig“ – möglich, dass sich daran bis zum Deadline Day am 1. September nichts ändert.

In Freiburg selbst nimmt man die Gerüchte um den eigenen Schlussmann derweil recht gelassen zur Kenntnis, wie sport.de berichtet.

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